Band 
Vierter Theil S - Z.
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1405-1406
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1405 VALENTIN! VALENTINUS

preußischen Societät der Wisscnschasstcn zu Berlin,1717 Mitglied der königlichen Societät in Londcn,und 1720 Senior, auch Jnspector Adininistrationisacademicä. Seine Schnfften find außer vielen DistputationeN/Obscrvatronenund Epistolis, institurio-nes physic« ; armamentarium arcis & naturs undmuséum museorum, oder Schaubühne aller Mate-rialien und Gpecereycn, so auch lateinisch übersetzt,Und Unter dem Titel : historia simplicium reformât«eum India literata 1716 gedruckt worden ; medicinanov-amlgua, darinne seine Difpp- colligiretsindi k>an-dect« medico-legales s. responsa medico-forensia ;supplem, ad Pandectas; praxis medicina: infallibilise principiis mechanicis; amphitheatrum musciana-tomici; viridarium reformatum ; Corpus juris me-dico-legale; historia iiter. acad. Natur. Curiosorum ;polychresta exorica; novellae medico-legales; am-phitheatrum zoocomicum See. Er ließ auch Joan.Bap. Helmontii opéra mit seiner Introduction zuFranckfurt 1707 in 4 wieder auflegen, und starb end-lich zu Giessen 1729, im 71 Jahre seines Alters. Lep.

VALENT 1 NI (Thomas), hat 1588 L’ amant refu-sât? de la mort d’amour zu Lion edirt.

VALENTINUS, fiehe Canralicius.

VALENTINUS, ein Ketzer, brach mit seinen Irr-thümern im 2 Secuko, um Kayser Antonini Pii Zei-ten hervor, war aus Aegypten, ein gelehrter und be-redter Mairn, und der platonischen Philosophie erge-ben. Er soll vom Glauben abgefallen seyn, weil ihmein anderer in einem Bißthum vorgezogen worden ;siatuirte 30 AEones, d. i. Ewigkeiten oder Zeit-Alter;darunter ihrer 15 weibliches Geschlechts seyn solten:wobey er zugleich lehrte, daß unser Heiland aus derenVermischung als eine andere Pandora entsprossen, undmit seinem aus dem Himmel gebrachten Leibe durchden Leib der Jungfrau Maria, als durch einen Ca-nal gegangen wäre; wie auch daß.nicht alle Men-schen wieder auferstehen würden. Diese irrigen Leh-ren trug er in Aegypten, zu Rom und anderwerts öf-fentlich vor; schwur zwar seine Irrthümer nachge-hends zu Rom ab, vertheidigte solche aber bald dar-aus mit grösserm Eifer als zuvor. Er hat Psalmen,Episteln, Homilien und ein Evangelium heraus ge-geben, davon nian in Grabii spicileg. einige fragmen-ta antrifft. Es wird ihm von einige», aber ohnegnugsamen Grund, auch das Buch Sophia betitelt bey-gelegt. Ivrnäus und Tertullianus haben wider ihngeschrieben. Unter Ludovici vu Four Abts von L011-guerue dissertarionibus, die Herr winckler 1750 edirt,handelt die 4te de.' origine haeresium Valentin!, Cer-donis & Mareionis. Eus! Epiphanius. Arn. Fa.

VALENTINUS, ein Diaconus, vermuthlich zuAs-coli, im Anfange des 4 Scculi, soll Acta S. Emygdii,epilc.& marryris asculuni geschrieben haben, die in denActis SS. antwerpienf stehen. Fa.

VALENTINUS, eilt alter Meistens von Forst, des-sen Alter unbekannt ist, hat den Avitennam de ena-

VALENTINUS

iscai'kk"

bryone ins Latein übersetzt, so bey den Franchizu Cessna im Manuscrips liegt. Fa.VALENTINUS. ein Licentiatus Theolcg''^ ((|tMönch tu dem Kloster St. Afrä zu M<WF/Buch de arre rnoriendi geschrieben, jo zu veipiin 4 gedruckt ist. Posl'ev. Fa. .

VALENTINUS de Nantes, ein CapucM'AT^ ^«1aus einem edlen Geschlechte in Bretagne, ; 020 Jahre in den Orden, war ein elsngcr'pueo »sich hin wieder in den Städten von Franc« reHund starb 1614 zu Poitou, als in feinem ^ ^hiikreichem Predigen eine Ader gesprungen ä ßrterließ Conciones de tempore 2c de San^t« •mtiia ßibiiorheca Capuecinorum. ^ flf"

VALENTINUS (Andreas), «in Soctöl J“ bep [»'Ncapoli, schrieb 16x1 Syncomi® juris univ e

plum. To.

VALENTINUS (Ant.), ei» Jesuit aus

1541 zu Padua gebohren, starb zu Novellar ^Nov. x6ii, und schrieb Meditacc. de p alusti. AI. W, d. .

VALENTINUS (Bafilius),einaus dem Elsaß gebürtig, lebte zu Anfange jticuit, wiewohl einige vermeinen, daß erAusgange desselbigen florirt, und etlichewiewohl irrige Gedancken gerathen, .als wein Mann dieses Nahmens, der ihrem Dch»» !"

nur aus der griechischen und lateinischefammen gesetzt, in der Welt gewesen. ErErfurt in dem Kloster St.Petri auf, undwnur in der Medicin, sondern auch vornehm'Chymie für ein Wunder ssinerZeit gehalten, â

ihn denn auch heut zu Tage itntcr diessm» ^ habchdie den sogenannten Stein der Welsen geh»sollen. Gewiß ist es, daß er in allen Thech, . rttt te \mie wohl verstrt gewesen, auch zuerst die MPrincipia derselben ausgefunden, und wle"senschast zur Artzneykunst gehöre, theils es'

weiter erstrecke, und mit den Metallen « -„ 0 %dentlich gezeigt habe. Man hält hiernechstne Grund dafür, baß Paracelsus feine well hxssAlichkeit und Wissenschaft ans dessen .Schrill'men; ob er ihn gleich nie genennet hat. ^ ds"

ten sollen nach dessen Tode in einer MMch Wlvtf.A

Klosters Refectorio, samt einem goldgelbe» >

einer Schachtel gefunden, nachhero aber'» ^ gtt'rigen Kriege auf der Königin Christi »»■■ *>1 ustentheils von Erfurt nach Schweden ubM ^ <i«'den seyn; wovon iedoch kein gnugsamer fgegeben wird. Was von seinen Schriffke.»blieben, stitfCurrus triumphalis anrimonl«, ^xdlc«»microcossno; de magno mund! myster«o ^^lil>»^hominis; de rebus naruralibus Lc super 11 . jnin*prima rinctura, rauice & fpiritu mecalloru , ü ]rirdium ; de occulta philosopbia; lux «^

mum testamentumj de lapide philofop" ^prxcipuis minendibu, 8 c falibus ; de ca ^,Wj (í) * L& vino, ist zu unttrschikdeiien malen, und - ,7'F