Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
1169-1170
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iióf THOMSON THOPHAIL

THOMSON (George), lebte um 1606 ju Alcmar,und schrieb : vindicem veritatis adveríus Just. Li-píiurn ; la Chase de la Befle Romaine,

THOMSON (George), ein Chymicus zu Leiden, flo-strie um 1673, und schrieb: acum Chymiatrorummagnericum, so Gottfr. ^ennick'e 1686 auflegen las-sen ; epilogismos chymicos , obfervationes, nec nonreìnedia hermetica &c.

THOMSON (Gregorîus), Hat (Zoh.Martinigeistli-cheHertz-StarckungeninsDeutsche übersetzt/und 1669zu Franckfurt heraus gehen lassen.

THOMSON (Jacob), ein königlicher Hofprediger zuKönigsberg und Thcologia Professor, gebohren zuWarschau den 15 Aug. 1675. er 10 Jahr altwar. kam er nach Dautzig in das Gymnasium, tiuvselbst er 7 Jahr zubrachte, und sich hieraufnach Ut-recht, Leiden undOpford begab, sich auch drey Jahrallda aufhielt. Als er auch Schottland durchgerei-set,. und in Holland mit viel gelehrten MännernBe-kandtichafft gemacht; verfügte er sich auf ein Jahr»ach Bremen, und gieng daraufzum andern mahlevach Dantzig, wo er unter die Candidatcn aufgenom-men wurde, bekam auch allhier >703 die Vocationeines Rectoris an der reformirten Schule zuKönigs-berg. Nach vier Jahren erlangte er 1707 die Stelleeines Hofpredigers bey der Parochial-Kirche, welcherer an die 2; Jahre treulich vorgestanden. Neben derTheologie besaß er eine trcfliche Wissenschafft in Phi-lologien und Sprachen, dergestalt, daß sich auch dienach Königsberg geschickten reformirten Studiosi, de-nen er mitCollcgiis an dieHand zu gehen vorgesetzt war,

' seines Unterrichts mit grossem Vortheil bedienten. Erhat HepksIogum oder die heilige Äahl der 7 WorteÎesn Christi am Lreuy in sieben Predigten nebst an-dern theologischen und philosophischen Wercken her-aus gegeben, und ist am Schlagflusse den 9 Februar.1^32, im 5?Jahre gestorben. Leb.

THOMSON (Jacob), ein englischer Dichter- giengzuRichmond im Anfange des Sept. 1748 mit Todeab. Man hat von ihm in englischer Sprache Bü-cher von der Freyheit, Tragödien und andere Gedich-te. Seine Season? hat DarkholüHeinr. Drocke» zn

Hamburg ins Deutsche übersetzt. Sehn,.THOMSON ljoh), siehe Tomlbn.

THONER ( Augustinus.), ein schwäbischer Medicusund Practicusvon Ulm bürtig, florirte in der Mittedes 17 Seeuli, schrieb obie-varionem medieinaliunrband v; lgarium libros IV; conlulrarionum & epi-fiolarum medico physiearum librosll, welche beydeWercke zu Ulm 1649, und zum andern mal 1651 in 4.zusammen gedruckt worden, hinterließ auch Appendi-ces, epistolarum medicinalium, so zn Tübingen 1653,M4ansLicht getreten. Li KeTH OPHAI L AbuGiafir, llbn Topliail. welchen an-dere Abu Beer nennen, war ein berühmter arabischerPhilosophus und Medicus/ im 12 Seculo, gebürtig

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THORBIUS THOIIESBIÜS

aus Sevilien in Spanien. Er legte denaus, und hatte unter seinen Zuhörern den ^und Mgim-midem.. Sonderlich ist er berny ^1»den durch seine Historie voil Hai Übnsinnreicheit und gelehrten philosophischcnRe ' ' (i 0inne dieser Autor unter der Fabel eineslichen Conversation beraubten und aus eigen 1 . ptitsinnen, und Observation allerhand r^jL'ifcí)^erfundenen Menschen vorstellet, wie die m vVernunfft aus Becrachtung dieser niedrige ^lltzu Erkenntniß göttlicher Dinge sich erheiEs. Pocokiu» der jüngere hat dieses ^Ü^"„,gerscher und lateinischer Sprache zu Opchrd J* ali gTitel Phiiofophus autodid.ctus 1 67 1geben, darauf es in die holländische und en§'ü k>,

ehe ist übersetzt worden. So findet sich slli ®?'ne hebräische Version mit einem CommeUiosis Narbonncnsis im Manuscript- cWahrheit halt -huetius den Avicenn« >"1der dieses Romans, welcher eine geraum v êher gelebet, und von diestm Autore offt " , ü pEr soll sonst noch mehr geschrieben haben, » '

Villen An. Chr. 1175 gestorben seyn > .Lttötfflge mit dem oben angeführten Tl>as->l vor ' ^

halten, l.eo Africanus, Pocok. philosoph. 3tim de orig. fab. 'roman. . ,

THORBIUS, siehe Thoresbius. ^01 S ,

THORDS-SOHN (Sturla), ein noriveg > E

storicus, im 13 Seculo, war ein VettertenSnorrä Sturläi oder Sturlescnü, u ^hrkes,sen norwegische Historie fort. Sein WeissTitel bist. Srurlungornin ; es ist aber nur nzng davon übrig. Torfai histor. norweg- j JD ,THORENTIER (Jacob ), ein frairtzM''^ et Elogus, war bereits Doctor der Sorbonn / ^ t( \è ’in die Gest lisch äfft des Oratorii vongab, und wurde fokgends von dem -eaiiE aBischofs, ve -Harlay an seiner Mctrop ^ Sb» ,,zum Groß-Pönitentiario ernennet, ptH tss

doch niemahls wircklich bekleidet chat.lange Feit mit großem Beyfall, sowohl l ^,it ~\, fan andern Orten, und gieng endlich }7 ?

(SrítvtftuM ítuN» Joe ïiiefiTfli** . < . î

ab. Seine Schriften sind: /« ^

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Predigten ; /' usure expliquée p condtim ^ f , 0titres saintes p par la tradition univejj‘ y, fl*consolations contre les frayeurs de l&

Mem. du tem9.

T H O RE R, siehe Thorînus. ,a>b.)- ^(í

THORES (Albanus), siehe Thor,n fJrh^itc^THORESBIUS, oder Thorsbius, odcrv^ 01 %Thursb*us, (Johannes), ein ^rdlua .y.yzl ^in Engelland, legte den Grund seiner .^ßer^,,^

ford, und brachte es darinnen so wett, u $1 ^Juris und Thcologia wurde. , Er ^»rbs MEsuarvi II> Zeiten in gutem AnlehntBisthoff zu St. David, hernach z»

Cantzler von Engelland, endlich aber i)