Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
1347-1348
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' r ' T S C H U D I

^ ^inem Land-Vogt bestellet. Well er aberô Mon Vaterlande dienen wolte, begab er sichhernach wiederum nach Glarus, und wurdeabkr/i "?T^^n *549 zum Land-Vogt zu Baden, 1546mcinn i, Diathalter,uudendlich izzgzumLand-Am-schiede»» ernennet, worauf er sich auch zu ver-tun, j nen Gesandtschaften, als an Kayser Fervinan-ließ. 'n?"d andere Fürsten und Städte gebrauchen>r>it'q»^,ch<lllen diesen Verrichtungen aber legte er sichdeà slM Eiftr auf die Historie, und brachte es son-r " Geschichten seines Vaterlandes sehr weit,8chö,.„'"Ne hinterlassenenWercke zeugen können. Essonderlich seine detcripiio de prisca actrj ílu k a iìhetia, cum cECero alpinarum gencium

feetficfin a $ 0n Münster ohne des Verfassers Wissen,Hub u», siachgehends darüber beschwert,ein kleines

î»g a ""kommenes Stück von Graubündten an^ch stbr ^ wiewohl dasselbe dennoch von den Kcn-'Ung aufgenommen und in Schardii Samr

rer^j^:* gebracht worden; hernach seine Schwei-^Ur aug Cle 000 roQo bis 1470, welche von ihm nichtUnterschiedenen gedruckten und geschriebenen'lsche„ M/Andern auch aus denArchiven dercatho-Klöster in derSchweitz, mit einern)»?. L 111 '* 3 Urtheil zusammen getragen, bishero^kden sthr weitlausstig, niemahls gedruckt

^ibâc, ^Wappen vieler adelichen Geschechterin

hera,,^wnsci,afc aber hat er selbst mit seinen No-^thtz,-^bgegkden. Im übrigen war er ein eifrigeri>° ln &:a , .'e' e er denn nicht allein selbst ein Büchleine 'UZen 1 rJ ueC/ nnd ein anders von 2inruffung der.^nx)eâlchsìeben, sondern auch, als die catholi-M kefà- o in den italiänischrnVogceyen gepfiantz-M letztlj^*^" Gemeinden austreiden wollen, und«schiedst "ebst dem appenzellischcn Gesandten zusUsspe^chtern in dieser Sache angenommen, den♦ c %lf>V^ an ' daß die bemeldetenRcformirteni^b'Zcit ik £? nslten , und zwar in der härtesten Win-*s'7i ^^*Iand verlassen musten. Sein Tod^ ft v v r Februar erfolget. Teiff HL.

ü^lttine,.. iP oi nm;cus) ) von Glarus, Abt desBe-io'^ueLe' ^wsters Muer in derSchweitz, schrieb deneal °g*a Comirum deHabspurg, welchesf ^fii.uns 1 ^uer zum andernmahl 1702 gedruckt7 ^/ tVL. "" "urb den 2 November 1644,im 87 Jahre.

E^auben'J oIlann ), ein reformirter Prediger zubfii 11 dem, » ^b Cämmerer in dem Lande Glarus,hatw Dlc,r^>« ,, ? ec u(o durch die Beschreibung des Lan-^ »„d andere gelehrte Schrifften bekannt ge-

Qsf^'Utia ^ Valent.), war zur Zeit der Rrligions-ken " er sirff , 8r zu Glarus, und wurde, ohnge-bE Man k^beyrathet, bey seinem Dienste gelas-ber ^ von ihm im Manuscript eine Beschrei-i» Oberin ,a ^lner Zeit vorgegangenen Religions-' là. ivelche sehr unpartheyisch entworssen

1'bicei

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TUBERINUS (Johannes), VonRothweil, hat 1514gelebt, und Musithiam de cœlitibus&sacris hiileriisin novem Musas digestam geschrieben.

TUBERO (Quintus Ailius), ein römischer Juristund Stoicus, lebte zu Ciceroni« Zeiten, und hat-te unterschiedliche wichtige Bedienungen der Repu-blic,war ein geschickter und kluger Mann,und schriebeine?Historie, welche von den Scribenteu offt ange-führet wird; wie auch einige zum jure public» undprivaro gehörige Bücher. Er hat den Ligarium beydemCäsare angeklagt, welchen Cicero in der schönen

. Rede, die wir annoch übrig haben, vertheidiget. Essind auch noch andere grosse Männer dieses Nahmensgewkst. Gellius. Gro, Cicero.

TUBERO (Orasius), siehe le Vayer.

TUBERTINUS, siehe Ubercinu;.

T U B E T A, siehe Trombeta.

7 ' U B E T T A (Antonius), ein Minorit, war zuPaduaI4Z7 von geringen Eltern gedohren, und brachft.es inseinem Studiren soweit, daß er zu seiner Zeit für dasHaupt der Scotisten gehalten wurde. Nachdemer in seiner Vaterstadt^ Jahre, nemlich von 1469bis 1511 dieMctaphysicnrit grossem Beyfall gelehrct,wurde er vomPabstIulio II nach Rom bcruffen, undfür seine demselben geleisteten Dienste zum Ertzbischoffvon Urbino ernennet, welche Würde er nachgehcndsmit Zurückbehaltung einiger gewissen Einkünfte anseinen Freund, und nachmahligen Cardinal perrumBembum, abgetreten. Letztlich nahm er den Titel ei-nes Ertz-Bischoffs vonAthen an, und starb zu Paduar;i 8 - Seine gedruckten Schrifften sind: comment,in librum metaphysicorum Ariftoteüs ; tr. de futuriscontingentibus ; de formalicatibus Scott Lee. Pa.

T U C C A ( Paulus ) , ein Medicus von Neapolis, sto-rirte in der ersten Helfte des 1 6 Seculhund schrieb li-

bellumde oblervantia curationis sebriuin, so zu Nea-

polis 1532 in 8 zum Vorschein gekommen. Ei. Ke.

TU CG A (Piaucius) , ein lateinischer Poete, lebte zuVirgilii und -Horackr Zeiten, und stand bey Kayser Lurgusto in grossen Genaden, welcher ihm und Var-sbefahl, ihres Freundes VirgUH aEneida durchzuse-hen. H.

TUCCI (Stephanus), ein Jesuit, war zu Montfort, ei-nem Städtgen in derDiöccs von Meßina in Sicilien,i;4v gebohren, und wurde 1558 in die Societät auf-genommen. Er hatte von Zstatur eine heßliche Ge-stalt , unangenehme Aussprache nnd bäurische Sit-ten ; dabey aber so fürtreffliche Gemüths - Gaben,daß er nicht allein seine Mit-Schüler, sondern auch sogar in kurtzer Zeit seine Lehrmeister selbst übertraf.Nachdem er zu Padua die scholastische Theologie eineZeitlang gelehret, und darauf zu Loretto die vorfal-lenden Gewissens - Fragen zu beantworten bestelletworden, verfügte er sich nach Rom, und kam allda insolche Hochachtung, daß er nicht allein dem CollegioPonitentiariä der Jesuiten vorgesetzt, sondern auchP p pp z von