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T H U A N U S
Präsidenten a Mortier angetreten. Wienjgxx-I^^ricus IV den Protestanten in seinem Kö-«us besten ein Edict publiciret, ließ Thua-lani^P ^e ohne Aenderung oder Zusatz in dem Par-sich dà^^â'en; der General -Procureur übersetzteteni^o^gen, welches verursachte, daß dieProtestan-teir, n»!, «eues Edict bey dem Könige anhielt*Utt °^selbe Thuanum ernennte, daß er mit ih-^clchx"nige vorgelegte Artickel tractiren sollte;,'hke Qwrf 1598 durch das Edict von Nantes
598 durch das Edict von Nantes>)aft erreichte. Henricus wolte darauf auch6 ' { ^cht > ,w llnl: ’ ^ ec Ligvc einen Gefallen erweist», undNigrà î des tridentinischen Concilii in seinem Kö-heraus "Mhren lassen: allein Thuanus, der diedrückn^, ^-"stehende Folgen dem Könige sehr nach-wieder à°^estellt, machte, daß dieses UnternehmenGirier ^"e gieng. Nicht lange hernach war er^hinten ,,e^ catholischen Commissariis bey der be-dein Bà »erredung zu Fontainebleau, die zwischenpies;jg»?M vonEvreux, Perron, und demHerrn vu"t ebei, gehalten wurde; publicirte auch noch
i»kJahre die neuen Sratura der Universi--?>>k "" deren Reformation er schon 2 Jahre
^ikchk/nEds ve Beaunc gearbeitet, womit er aber['• bey den Ligistisch-Gesinnten verdien-
wurde er 1601 zum weltliche» ProtcctorSchiet- ^«^r-Ordens durch das gantzeKönigreich'Aast^'.?«r hiernechst unter wahrenderVormund-ittfiri ^ caria vonMedices einer von denisi^'eeeteurs des Finantz-Wesens, wohnte fer-'I t>iei ^Peren; zu Loudun mit bey, und wardk "eht, wichtigen Angelegenheiten mehr ge-2' daß , st ^ e mit so grosser Klugheit ausrichte-nde ü ® r den Caro seiner Zeiten, und vor eineAktt äranckreich gehalten wurde. Ohnge-, lftc bes^°°?"^eführten vielen und wichtigen Gc-„^ez^ ^'eb er dennoch die Historie seiner ZeitenMrniein k^^oZ in i;8 Büchern, weiches Merck»l!'^enen m r ^^«iken wird. Es ist dasselbe zu vcr-l"°r x„,,^ien, am schönsten und vollkommenstenv?rwvrden. " I7 33 in 7 Voll. in fol. wieder aufge-q? worauf auch 17^4 eine neue und sehrin , a ß e der frantzösischen Uebersetzung intz^er bey, ^^^lgct. Der Jesuit I-Machaulr gabin 7>,^dmen Iohann Baptlsta GaUus, nora-n>> r ill lle n !.‘ a, J l dillvriarum libros heraus, die manbirfc c, ill fj Groschuffii nova libr. rar. collectÌD-
s,? ff etîtctrrîl« 5 f/ Welchem Thuanus ein beissend Ge-rn?'- sieht? ^ setzte, sb in ben Memoiren von seinemtia în quo a ÛU ^ besonders unter dem Titel Poema-
cba iui ipn„ rgUtlas quorundam criticorum in histo-«eK ° n ' S > d.» i.P r °i at as refellit, cum notis Mehtt-w'vr'drn?^Eh«mbrun, 1722 zu Amsterdamci^ Elogüs ß ’i, Leben Papyrii Massonii, so vorftg >c e u a !^t; Somnium in Chivernium Fran-
^iif/' lltlail ea, geschrieben. Man hat über die-W diest^' ?"-d Catalogurn bibliorhecie thuane;e.böt er Commentarios de vira sua in 6nie. T. IV.
THUANUS THUCYDIDES ngo
Büchern verfertiget, und sich darinnen wider die vie-len Lästerungen unterschiedlicher Personen, die seineaufrichtige Schreibart in der Historie nicht vertragenkonten,zu vertheidigen gesucht, die deswegen nebst vielandern hieher gehörigen Schrifften dem7Tomo dergedachten londenschen Edition einverleibet worden.Sonst war er auch ein trefflicher lateinischer Poet,wie davon seine Metaphraiis poetica librorum fa-crorum aliquot; ingleichen seine Gedichte, de re aa-cipitraria ; crambe, viola, lilium, Phlogis, Terpfinoe,welches letztere auch in Dornavii amphithéâtre Tom. kstehet, zeugen können. Er las nicht gern theologischeSrreitschrifften,weil er glaubte, daß sie mehr dcstruir-ten als erbauten, stocherte auch sehr, wenn er Lateinredte; sprach gar vitiös, und starb zu Paris den 17May 1617, im 64 Jahre seines Alters. Teils Sam.Pe. PB. Cr. Br. Nie. Fab.
THUANUS (JacobusAugustus), der jüngere Sohndes vorhergehenden, hielt sich als königlicher Ambas-sadeur 1658, 1659, 1660 in Holland auf. Von sei-nen dasigen Verrichtungen findet man in dem Bü-chelgen Memoire; touchant Monsieur de Thon Nach-richt, worinne unter andern steht, daß dieses ThuaniAnsehn, als er wieder nach Hause kommen, so groß ge-west, daß er dem Cardinal Mazarin in der Stelle ei-nes Ministrißimi würde gefolget seyn, wo nicht derKönig hatte lieber selbst regieren wollen.
THUANUS (NicolauH, einBischoff zu Chartres, ausadclichcm Geschlechte zu Paris, florirtc um 1584,schrieb unter andern de administratione sacramento-rum, und starb 1598. Lr. H.
THUCELIUS (Cassander) , siehe Ueuchr (ChristianLeopold).
THUCYDIDES, ein griechischer Historienschreibergebohrcn Olymp.77,2, ohngefehr47i Jahr vor Chri-sti Geburt, war ein Bürger zu Athen, und Generalvon einer Armee in Thrakien, lebte auch wegen seinesReichthums in grossem Ansehn. Seine Liebe zumHcrovoto und andern gelehrten Schrifften, ließ erschon in zarter Jugend gar deutlich blicken, wurde inseinem 48 Jahre aus seinem Vaterlande verjagt, undwendete in diesem Exilio viel Geld auf seine Historie,die er zu schreiben vorhatte. Der Zweck dieser Histo-rie war, von dem peloponnesischen Kriege Nachrichtzu geben, welcher zwischen der Republick Athen undSparta 27 Jahr lang geführt wurde. Demssthenessoll ein so grosses Vergnügen an Thucydide Schreib-Art gehabt haben, daß er sein Buch mehr als achtmalabgeschrieben. Einige meinen, er sey nach einem20jährigen Exilw wieder zurück beruffen worden, undzu Athen in der 97 Olympiade, oder im 391 Jahrevor Christi Geburt, als er sein 8c>Jahr bereits zurückgelegt, gestorben; andere aber, cr sey in Thrakien ge-blieben. Die schönste Auflage seiner Wercke ist dieje-nige, welche Lar. Andr. Ducker mit -H. Stephani,Ioh. Hudsons, Ioh. wasse und seinen eigenen An-merckungen 17z 1 zu Amsterdam heraus gegeben.
Er ee Marcelli-