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VAILLANT (GuilielmusHugo), ein Benedictinervon der Congrégation« Ct. Mauri, war zu Orléans1619 gebohrcn, und lehrte lange Zeit die Rhetoric indem Collegio zu Pontlevoi, allwo er auch 1678 den15 May gestorben. Er war ein guter lateinischerPoet, und hat unter andern Fastos fàcros heraus ge-geben; ingleichen Epinicium eucharisticon in novatranslatione corporis S.Benedicti apud Floriacum incapsam argenteam, nec non carmen heroicum deejusdem translatione ex monte casino ad floriacensecœnobium ; ferner die Hymnos, so den vornehmstenHeiligen aus dem Bcnedictiner-Orden gewidmet find,verfertiget. Le Cerf bibl. hist. des aut. de la Congr.de S. Maur.
VAILLANT (Johannes Foy), ein Antigvarius undMedicus, gebohrcn zu Beauvais den 24 May 1632,wurde von seinem Vetter, da ihm der Vater im gtenJahre gestorben, erzogen, und in der Müntzwissen-schaft unterrichtet, auch von demselben zum Erben sei-nes Vermögens und seiner Aemter eingesetzt. Bis-her hatte er sich auf die Rechte gelegt, erwchlte aberan deren stat die Medicin, und wurde im 24 JahreDoctor. Als ein Landmann inr Ackern von ohnge-fehr auf einen Haufen alter Müntzeu stieß, und siedem Vaillant brachte, daß er sagen sollte, wie er siebrauchen konnte; so wurde er durch Betrachtung die-ser Müntzcn dahin gebracht, daß er sich in derselbenKenntniß viel Mühe gab, auch es so weit brachte, daßer die ältesten ägyptischen, syrischen, griechischen undrömischen Müntzen verstehen lernte. Er reisete her-nach in seinen eignen Allgelegenheiten nach Paris, woer mit Petra Segvin in Bekanntschaft gerieth, undweil Gcgvin mit einem Müntz-Cabinet versehen war,ihn fleißig besuchte, seine Geschicklichkeit zu erkennengab, und mit Harlais, Bignon und andern mehr be-kannt wurde. Als Lolberr das Mnntzcabinet Ga-lions von Bourdon nach Versailles bringen ließ, sol-ches aber noch mehr bereichern wollte, schickte er denVaillant nach Italien, Sicilien und Griechenland,alte Müntzen zu sammle». Zu Rom bediente er sichdes Unterrichts Luca Torsi, eines geschickten Anti-qvarii, und kam nach 2 Jahren wieder zurück, da erdenn das königliche Mnntzcabinet mit einer grossenMenge alter und rarer Müntzen bereicherte. A. 1674gab er seine erste Collection von Müntzen unter demTitel: Numisrnatalrnperatorum romanorum prasstan-tiora a Julio Cssare ad Postumum & Tyrannos her-aus, welche verschiedene mal in Franckreich und denNiederlanden aufgelegt worden ist, worunter die an-dere Auflage zu Paris 1692 die beste ist. An. 1674wurde er vonTolbert zum andcrnmal in besagte Lan-der geschickt, auf welcher Reise aber das Schiff voneinem algierischen Capcr genommen, und er nach Al-gier in die Sclavercy geschleppt wurde. Doch kamer nach vieler Bemühung des frantzösischen Consulsdaselbst nach 4 Monaten wieder in Freyheit, und er-hielt auch die meisten seiner gcsammletcn Müntzenwieder. Als er hernach vom neuen in Gefahr war,
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von einem Caper gefangen genommen zu werschluckte er alle Müntzen, die er bey sichgieng zwar der Gefahr noch, empfand arc ^ ^grosse Magen-Schmertzen, bis er nach “Jr ^Müntzen durch den Stuhl wieder von pShjpijreisete darauf zum dritten mal in Aegyp"" trherum, kam endlich 1630 wieder nach -e ^ >"brachte das königliche Müntz-Cabinet vo ^Ordnung. Unter den syrischen Müntzen *sonderlich die Reihe der Könige von Alexanaauf Pompejum M. heraus, da er denn ltz» ^
darum imperium s. hilloriam regum Syn® ^ j6lstnumismatum accommodatam herausgab-^^âlllí^
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iudcuujmuuataui yïiuwvy*”-
folgten Perri Segvini Collection von deßc -
mit'Vermehrungen und Noten; unddê^zSchrifften sind: Nurnisrnata Lrea Impetj a ti^Cselarum in coloniis, municipiis & urbibw^donatis ex omni modulopercussa ; Sele £smata maximi moduli ; Numismata I® 1 ?Augustarum 8c Caesarum a populis conris, ff h fü l 1- [igrasce loquentibus ex omni modulo p ercH ,
zu Amsterdam viel vermehrter edirt worden^.^z^Prolomseorurn /Egypti regum ad sidem n , jilH,accommodata. Als er 1702 als ein MtzV .
Académie des Inscriptions und belles Uu ^ ^nommen und ihr Pensionarius wurde,“ sifde Dislertationes drucken: 1 ) Dijsertatto J ß#de la naijsance de Jesus-Chris, deeotfjn B flfsdailles antiques, 2 ) du titre deNeocore dan
les grecques frappées fous les Empereurs rôti
sertation sur une médaillé de la reine
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dans les ruines de la ville de Palmyre, 4)fur les médaillés de Valabatbus ; Diss tiri .
daille de l’Empereur Trajan ; Nummi ., uS
rum romanarum perpetuis interprétas«??' $0stran - Nach seinem Tode käme» von1724 zu Paris heraus: Arlacidarurn 5 en te » 0 o&thorum hürom ad sidem numismatum ^ Bf
ta, Achaamidarum imperium, seu reg»« 11 „an’ 1
phorr, Thraci* 8c Bithynia: historia ad n , filmatum accommodata. Qv selbst starb 1 7°° M'
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Oct. im 66 Jahre seines Alters, anr Scl?laZ
Opuieoli scientifici & üloiogici. $
VAILLANT (Jo.FrantzFoy),gebohrcn zu Rom 1665 den *7 8; %i<
ncm Vater zur Medicin fowol als j . df»' mder Antiqvitatcn angeführt; wie crKenntniß der Müntzen beybrachte, oa ^
tung des königlichen Müntz-Cabtn kvwar, auch mit ihm nach Engelland reu ' ^,ig 'mehr zu sammle». Nach derWiedcttne metzicuiischen Studia an, und "î_g-Fori^ ,sFFacultät zu Paris die Stelle eines V J. ^ Z ^1702 kam er in die königliche Acad-m^,,^ ^i-ptions, und verfertigte bey dicjer der^^e^schiedlichc Distertationes zur ® rIe “ î t fû<rf« r ^íh(i |,<1 !!täten. Er hatte noch vor,von dentern oder eintzelnBuchstaben zn f$ t( *