1333 TROJANUS TR O M M
TROJANUS (Maximus), em Musieus vonNeapo-lis, in dem i^Scculo, hielt sich bey dem Churfürstenvon Bayer» auf, und schrieb discorsi de, Trions, Gioflre,appar^ti, e delle cose pia mtakili satte , netie suntuusennzze deli’ Mußr-ißmo if excdlentjjimo Signer duca,Guiglielmo V della Bavaria, Conte Palatine, so 1569 $UVenedig in 4 heraus gekommen; H cvmpcndio trattodalle oßervazioni della lingiia caßigliana dd SignerGio Miranda, nel quak in dialogoß ragiona della dif-fereaza e convenienza delí Alfabeto spogntiolo. To.
von T R O IL O (Frantz Ferdinand), ein schlcsischer vonAdel, aus dem Fürsteuthum Reiste, that von 1666bis 1669 eine Reift in Orient, auf welcher er z mahlzu Jerusalem, sodann auf dem Berge Sinai gcwest,bey seiner letzten Rückreise nach Algier gefangen ge-nommen, zweymahl als ein Sclave verkaufst,endlichaber zu Ausgange des 1669 Jahres wieder in Frey-heit gesetzt worden. Nach seiner Zurückkuufftgab erdie Beschreibung seiner Reisen 1676 in den Druck, er-hielt die Stelle eines chur-sächsischen Cammer-Jun-kers,lmd starb nach Anfange des 18 Seculi, als Com-mandant zu Stolpcn- HL.
TROILUS, ein Sophiste zu Constantinopel, dessenGvida» gedencket, hat Episteln in7Büchcrn geschrie-ben, darinne vieles zur byzantinischen Historie gehö-rig befindlich gewesen, die aber nicht mehr vorhandensind. Fa.
de TROIS P OINTS,fte()t Paradis.
TROÍVLBETA, Trombecra, oder Tubetca, (Ant.),ein Minorité von Padua, lehrte daselbst die Meta-physic in dir 42 Jahr, wurde darauf Titular-Ertzdi-schoffvon Athen und Bischoffzu Urbino,schrieb forma-litates e doctrina Scoti., oder qusstionesmetaphyficas,wie auch tract, de futuris contingentibus Lee. undstarb i;l8. ^Va. Ug. Fa.
TROjMM (Abraham), ein rcsormirter Theologus/gc-bohrcnzu Gröninge» den 2; Aug. 1633, wurde vonseinen Eltern von Jugend auf zur Theologie bestimmt,wendete drey Jahr unter Anführung Marcsii, Altin-gii,Schock» und anderer auf die Literatur und Spra-chen, und brachte es in der Theologie in kurtzcn so weit,daß er 1655 unter dieZahl der Candidate» anfgcnom-tnen ward. Hierauf fieng er an fremde Länder zu be-sehen,reiste nach Deutschland und nach derSchweitz,woer sich bey Luxtorffen im Hebräischen feste setzte, giengweiter nach Franckrcich und Engclland, und ward nachseiner Zurück, unft Priester auf einem Dorffe, Härengenannt, bis er endlich 1671 zum Prediger nach Gro-ningen beruften ward, da er 48 Jahr im Amte gewest.Er hat sich viermahl verheyrathct, und das letzte malin seinem 66 Jahre; es sind aber alle seine Kindervor! ihm gestorben. So viel er von seinen ordentli-chen Amts-Verrichtungen Zcit übrig hatte, wendeteer auf Verfertigung seiner holländischen Concordantzaltes und neues Testaments, daran bereits seinSchwieger-Pater, Johann Martini gearbeitet, uydstellte sie ,68; zu Amsterdam in drey Folianten ausLicht, welcher 1718 die griechischeConc-rdantz der 70
TROMSDORF TRONCHAY ,33 *Dollmetschcr folgte,welche letztere er auch
ner epiidoJa apologerica wider Poh.
diget. Noch in seinem 82 Jahre fieng ^{tt,holländische Concordantz in bessern &cnw b ^jK,und brachte sie in eine bcqvemere Formward aber an deren Herausgebung vongehindert. Die Académie von Groningenden i Dcc. 1717 bey ihrer Erneuerung zvPseiner Dienste, zumDoctoreTheologia-oa c' { §ttJahr alt war. Er hat lange Zeit in beim , | a (titt'sundheit gelebt, sein Gesicht bis ans E'iwund ist den 28 May 1719 gestorben, rIrtC ^ L [ i 0 r.e {fl ■gedachte Schriften noch Catecbilmum,libertäre philotbpbica geschrieben, und sHolländische Palm-Reime, zum Gebrauch oeUn Kirche Heraus gegeben. LL.TROMSDORF (Johann Samuel), ei»
Prediger, gcbohren 1676 den 22 Sept,)"einem ciftnachischenDorsse, studirte zu ^'na, wurde zu Erfurt 1697 Magister, l6 99 ,,
che St. Andrea allda Diaconus, und cfß,
auch 1712 der philosophischen Facultat -llMordinarius,und Professor publicusmten Corpore majorisiico, worauf er 17 1 ’.verstarb. Seine Schriften sind theoipgaccurate alte und neue Geographie ^-,2»,.
Deutschland; das neue ssabftthum Í ^ j9isp üt !
Lhriften Duß und Todes -'LáwwerleMi.^.scc
tiones, unter folgenden Titeln : Trias. j u0um logicae renovatum, axiomatolog^’^joc«^more, ore & re in carne una feu fundamtismattimonialis, ros mellis nec ros , ne ^ ua ticb n1de sanguine vitae vehiculo, de nymph 1 ^/ 1 ^ ^ J\'i° 'xime porrentos», vulgoüon Wasser-E»a ^ 1 7du TRONC ET (Bonavent.), eil! -) Ui %itiSeculi, aus Maçon bürtig, welcher e"
reu/ès de fa Tb alle , contenant "
nets, odes if chansons im Manuftript Ü 111 t
Bibiiothequedes auteurs de Bourgogne- _ '
de TRONCHA Y (Baptiih), Herrniglichcr frantzösifther Rath zu Mans, ■> icr |j '|> 1 .*Sable i;o8, starb zu Maus i;z7,und >schiedene Schriften in gebundener und ’ ,
R-de. Lr. Ve. „
de TRONCHAY (Caspar oderzu Rennes in Bretagne, von Majenude Maine, war ein Bruder des .duloft^'Lt.
sowohl in den netten Künsten , wem ?
und medicinischen Wisseuschassteu fty» ^
Er starb gegen das Ende des 16 S, cc p) sl irat e tüiter, und hinterließ Gedichte; tract, ae 1 (
la grammaire française. Cr. Ve. V
de TRONCHAY (Georg.), Herr eil»
ein Sohn des Bapr. ou Trsnchas,
Kenner alter Müntzen, hatte sich 6römischen Antiqvitaten wohl umge!<yunterschiedliche Wercke in gebunden^