Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
1217-1218
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T I N D A L

ut?

hcit des Bücher-Drucks; ein Brief an die Geistlich-keit von beyden Universitäten, betreffend die Dreyei-nigkeit; Vertheidigung dieses Briefes; einige Grün-de wider Abschaffung der Universitäts - Ordnungen,welche die Verbindlichkeit betreffen, sich in geistlichenOrden zu begeben; Verwandlung der neuen Hochkirrche in dir alte presbyterianische; ein neuer Catechi-smus; genädiges Urtheil der Hochkirche bey ihrem'Siege über die sträflichen Geistlichen und anderemehr unter der Regierung Carls lijacvbitischerSinn;Meineid und Pabstchum der Hochkirche; Vertheidi-gung der Nation in 2 Theilen; Abmahnung von derjacobitischen Parthey inaTheilcn, insgesammt inen-glischer Sprache. Er vermachte dem EustachioLud-gell in« Testamente 2000 Pfund, daß er den andernTheil seines Buches tbe Cbristianity &c. nebst der vonihm verfertigten Schrifft, von der Endschaft der Höl-le» - Strafen heraus geben sollte. Tindal hat sichgegen verschiedene seiner Gegner selbst vertheidigt,aberauch^an George Iohnfton einen Schüler gehabt, derdie Sache noch weiter getrieben, und Christianityvicier than ehe crearion, or the Gospel the famewich natural religion 1733 heraus gegeben. NachTindals Tode kam a rrue copy of the last Will andTestament of rhar fsmousFree-thinkerMatth.Tin-stall heraus ; so wurden auch Memoirs of the Life,wricings and viciffirudes of fortune of MatthewsTindall 1733 zu Londen gedruckt. Jngleichen hatIoh Loreny Gchmid in seiner deutschen Uebcrse-tzung des tindalischen Buches: das Christenthum soalt, als die Welt, eine Nachricht von des VerfassersLeben vorgesetzt; Hr. M.Thorschmio aber in den Zu-sätzen zu Lhladenii Blendwerck der natürlichen Reli-gion, Nachricht von dessen Schrifften gegeben. Bi-bliothèque raisonnée Tom. XII. Kartbold dilT deMatthaeo Tindalio. AHE.

TINDAL, ober Tyndal, (Wilhelm), sonst Hitchius

■ genannt, gcbohren in der Provintz Walles, studirtezu Oxford, kam durch Luther! Schrifften zur Erkennt-niß der Wahrheit, ward Prediger zu Oxford, wurdevon den Römisch - Catholischen so verfolget, daß er En-gelland verlassen muste, kam daher in Deutschlandund zwar in Sachsen, allwo er sich mit Lurhero offtunterrcdete, und war der erste, der das neue Testamentund die 5 BücherMosis ins Englische verkiret, undnach Engelland gesendet, die aber allda unter demDorwand, daß sie nicht accurat wäre, verbranntworden. Der Bischoff zu Londen, Lmbertus Ton-stals, fragte einen Kaufmann um Rath, wie er desTindals Bücher aus dem Wege schaffen könte; der,weil er dem Tindal heimlich günstig war, dem Bi-fthoff riech, er sollte eine solche Summe Geldes zustim-men bringen, womit alle Exemplaria von den Buch-führern könnten aufgekauffet werden. Dieses ge-schahe, und es wurde den, Kaufmann übergeben, inMeinung dieses insWerck zu richten. Der Kauf-mann aber schickte das Geld dem Tindal. Er kam auchnach Antwerpen, allwo er viel Kaufleute in der evan-

TINELLU5 TIPHAINE lS 'J

gelischen Wahrheit unterrichtet; wurde aberauf Anregung des englischen Hofs gesàngi^ ^ <czogen, und ins Castell zu Vilrode gesetzt, j 1 ™'nicht revociren wölke, daselbst 1536 erstlich pu geiüf. Hencker erdrosselt und hernach verbrannt. ^col^letzten Worte waren: Domine , régis Ang P* - a ho-aperi! Er schrieb im Englischen de obeaw" c,a-

minis christiani; cle IVlammone injust» ;nem ad Tboma Mori dialogos; doclrinam c j S y 3 'minie* adversus Morum ; de lacramento 3 m a«ctatum ; de signis sacramentalibus ; ^u\[o^ eCiS. scripturas ferentem See. Fr. Wo.litteraria. . gjiitA

TINELLUS (Zoroaster ), einMedicus V 0 » ^ ,7

im fiorentinischen Gebiete, lebte zu ju-t-3

Seculi, und schrieb consUltationes m . \Hippoeratis do&rinam, so zu Siena l6oZ in 4 0worden. Li. dig-r

TIN L E Y (Robert.), ein Doctor Theologia/ ^ Hrund Archidiaconus zu Ely aus Kent,

glischen de subtilitate S< crudelitate sy na ë 0 >i»^

it. de falsa doctrina 5 c hsresi synagog 2 10starb 16x6. Wo. . «tji#

TI N N O L U S, oder Tyndolus, (Joh.),«« K«phus und Mcdicus von Perugia, war ei» , ^Stifftern der AcademiaJnsensatoruw, ichu ^o-tura 6c subjecto logiese 6c de philofbp do>d ee<>l> 'dum argumentandi; opuseulum de d> cen ’ e0 i v e strahendis artibus ; de artibus circa lern"?santibus ; de fcopo Arißoulh in posteno r ^ un1analycicis; de loquendo ; de cognit,°n e n6 a» 1 'turalium; de primo eognito ; de parus jjeâ^versi; de intellectu agenteöcspeciebuslibus; de producenda vita per lirerarum f j s 8iC'phiae studium;dialogum de anima, it.de py»und starb den 22 Aug. 1591. 01. lchtt ^TINTO (Jacob Francisais), von S8<rOH«/

1592, und schrieb la Nobilto di Verona- glj

TIPETOT (Joh.), ein Graf vongelland, that eine Reise ins gelobte ’ #t tKdar in Italien, und hielt einsten i»pio II eine so bewegliche Rede, daß sich ö ^ mneu bewogen wurde. Er soll allbereit . a \èJGroß-Schatzmeister in Engelland gewestst^^ hab'aber wider König Eduard I V solle A

wurde ihm auch 1471 der Kopf abgeM »hat vvn ihm libros epistolares. Auff'^,.^.^ Mtb. ^vor den Cardinälen und zuPabua gehn' W ..hat er aud) Ciceroni! Catonem Utid /-r ^

chen Pnbl. Cornehi und Gy. Flaminii os 3 j pjr.ra nobilitare ins Englische übersetzt. 3 ' »

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gebob^n^ì ^lphanus. (Claudius),

chng die JSSr n i 157If mtbt ' uachdcw tfgjgráfgelehrt uni> Theologie in seiner c y

f« m r ^âg-vrum zu Rhe-n'ö, ? ^

ù ü}/ mi> Pont- «-Mousson, woselbst^