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TSCHÁNDICK TSCHESCH
Wagnern, der in wahrendem Kriege Land-Ammanndaselbst war, zum Urheber. Das übrige hatTschacht-ian bis auf seine Zeit aus eigenem Aufsatz hinzugefü-get, aber sehr kurtz, und seine noch nie gedruckte Ar-beit 1470 geendet. Libl. helvet.
TSCHANDICK ( Johann ), ein Jesuite aus Crain,von Weixelburg, docirte die Humaniora, und warPrediger zu Lubea, übersetzte des t'etri Cnnißi catechi-smuin in seine Muttersprache, und starb den 8 Oct.1624. , v W,d.
TSCHERNING, siehe Trlcherning.
Von TSCHESCH (JohannTheodor), ein schlesischerEdelmann, gebohren 1;^? den 18 (29) Mertz zu
- Vogtsdorf, wurde des Churfürsten Friderici V zuPfaltz, als er sich zum König von Böhmen cröneuließ, und hernach 1632 des Hertzogs Johann Chri-stian zu Brieg Rath, las Böhmens Schrifftcn fleißig,hielt mitFranckcnbergcn und Fuhrmannen vertrauteFreundschaft, beschloß nach seines Hertzogs Tode ei-ne Reise zu dem heiligen Grabe zu thun, nahm des-wegen seine Baarschaft zusammen, und gieng nachRagnsa. Als er aber daselbst das Seinige zu Schiffegebracht, und aus Cnriosttät die Stadt besehen wol-le, stieß das Schiff ab; und weil er den Transportversäumt hatte, verlor er alle das Seinige, und mustenach Schlesien zurücke gehen, wurde aber daselbst we-gen seines fanatischen Wesens nicht gelitten, sondernbegab sich nach Königsberg in Preussen und Amster-dam , allwo er aus Noth in den Sprachen Unterrichtgegeben; solches auch hernach zu Hamburg, und end-lich zu Clbingen in.Preussen gethan, allwo er in gros-ser Dürfftigkcit den 12 (22) Febr. 1649 gestorben. Erhat eine treuheryige Erinnerung an die evangelischepricsterschaft in Deutschland, ohne feinen Nahmen,welche Abr. von Franckcnberg 1647 unter dem Ti-tel: -HeryogIoh. Lhristiani ruLrieg christ -fürst-liches Bedcncken, und Ausschreiben von nothwen-diger Ergreiffung der Mittel, wodurch Gottes ge-rechtes Gericht, gefaßter Aorn und endliche Stra-fe, über die ieyige Welt erkennet, auch wo nicht«bgewendet,d:ch verwildert werden möge. auflegenließ, wiewol gedachter Hertzog nicht der 'wahre Ver-fasser gewesen, auch dasselbe von Arn. Mengering undNie. Zapsio refutiret worden; Epiilolas 2 in hudemaurorae bœhmian*, die man bey erwehnter Erinne-rung findet; zwiefache Apologiam & defenfionemfeœhmî.in un wider Dav. Giibcrkum, die ein soge-nannter Gerhardus Antagnoffus, mit einer Réfuta-tion derselben unter dem Titel: Ne íutor ultra crepi-dam auflegen ließ; pflügst-Erstlinge, oder Vorberei-tung zu Pfingsten; Tracr. von den 7 Seulen christ-licher Lehre; Henr.prunnii Einleitung in den edlenLilien-Zwcig des Grundes und Erkenntniß der Schrif-ten des hocherleuchteten Jac. Böhmens; Tract, vonGesundmachung des äusser» und innern Menschen;Bericht von der einigen wahren Religion rc. dru-cken lassen. In den unschuldigen Nachrichten stehtauch ein Brief von demselben. Un, Müs.
TSCHESCHEN TSCHUDl ^deTSCHESCHEN (Johannes), einCHYwic^!
1427 gelebt, und tract. metricum&proiaicu®
aurisera geschrieben. ^
TSCHIRCHE (Gottfr.), hat 1644 Ittkl'
Schwerst und Glut eroberten Stadt Goruy^^,,
einem Abriß des daselbst stehenden heiligen CnGörlitz in4 «diret.
von TSCIIIRNHAUSEN (Ehrenkried^ ,„dauf Kislingswalde und Stoltzrnberg, königl^chur-sächsischer Rath, stammte aus einem » jochen Geschlecht in Böhmen, und war gebohn» KApril i6;i zu Kislingswalde in derÖberssastudirre zu Leiden in Holland, allwo erausSA-MzurMathesi sich nebst berPhysic in Mechanllich übte, und in grosse Hochachtung kam-hends that er 1672 anderthalb Jahr langste als Volontair unter demObristcnttieuwland. Hierauf durchreiset« er 6'» ^ d>tItalien, Sicilien und Maltha, und maw ^ch„ßt>i-
Reisen durch seineObservationessonderlichIn Franckrcich war seine Gelehrsamkeit s° V a 0 >miret, daß er 1682 in die königliche Academ^^,
nommen, und mit einer jährlichen P^nst^get wurde, die aber bey Anfange des daraus ^Kriegs aufhörte. Als ein Specimen f^'^orpo^'ten verfertigte er die medicinarn menns <*■ 1 5(1#
deren letztes er auf Begehren ins DeutschtTitel zwölff Lebens-Regeln übersetzet, auw BTheil darzn in eben der Sprache verfertiget - hind^'Vollbringung des dritten durch den Tod ' ^worden. Ferner hat man von ihm: ^xlich
leitung ;u nützlichen Wissenschafften,
;ur Mathcsi und phystca. Seine . jjuvÁ gzu viel kostbaren Erfindungen in Opricis, , in/*fertigung erstaunens-würdiger Brenn-Spräche.,
metdlica und minerali an. Er entdeckte sich
viel Gegenden, wo Coràllen- und Achats .sitte»
fanden, gab auch drey sonderbare
und zeigte ferner, wie man aus einer g/eLlss
SachsenPorcellain verfertigen könnte-^"
immer tieffer in die Geheimnisse des Reich»
hinein zu dringen, unterbrach sein unvermm/.^ sian"
indem er den n Oktober 1708, im
Sein Leben stehet ausführlich in der ersten
des zieglerischcn Schau-PlayesunSlbav)
seit beschrieben. Ueb.AEMist.TSCHONDER ( Jeremias), war 5 u[< ^ r f, 7 ^
Scholä magdaleneäModerator,allwo # c sg fi
Emeritus resignirt. Sein S^stemaßramc* ist 1618 zuBreßlau gedruckt, und veroTSCHUDl, siehe Schud. . ,
TSCHUDl (TEgidius), ein fchweitzeriM^^gebohren zuMarus 1505, wurde, " vessêris den Studien obgelegen, nach seiner a» FüC -1530 in Sargans, 1532 aber über die .
von Lt. Gallen, Diechelm Blarer,dige Herrschaffken Rorschach, Steinach, ü