Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
1387-1388
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' VAILLANT

in denUmschrifften dergoldenenMüntzen

, stach ^'wntino bis auf iteonem ~ ir ‘ ' ' ■. c -~-‘

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bereits - ' 26 !« Big!») bey Pontoift, bezeigte

be>, ?g, Jj* 1 5 ten Jahre seines Alters eine solche Lüde zute, r, daß er dieseloe» überall zusammen such-i>er seibc v Ic *> e in seines Vaters Garten steckte; dahereinen y , wogen wurde, ihm zu seiner Blumen-Arbeit,6ten °f sl h llî>ern Piatz darinne anzuweisen. In seinemlllitx^, î" wurde er einem Pfarren zu Poucoift zur>vel^^/'ü"lg übergeben; allwo er ein Fieber kriegte,»e Bzeje-^î 4 Monate laug zusetzte, und sich auf kei-k>»^> Zweite vertreiben lassen. Indem sich nunden, a.,,^Pkrsonen seinesHau,es indcrKirch.befan-Üche,, s»" cr aus dem Bette auf, gieng ferner natür-Aorte» sstung gegen die Blumen zu folge, in denstg, Sallat, befeuchtete denselben mit Es-

° u f bietp SrofTer Begierde hinein, und wurdeCkre.,' 3 r ci r e von dem Fieber befreyct. Weiler die{ f 5U ^">es Lehrmeittcrs wüste, so legte er, wenn»k» eiee/^^îeng, einen Blasebalg mit einem erhabe-*&tr qnfi! tc *l Nagel unter den Kops, damit er destotrrf ichte ctc * ,etl und nichts versäumen möchte. Nunden 3 ‘ r lwar durch dieses harte Haupt-Küsten sel-ber §Q a i' "legte aber dafür an dem Orte, wo ihnf bis a,, v* 11 den Kopf gedruckt, eine Geschwulst, diedabey Ende behalten. Sein Vater ließ ihnìNustc, und sonderlich die Orgel bey dem.sicher ßj sS 9 St. Macloud zu Pontoi e lernen, inttts fà>.?^icklichkelt er so fertig wurde, daß er öft0 I6 8o ytneti Lehrmeister ge,pielt. Als auch derftl-^»abe vg lrorbeu, so wurde Vaillant, der damals einv SUtit Jahren war, an des verstorbenen Stei-ger ^ âavisten erwehlt, welche Bemühung er auchh U 'r m ' Nicht lange hernach ersuchten die, f äe fch. s öm Stadt den jungen Mustcum, die^ desm- 1 . Ztistlrche Mustc über sich zu nehmen,

e ^falls ^ ihr Kloster zu ziehen: welches ersieh!* er stcl, .^fallen ließ. Bey müßige» Stunden leg-» îh toß 01 * 1 1. die Chirurgie, und kam in derselben soa^^hiru,-^ daö Lazareth zu Pontoift als ein Un-^b ee g^äus aufgenommen wurde. An. 1688 be-M 5 u e w, tlacI) Eoreux, daselbst die Chirurgie ordent-», ^rq>,s ^""1, und gieng nach 2 Jahren als Feld-Mr -vk>. in die Campagne nach Flandern. An., ieu ,,, ,. er »ach Paris, übte sich in dem l'Hotel des fl?ißiqft e I,£ !L Wissenschaft, und wurde einer der al-« iîl den,",- chüler des Herrn Tourneforts, alsdie-b'"e. königlichen Garten die Pflantzen demon-1692 schiug er seine Wohnung zuNevil-nr'turaje ^>) Parls auf, und trieb daselbst die< 7 ,1 ßr«ttntt' r ^ umte aber dabey die jährlichen De-an "^'wais " Pflantzen in dem königlichen Gar-< >, ^orap,s i""dern gieng, wenn dieselben geschahen,? "hr nid" Nach Paris, und war ordentlich früh um^ lUrück g , ^n>°ten, nachdem er bereits zwey Mei-chelekch. ^ hatte. Nach geendeten Dcmonstra-"-rr. Lexie. T. IV.

Isauricum findet,1708. Mem.(Sebastian), (in Botanicus, gebohren

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tionen hörte er die andern Professores Anatomia undChirurgiä, und kehrte Abends wieder nach Haufe sei-ne Krancken abzuwarten. Nach einiger Zeit wurdeer bey dem P. Valois, der damahls bey dem Heryogvon Lourgogne Beichtvater war, Acruarius, allw»er mit dem königlichen Leib Medico Fagon in Bekannt-schaft gerleth, der ihn in sein Haus nahm, und ihn zuseinem Privat-Actuario machte. Weil nun Fagottdenselben in dem königlichen Garten zurBotanic sehrwohl brauchen Gute: so trug er ihm nach eiuigerZeitgar die Vorsorge für denselben auf. AlsTournefortseine lnstirurione» rei herbirue heraus gab, machteVaillantA.imcrckuugen darüber, und wies solche demHerrn Fagon, welcher, als er solche sorgfältig durch-gelesen, das Urtheil davon fällete: ob er schon Tour-nes rts Werck gerühmt, da er solches früh gelesen, sokönne er doch den Anmerckungen des Vaillants seinenBeyfall nicht versagen nachdcni er solche um den Mit-tag zu Gesichte gekriegt. An. 1708 legte Fagon dasAmt eines Professons und Prädemonst atoris dorPflantzen des königlichen Gartens nieder, und trugsolches dem Vaillant auf, welches das vornehmste Amtin gedachtem Garten ist, um welches Turrefrt öf-ters vergeblich angehalten. Als der Köuig das Am-phitheatrum zu Bcw hrung derMatenä medicä bau-en ließ, muste Vaillant gedachte Materialien zusam-men tragen, erhielt auch über dieses Amphitheatrumdie Aufucht. An. 1716 wurde er unter die Mitglie-der der königlichen Académie der Wissenschaften auf-genommen, that zum Behuf seiner Wissenschaft 1707,1710 ,1716 unterichiedene Reisen durch einige TheilevonFra»ckreich,und arbeitete beständig an einem voll-ständigen botanischen Wercke, welches aber ilicht zustände gekommen. Den» er hatte durch viele Arbeitden Cörper dergestalt abgemattet, daß er eine Be-schwerung an der Lunge kriegte, mehr als 400 kleineSceingen aus pie, in ein unheilbar Asthma verfiel,und daran 1722,21 May verstarb. Er hinterließ einvortrefflich Herbarium, wie auch einen grossen Schatzvon Naturalien, welchen letzteru der König von derWittwe desselben erkauffen ließ. Seine Schrifften

sind Un mémoire contenant Rétablissement de nouveauxcaraéler es de trois familles ou claflts de plantes à fleurscomposées, savoir des Cynarocephales, des Corymbiferesfcs des Cichoracées ; un mémoire contenant les carade-res de quatorze genres de plantes ; un mémoire conte-nant la fuite de Rétablissement de nouveaux caraderesde plantes à fleurs composées; classe seconde des corym-biferes ; un mémoire cont.nant la j tute des corymbife-res ; un mémoire contenant la fuite de Rétablissement denouveaux caraderes de plantes à fleurs composées, clafl'etrotfleme des Cichoracées j un mémoire contenant la sui-te de P établiflément de nouveaux caraderes de plantes,classe des DipJ'acées; remarques fur la méthode de Mr,Toumefort, welche Schrifften allerseits in den Memoi-ren der königlichen Académie der Wissenschaften ste-hen; un discours fur la flrudure des fleurs, leur diffé-rences $ Vusage de leurs parties; Rétablissement danSs ss nouveau