Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
1201-1202
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izoi TILING TILIUS

rationem de principiis juris ; Comm. in institudoliesjuris, wie auch einen Tractat: de clvibus romaniseorumque sems irn Manuscript hinterlassen. Leb.Svv.

TI LIIXG (Joh.), ein Medicus, gebühren 166s den 10Oct. z n Bremen, studirte zu Amsterdam und Leiden,wurde 1692 Doctor, that 169z eine Reife durchDeutschland, wurde zu Bremen 1694 Pros. Medici-nà, 1696 Profess Physices, 1697 Pros. Logices undMetaphysices, und 1709 Stadt-Medicus. Er gab

Ant. Ntickii operationes 6c expérimenta chirurgica;so. Scuheti armamentarium cnirurgicum mit Zusä-tzen; Dissertât, de fuffocadone hypochondriaca, demethodo difputandi, de nutritione fœtus in iitero,de glanduia pineali, de saliva, de tympanitide, delue venerea 6cc. heraus, UNd starb 1715, dk» IZSept. zu Bremen. IN 2 .

TILING ((Matthias), ein deutscher Medicus, florirt»in der Mitte des 17 Sccuii. als Pros. Medic. pri-mär. zu Rinteln, allwo er 1625 Doctor worden,stand zugleich als Leib-Artzt bey dem Landgrafen vonHessen Cassel in Bedienung, ward ein Mitglied derNaturä Curiosorum, schrieb: de tuha uteri & fcetu

in ea concept© ; de placenta Uteri ; de admirandarenum structura eorumque ulu nobili ; de vase bre-vi lienis ejusque usu; de fermenradone ; anchoramfalutis lacram feu de laudano opiato; prodromumpraxeos chymiatricae ; tr. de febnbus petechialibus ;Rhibarbarologiam curiofam; Scrudnium cinnabarismineralis, f. minii naturalis ; lilium curiosum, f. ac-curatam lilii albi descriprionem ; Diss inaugur. deapoplexia Lee. und ließ auch unterschiedene andereObservationes den Miscellaneis Curioforumtnif ein-verleiben.

TILIO (Levi), ein Rabbi zu Constantinopel in derMitte des 17 Seeuli, gab daselbst R. Abr. AÜagariComment, in Maimonidem de numero prasceptorum,unter dem Titel Cor lsetum i6;v in 4 heraus. W.

TILIUS du Tillet (Joh.), ein Frantzose, von Angou-lesme gebürtig, war Greffier en Chef in dem Parla-ment zu Paris, und starb daselbst den 19 Nov. 1570.Er hat mit unglaublichem Fleiß die frantzöstsche Hi-storie zu untersuchen angefangen, und einen Theildavon sehr wohl erleutert, würde aber noch mehr da-rinne gethan haben, wenn ihm von dem Könige mitGelde wäre unter die Armen gegriffen worden. Vonseinen Wercken sind ans Licht getreten: Recueil desreys de France, leur couronne if maison ; traité de lamajorité du Roy François 11 , welche Schrifft unter diekönigliche Constitudones referirt worden, ihm aberdie Gewogenheit der Protestanten entzogen; ob ergleich sonst des königlichen Edicts, darinne unter-sagt wurde, Geld nach Rom vor die Expedition dergeistlichen Beneficien zu überwachen, Urheber, oderwenigstens desselben grosser Beförderer gewest, unddie Freyheit der frantzöstschen Kirche eifrigst behaup-tet hat; Sommaire dtVbiJioire de la guerre faite con-

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TILIUS TILKOWSKI ^

tre les Albigeois; discours fur la s eanCt . ^ fis ^parlement; 1 ’ inftitution du Prince Cb>eti ! Roisfans j Recueil des Guerres if traitez entje faFrance if de F Angleterre ; Recueil * des D■

Grands de France ; An scgifi ôc Betiea, ^ libspitularium a fe edita; Codicis theodo . ût ;priores ab Alarico Gothorum Rege> 1 ^postedores 8 integri a fe in lucem reV ° j f fa 11 *1578 kamen les Mémoires if Recherches ^

Tillet zu Rouen in 4 heraus. Çr. T««- des <TILIUS du Tillet (Johannes), eM M

gedachten, begab sich in den geistliche” gzreEwurde Bischoff erstlich zu St. Brieux seilt'nachgehends aber zu Meaux. Er hat" ""lieh auf die Sprachen, das alte romuche, ätEdie Kirchen - Alterthümergelegt, und dur >> ^mahls auf Erlaubniß des Königs Franc d ^ a de»,rühmtesten Bibliotheken in Franckrerch, a L

viel herrliche Manuscripte antraff, die ^ Inach ans Licht zu stellen bemühetin verschiedene Controversien mit den ”

menget. Dem aber ohngeachtek, hat ch.nal Perron des heimlichen Calvinisnn v > J,theils weil man davor gehalten, daß er &gend Lalvlnum zum Präceptore gehat' '.„je Ljer in der Vorrede zu des Laroll M.toribus imaginum, die er unter dent n ,

phily rä heraus gegeben, wider den avgo ^ .

der-Dienst sehr scharff geschrieben.in dem Griechischen so viel als Du»,

Lilas aber hat er Hiebey, wie man verwgen angenommen, weil der ProphetBaals-Dicnst sehr geciffert, oder wei der-^^ ihannes der andere Lilas in der Herug jäsilnennet wird. Sonst hat man auch grw 1 ! (Ü

nes apostolorum 6c conciliorum XIUSprache; das Evangelium Matthsi f lcU 0i "%neu Tractat über das Symbolum apoir - . ^ )

nique des Roisde France, depuis ^haras » 0premiere année du regne de Henri H e *

1601, nebst p«uli Acmiiü und % tn :f atsu t #.; mde rebus gestis Francorum & Gallo r ■

^encic. Petri Fortsetzung zu Basel m I hera<^gedruckt worden; ingleichen frantzosil^^ # tP gcund nachgehends auch bis 1604

Traité de V antiquité if solennité de l* * gilt) {starb mit seinem Bruder in einem E^hreu ^Monat, da sie beyde ziemlich beySam.Teiss. B. Cr. est ,), «‘"V

TILKOWSKI (Adalbertus oder AI b * U)(W Kfnischer Jesuite, gebohren 1604, lrarb ;

zu Vilna, und hinterließ : phihss- cu varl ni« I,1 ^i*

rölogiam curiof; elogia epsscopof- 3 JeArithmedcam curiofam; AnagraM

Christi ac B.V.; sacra exercitia studio”

ve super omnes fiiios Ad* ; negativ gntff i<f. de animabus defunstorum juvau 1

Nahmen Fideliöpgrochi; Lietacem