Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
1335-1336
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TRONCHIN

t RONCHAY

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, 3 ->hre und starb endlich znMans l;82,l'm 41o Cr.Ve.

^ru5 fr ^Ha Y (Lud.), Herr von Forterie, eint( té fc(>M 's 0 * 3 ." ' Anbohren ju Mans 154;, brach-[ ( t(ifii t ,,7 lí >n der griechischen und lateinischen 2 bU »uuilw 1 e uuch in der frantzösischen Poesie. End-^ineHiff^ ^56y von Strayen-Raubern ermordet,^r. ^roric von Franckreich ist verlohren gegangen.

, "iX'ftïïL A-- ^iadiurin), Herr von Vautorte, eini (t mbenÂif iìb(iliev ' P° rírfe m I 58o / Uíî& schriebáj ^ e * Cr y erc ^ { ' n Zkbundener und ungebundener

lm ( Stephan.), gebürtig von Mont-

Ì® ©ecusf, P e 8orez, lebte in der andern Hclfte desNalls u>ar anfänglich Secretarius dcsMar-

r ’ n Sorci fi,nt . : ^ nöte/ nôC í> rKsl í)^ aber Schatzmei-j?’ discotir Ev hat lettres familiaires & amoureu-’J't, “ n viel/ ’/? aca ^ e}/ iiques florentins; h contentementf ^Ch a J > ° ureur L-c. heraus gegeben. Cr. Ve.Mt t cc Ant),ein außerordentlicherPro-

^»ev büi-,i uu^Wen Sprachen zu Franecker, vonlis 8/bct e r « verwaltete solch Amt von 1667 bis>^che Man hat von ihm eine frantzö-

^O^^niatic. Vr.

Jns^ LuciovicuS )’ f,n reformirter Theolo-ih - c. l62„,o^u Theodors gebohren zu Gcncv den> îîilixx ^ legte den Grund seiner Studien theils

kerstadt,theils zuSaumur unterLapello,»^^ibctteii ^ und wurde 1651 unter die

.kille úeirfy 8 Predigt-Amts aufgenommen,woraufh! ^ c utsr+,u bt i t ' ci) Franckreich, Engelland, Hollandor, er 'í tïb/L slnb khat. Nach seiner Wiederkunft wur-tc tr mi ?kr reformirtcn Kirche zu Lion,i66i

iin^vvr H'in die Aemter, welche einige Jah-à stach dn?,,^n Vater zu Gcnev verwaltet hatte,«iin^Nz^äst als Prediger und Professor Theolo-»i>. ' s *tefto P L 1 .Er hielt es in der Philosophieaer Theologie aber mit denen zu Sau-ê Wvrd?»u kr auch in einige Streitigkeiten ver-p^. Sonsten führte cr auch Correspon-k>.» ^tzèj .Pyiedenen Gelehrten, und sonderlich mit^ 1 er fast aï»?*« - unb Bischvffcn in Engelland ; dochorn. j C,nc Schriften im Druck hinterlassen.

ttL.

fisrf,' <sî^ *■ 1 beodorus), ein reformirter Theolo-wohin sein Vater nach der pari-j,, S gefluchtet war, und wegen seiner dieserUl den a^^?vischen Kriegen geleisteten Dienste,tz:^'bril ° ^ath aufgenommen worden, den^ .^kbohren, und wurde auf EinrathenM)iu^ ü % cv «à Tanf-Pathe war, zum»an. / ^am "• . Von Genev gicng er löconach^ideibx, 02 Wieder zurück, begab sich aber 1604%'p- ct «m flY-r- 0 a ’ Daviv pareum und Aemi-^l>igc Z-i, „ ing hörte. Er verfügte sich fernerFrggckfurt, um sich mit Grurero

TRV^cl TRONSON iz;6

bekannt zu machen. An. 760; gieng er nach Frane-ckcr, um Sibrandunr Lubbercum zu hören. Zu Lei-den hörte er Gomarum, Trclcatium, Bcrtnim undArminium, unter welchen cr auch disputirte. In demHaag lernte er Grotium kennen. Von bar gieng erin Engelland und Franckreich, und machte sich über-all, wo er durchreisete, mit den gelehrtesten Leutenbekannt. An. 1606 kam cr wieder zurück nachGenev,und wurde zum Professor der hebräischen Spracheverordnet. An. 1608 wurde cr Prediger, 1618 Pro-fessor Theologiä, und als in selbigem Jahre der Je-suit Loton die frantzösische llebersetzung der Bibel ineinem Buche, welches den Titel führte: Leneva pla»ßlsirl-,angegriffen hatte,trug nran ihm demselbigen -uantworten auf, welches er auch in der Schrifft Cotonplagiaire that. Um selbige Zeit muste cr nebst demDiodari auf den Synodum nach Dordrecht gehen.Die Genever überliessen ihn i6;2 auf etliche Monatdem Hertzoge von Rohan, welcher damahls frantzösi-scher Eptraordinair-Gesandter und General über diefrantzösischcn Armeen in dem Graubünder-Landewar,der ihn auch sehr werth hielt. An. 165; wurde er vonder Geistlichkeit ersehen, mit JohanneDurao wegenVereinigung der lutherischen und reformirtcn Kirchezu conferiren, worüber er auch versschiedene Schrifftenhinterlassen hat. Er starb endlich den 19 Novembr.1657, und es wird angemerckt, daß er unter allenfremden Theologis, welche dem Synodo zu Dordrechtbeygewohnt haben, am längsten gelebet. Er war inder Theologie, den Rechten, Historie und in andernWissenschafftcn wohl erfahre»; auch wüste cr eine netteRede zu halten, und einen schönen lateinischen Verszu schreiben. Daneben war er sehr aufrichtig, underzeigte allezeit anen grossen Eifer bor seine Religion.Sein Sohn Luoewig Trouchiu war sein Nachfol-ger. B.

TRONCI (Paulus), ein Edelmann von Pisa, wurdedaselbst Canonicus, und Dicarius des Ertz BischoffsJuliani Medicai, lebte in der Mitte des l7SecuIi,und schrieb memorie bißoriebe délia cittii di Visa, diei 6§2 gedruckt worden. Er hat auch annales patri»sux in 6 Tom. ; Historien eou unteischied.uen Fa-milien, Kirchen, Bischöffcn und Ertzbischöffeu, Heiligenund Wappen zu Pisa geschrieben, welche alle noch da-selbst im Manuscript liegen. Ug.

TRONSARELLs (Oftavius), ein Mitglied der Or-dinati zu Rom, hat um 1646 florirt, verschiedene Ek>-gia geschrieben, auch mit derNstargarerhaScarrochigverschiedene Streit-Schrifften gewechselt. Cr.

TRONSON ( Ludovicus) , ein frantzösischer Geistli-cher, war von Paris gebürtig, woselbst fein Vater dieStelle eines Cabinets -Secretarü unter RuvovicoXHl bekleidete; verfügte sich, nachdem er seine Stu-dien geendiget, und daraufeine Zeitlang königlicherAumônier gewest, 1655 in das Seminarium St. Sul-picii zu Paris, und gab allda so gute Proben seinerKlugheit und Frömmigkeit, daß erl676zum Prior in

dem-