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TOIT
TOLAND
T O L A N D
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TOIT (Nicolaus), siehe Tecbo.
TOK (Heinrich), ein Domherr zu Magdeburg undBrandenburg, auch Hofprediger Churfürst Lxivericides I und II zu Brandenburg, im i; Seculo, war mitauf dem Concilio zu Bafel, und ward von besagtenHerren zu allerhand wichtigen Verrichtungen ge-braucht. Er schrieb wider das heilige Blut zu Wil-senack in der Priegnitz, davon etwas in Luveci Histo-rie des besagten heiligen Blutes stehet, das übrigeaber noch im Manuscript in der königlichen Biblio-thec zu Berlin verwahret wird. Ludecus in gedach-ter Historie. Gunslings Leben Friderici I und II.
TOLAND (Johann), ein Jrrländer, gebohren 1670den 30 Nov. in dem Dorfe Redcastle, nahe bey Lon-dondery, wurde in der Taufe Janus junius gcnennt,welchen Nahinen er aber hernach, da ihn seine Schul-
, Cameraden deswegen zum öftern verspottet, auf sei-nes Lehrmeisters Angeben, in Johannes verwandelte.Er trat in seinem 16 Jahre von der römisch - katho-lischen Religion, darinne er von einem Priester ausunehlichem Beyschlaf gezeugt worden, zu der refor-mirten, wurde zu Edimburg 1690 Magister, giengnach Leiden, und darauf nach Londen, hielt es erst mitden Non-Conformisteu, erklärte sich aber hernach,daß er sich zu gar keinerSecte halten könne. A. 1691gab er sein englisches Gedichte the tribe of Levi her-aus, welches eine Satyre auf die Geistlichkeit war,schrieb auch, weil er an den Nön-Conformisten vie-les auszusetzen gefunden, und die Systemaca nicht lei-den ko.nte, eine Dissertation unter dem Titel: Systemsofdivinity expkdd , welche aber niemals gedruckt wor-den. An. 1696 kam zu Londen fein Buch Chnstianhynot mysteriuus aus Licht, darinne er behaupten wolte,daß es keine Geheimnisse in der christlichen Religiongebe; welches Buch von vielen widerlegt, zu Dublin1697 öffentlich verbrannt, und Toland, der sich dazu-mal daselbst aufhielt, gezwungen wurde, heimlich da-von zu gehen ; worauf er sich mit einer Apologie ver-theidigte. Weil er nun bey den Religions- Streitig-keiten keine Seide span, machte er sich wieder nach Lon-den, legte sich auf die Politic, gab 1698 Miltons Wer-ke, nebst dessen Leben zu Amsterdam in 3 Foliantenheraus; und vertheidigte sich, als er deswegen Streitbekam, in einem Buche unter dem Titel: Amyntor,or a defence of Miltons Life. Er schrieb auch UM die-se Zeit: The militie reform'd, und gab 1700 Jacob-Harringtoni Wercke, nebst dessen Leben, wie auch einGedichte unter dem Titel: Cliro, a Poem on the forceof éloquence; 1701 aber ein Buch Anglia libéra ; in-glêichen the art of governing by Parties Und Parado-xes offiate heraus. In eben diesem Jahre gieng ernach Deutschland, und beschrieb die Höfe zu Hanno-ver und Berlin in 2 Briefen, welche 1703 zu Londenenglisch, und 1706 zu Franckfurt deutsch aus Lichttraten. Nach seiner Zurückkunft in Engelland, gaber den Vindiciuin Liberinm, welches eine Schutz-Schrifft ist, und 1704 Letten to ferena heraus. An.1707 machte er Matthai Scheinen orationein philip-
picam ad excitandos contra Galliamenglischer Sprache mit Anmerckungcn, »nv v ' .uauch lateinisch mit seinem Gallo aretologo v a „*Amsterdam bekannt. Hierauf that eM 7°7 1% fi>dernmal eine Reise nach Deutschland, da «r 0wol in Hannover, als in Berlin ziemlichempfangen, zu Düsseldorf aber von dem^y»L in#zu Pfaltz mir einer güldenen Kette und Mev« g < cgleichen mit 100 Ducaten beschenckr wU . 1 $^.. ynt^desselben zum Faveur seiner protestantiM"thanen heraus gegebene Déclaration in dieSprache übersetzt. Nach diesem suchte er ^ngMzösischen Kaufmann, der sich in Hollandan dem kayserltchen Hofe den Titel eines -w Efen gegen eine grosse Summe Geldes zuwege^
gen, welches ihm aber nicht gelang, und
sondern vielmehr aus einer uralten und ^mitte, nicht weit von der Stadt London^ - ™>sprossen sey. Da aber der Geld-ManMeinzureissen begonnte, eilte er nach Holla»^. ^allwo er sich die Großmuth und 3 Ì“-
Printzen Eugenii von esavoyen treffttw Igrifft*'.*machte, und hiernechst auch wieder eimge ^^g schedirte. Insonderheit gab er 1709 in dem ^stin"'neu Adeilidsemona, leu Ticum Liviurn a 1 girf)*’ne vindicatum, und die Origines judaicaswowidcr von Jac. Fayes, Elias Benoist, w ïandern viel geschrieben worden. An. st
Lettre d un Anglais à un Hollandais au J u J e ist
fleur SacbevereU drucken, welches die eitz^gnen Schrifften ist, so er in frantzöfischcr^^.^pE,Licht gestellt. Als hierauf die bekannteim englischen Ministcrio vorgegangen,ne Rechnung dabey zu finden, und verfugher wieder nach Londen, woselbst er auchdurch seine Feder, die er von den neuen ^und insonderheit von dem Groß-Schuß"'ley zu allem gebrauchen ließ, so viel gewadavon das Landhaus Epsom in der Prov« | pWerkauffen, und eine Zeitlang allda Mitfc" 0st\den in allerhand Ergötzlichkeit leben kom > ^ ( r vder Vorrath am Gelde zu Ende gegangen <Ldeswegen bey gedachtem Mr. -Harles vo .^1#'meldet, kehrte ihm dieser Minister, derschon mächtig genung worden, und wnicht nöthig hatte, den Rücken, wodurw • st
lein in seinen vorigen Zustand, und amManieren wieder verfiel, sondern auch ( I e rteine Schristt über die andere zuVerung ^ 0 fneue» Ministern, welches er selbst ^ ^ l»>uihn reichlich dafür bezahlet, gegen d^J, ausb.7,^
drucklich heraus gestrichen, in die îd->nckt"^!>ließ. Doch richtete er daneben seine ^
auf andere Dinge, und schrieb nicht ane« 0st . {1713 unterschiedliche den Staat von s