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haftigkeit und Zubereitung. Seine Schwester odernahe Anverwandtin soll nach diesem nicht weit vomGrabe des Cardinals Richelieu eine Tafel haben mah-len lasten., wie die Schwester Lazari Christum zumGrabe führt, mit derUeberfchrift: 'su û hic futiles,trat er meus non mortuus eilet. Petrus öu puy hatweitläuftige Memoiren zu dessen Vertheidigung auf-gefetzt, und darinnen alles, was bey seinem Proceßvorgegangen, ausführlich erleutcrt, welche bey seinesVaters Historie in der neuen frantzösischeu Uebersetzungtom. 15 befindlich sind.. B. HL.
THUANUi» (JacobAugust). ein Präsident des Par-laments zu Paris und berühmter Historiens, war derjüngste Sohn Lhristophori Thuani, und zu Parisden y Oct. i;;g gebohren. Weil er in seiner Kind-heit sehr schwächlich war, und die Studien allererst inseinem roten Jahre ansangen durffte, wendete er die-se ersten Jahre auf Erlernung der Mahlerey, daher esgekommen, daß er auch das Schreiben eher, als dasLesen lernte. Ob er aber gleich demselbigen auch nachder Hand nicht mit so grossem Eifer, als er wünsch-te, obliegen tonte, und hicrnechst kein sonderlich Ge-dächtniß hatte; brachte er es doch bey guter Zeit so-wol zu Paris, als auch zu Orkans, Bourges und Va-lence nicht nur in Humanioribus, sondern auch inden Rechten zu einer ziemlichen Vollkommenheit. Alser hierauf wieder nach Paris gekommen, wurde er vonseinem Vater, als der jüngste seines Hauses, dem geist-lichen Stande gewidmet, und hielt sich von dieser Zeitan bey seines Vaters Bruder, NicL-la<x»e Thon, ineinem Kloster auf, der ihm auch, nachdem er zum Li-fthoff von Chartres befördert worden, sein Cauoni-cat zn Notre-Dame in Paris freywillig abtrat. An.1573 begleitete er paulum ve Foix, der in königlichenGeschafften abgeordnet worden, nach Italien, undlagfolgends wieder zu Paris dem Studiren ob. Jm-mittclst kam er schon damals in solche Hochachtung,daß er 1576,. als der Hertzog von Alencon und der Kö-nig von Navarra sich vom frantzösischen Hofe entfer-net, mit geheimen Ordres an den Marschall vonMontmorency abgefertiget wurde, die er auch so glück-lich ausgerichtet, daß die Unruhen, welche man daherbefürchtet, vor dieses mal zu keinem Ausdruch kamen.Nach diesem besähe er einen Theil der Niederlande,und ward 1578 Conseiller Clerc im Parlament zuParis. Im folgenden Jahre reisete er mit feinem äl-testen Bruder nach Plombières in Lothringen, besäheauch bey dieser Gelegenheit die benachbarten Lander,und retirirte sich 1580, weil die Pest in Paris häufe-le, in Touraine, von wannen er noch ferner in dieNormandie, und in Bretagne eine Reise that. An.i;8r befand er sich mit unter denjenigen Parlaments-Räthen, welche zu der Conferenz zu Flex deputiretworden, ward aber von seinem Dater auf erhaltenekönigliche Erlaubniß 1582 wieder zurück beruften;wiewol er wegen der genommenen vielen Umwege al-lererst den Tag, da sein Vater begraben wurde, zu Pa-ris angelanget. Er verließ darauf den geistlichen
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Stand, gab auch zu diesem Ende die bis!)nePràbenden auf, und vertauschte i;S 4 ' .
Parlament gehabte Stelle Mit der BedienReqvetenmcisterch weil diese letzte Chargegeistlichen als weltlichen Personen kan ven ^ gttiden. Hierauf legte er sich von neuem a»'dien, und vornehmlich auf dleMarhenralauch in Ausarbeitung feiner Historie, dreger Zeit angefangen, fleißig fortfuhr.kam er die Anwartjchaft auf die Stelle^»
deuten a Mortier, die damals sein Bette /de Thau, bekleidete, folgte i;88 dem Kc f c,î>â>>co III als derftlbige Paris verlassen, ^auf dessen Befehl in die Normandie,ncnrs und andere Befehlshaber bey Gey tihren König zu erhalten, und ward Ä
rückkunft von dem KönigePU seinem^ernennt. Er gieug hicraufwahrender^sammlung zu Blois nach Paris, kam ^ êPöbel die Ermordung des Hertzogs von ^tic^ren, in grosse Lebens - Gefahr, so daß 'S
mahlin, die auch schon zuvor von dc» ^ i»f .Bastille gesetzt worden, sich mit genauer M'ustcllter Kleidung salviren konten.wieder au den Hof des Königs, welcher £ iein Parlament, so er der Ligve entgegen » hM-meinet war, aufnchtctc, und Thu«»"".,-schi^S'obersten Prästdenccii ernennte. Allein i , ^Würde beständig aus, und entschloß zuHerrn von Schombcrg nach Deutsilmten, von bannen man einen Suceurs ^verhvssre, ohnqeachtct er dabey wegen 0
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Nachstellungen grosser Gefahr unterw^r^wegen auch gmvthigek war, diese Reib,anzutrercn. Als er aber anf dieü>nnedig gekommen, und daselbst dieNacm^^riet III Tode erhalten, rcisete er durw ^ Pe»>nach Franckreich zurück, stattete darum a f >,,dem IV Bericht von seinen Derrich^MtE.^ward bald von demselben zu verschiede» ' schick ^gen gebraucht. An. 1590 fiel er aus 0 ' i( <
Nantouillet, worüber ihn der König w {(l ,e P'^nebsteinergutenGarnison anvertrauet,Kranckhcit, und verfügte sich, nachdem,genesen, und unterdessen auch ^ l Vf n uß.
Paris aufgehoben worden, nach Sen^^-H'Zeit bestellte ihn der König zu fà^cseíntfì,, $thecario, wodurch nach der Hand 'P.wllichw ^sammenkunft gelehrter Leute in der r, ^ aU!bliothec befördert wurde. An. 1 59 2 Pesr&V'Wege von Chartres nach Tours an vor^slich darnieder, nachdem er sich ínl ,., 0 rtir» £11, ., 1 jjäwo dieses Uebel viele Leute hinweg S ei ‘- n teMonaten aufgehalten: 1594 aber bcseiner, nebst dem Herrn vonBechuv s<^
der Tractaten zwischen dem Könige u'^hre,^Mvon Gvife, worauf er im folgenden ■ fll |ti 0
Vetter das Zeitliche verlassen, w