Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
1423-1424
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V A L L A

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^crfi woh! inné, wie sie denn sehr genau dieDie ?»" "l der heiligen Schrifft zu allegiren wüste,ttohi * Ca ^Instrumental-Music verstand sie garf« hÁ. -f 11 ^ äuch dabey leserlich schreiben. Ihr Da-rg,tz?^hr das Alphabet von Holtz schniLcn lassen:vsste^^ - vorgehende Benennung und daraufft <n ® wiederholtes Betasten, machte sie sich eine star-p^mpreßioy, daß sie gantz leserlich schreiben konte.v Ai / t

v Air ilu Val.

>yg,n ( Geor g-)> ein Mcdicus und Professor Hu-zu Venedig, von Piacenza, lebte um dietkiiià ^ 1 5 Seculi, war in der griechischen und la-®Ucb »«*** ê^^che woh! erfahren, lehrte deshalbenîkih w-ôutem Applaus», hielt es sonstcn mit denhr„ " "!s, und muste darüber viel Ungeniach ausste-bvria aber endlich absvlvirt und wieder in seineirig | c stelle eingesetzt. Als er einst früh MorgensWar ^^oriun, gehen wölke, und eben im Begrifffci'biirl f ß' cey ° T,ls Tusculanis von der Seelen bin:

® u handeln; zuvor aber hingicng seineEe,ni" verrichten, starb er darüber zähllng.^.'Lchr.ffteii sind: de tuenda sanitäre per vi-pujf ’ le iiumam corporis partibus; de diiferentiisC 0 “ n ! ! ele corporis commodis 6c incommodis;deuj >n Çictronis librosde universitate, it. inejus-exp e |. art ‘ t ‘ one s ; dislerendi ratio compendiaria ; degtaijj * ta . ar o un ienra n di ratione; rhetorica; logica;•flörjj; a f lCa >atina ; übersetzte auch Arisivtelis magna’ àr/,H elementorum lib. 4tum ; Galenitati 0 r. am ’■ ^ eme ß unl de namra hominis; Pfeil um dec ailsls V ,, ^ us > Alexandrum Apbrudijaum de fiebriumnischî ^ ^fferentus aus dem Griechischen ikisLater-»ichhVerstoneS aber nach Huctii AuespruchLib. besten gerathen sind. Er verfertigte auch^ktaLi Un '/ er i® medicinae ex Gracis potislimumin f 0 [ . die dem nach seinem Tode zu Venedig 1501%>e n d' rstU ^ 9 t fommcn<n SBerÜi de expetendis 6csogst n *£ «b«s mit einverleibet sind, hinterließ auchBücher, gehört aber unter die***giariorum. Jov. B. To. Thom.^ ,st cenfu^ 011 '- Perru! -)> ein Sohn Georg» Vallavonde,, gab seines Vaters Aumerckungen über

i /""i inglerchen dessen Werck de expetendis 8cjSen Su >oü auch biedern Galeuo zugefchrie-

vabr» ocidanea medicamina ins Lateinische übersetzt

^ 1 .'^ n

JJjtiiö zu t&. au i enrius )’ ein gelehrter Römer und §ano-- ^r-^^.ckvh. de Laterano, gebohren 1415, oder^ch^înborch meinet, 1407, suchte die damahls?le l<»tinjc!J 9e Sehende Barbarey zu vertreiben, unde^wgen - spräche in ihre vorige Reinlichkeit zu• ^ imm <r ^ aber darüber viel Feinde auf den® le *ia « ssuen er in seiner Critie manchmahl zuweit

. -g. » v P ul er tn jenier iLrltie manchmayl zuwrirund ^?^obke es sowohl in den gelehrten Spra-er dir als in der Theologie so weit,

-ooctvr,Würde in derselbigen mit Ruhme

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annehmen konte, lehrte einige Zeit zu Pavia undMayland, und hernach um 1545 $u Ncapolis die Re-de-Kunst, allivo er zugleich den König Alphonsum inder lateinischen Sprache unterrichtete. Hierauf lebteer zu Nom als Canonicus zu St. Johannes im La-terano, bis er endlich auf ausdrücklichen Befehl desPabsts die Stadt verlassen muste, da er sich denn zuAlphonso V nach Neapolis begab, und von demsel-ben 144z zu seinem Secretario ernennet wurde. Al-lein er gerlclh nach einiger Zeit in einen Streit miteinem Mönche, der in der Predigt den heil. Hierony-mum vor einen gcbohrnen Römer ansgegeben, undhicrnächst behauptet hatte, daß das sogenannte bym-bolum apoilolicum von den sämtlichen Aposteln stück-weise, so, daß ein ieder einen Theil, der Ordnungnach, rarzu gegeben/ sey verfertiget worden. Er be-sprach sich anfangs mit ihm in geheim. Da ihmaber dieser grob begegnete, forderte er ihn, und alledie es mit ihm hielten, zu eurer öffentlichen Disputa-tion heraus; worauf es »doch jene nicht ankomme»lassen wolten, sondern vielmehr von Alphonso de»Befehl auswirclken, daß die Sache unterbleiben mu-ste. Auch dieses machte Valla öffentlich bekannt;brachte aber dadurch die Clcrisey der maßen wider sichauf, daß er kurtz darauf vor den Vi arium des Ertz-Bischossö gefordert, und daselbst in einer Versammlungvon allen Mönchs Orten, und in Gegenwart des Jn-qvssttoris der Ketzercy in unterschiedlichen Lehr.Pun-cten angeklaget, und zum Feuer verdammt wurde.Zu seinem Glück bchalff er sich so lange mit der Ent-schuldigung, daß er alles glaube, was die Kirche glaub-te, bis Alphonfas endlich einige von feinem Hofeabschickte, welche ihm aus der Gefahr verhelfst» sol-ten; wiewohl dieselben, wie man sagt, doch nicht ver-wehren konten, daß er nicht zum wenigsten rings umdas Jacobiner-Kloster mit Ruthen hart gestrichen,und sodann auch aus Neapolis verbannet worden;welches letztere aber nur eine Erdichtung fernes Fein-des des Poggii ist. Bey diesen Umständen hielt ervor das rachsamste, nach Rom zu k.hre», und da-selbst die eigentliche Beschaffenheit der Sache zu er-öffnen, welches ihm auch dergestalt geglücket, daß erdurch Vorbitte unterschiedener und vornehmer Car-dinäle von dem Pabst nicht nur zu Genaden wiederangenommen, sondern auch zu einem öffentlichen Leh-rer der Rede-Kunst mit einem ansehnlichen Jahr-Gel-de bestellet wurde. Daß er, wie ihm poagius vor-wirfft, zu Ant. panormiea soll gesprochen haben, er hät-te auch einige Pfeile wider den Meßiam, leugnet erin seinen Schrifften schlechterdings, und schimpfft zu-gleich gewaltig auf den Panormitam, der hierinnezum Zeugen angeführet worden. Er starb 1465,und seine Schrifften sind: Elegantiae latini sermonis ;de donatione Constantini M. ficta, welches BuchUlr. Hütten 1417 auflegen ließ, und dem Pabste S^o-m dedicirke, Sun. Schardwg aber feinem Syntagma-ti cractatuum de imperiali jurisdictione einverleibet;»ot# in novum Teitamentum, Í, de collatione no-Uu uu 2 vi