Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
1437-1438
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I 4 S 7 VALVASONE VALVERDE

Ordens uüd Censor der Jnqvisition, und ließ arma*mentarium ieraphlcum pro immaculatae conceprio*nis Marias virginis ticulo. Anr.

di VALVASONE ( Erafinus ) , hat 1580 * Quattroprimi Canti del Laneilotto JU Venedig heraus ge-geben.

VALVASSOR (Firmianus Medolagus), lebte UMdas Jahr 1592, und schrieb ein Compendium magistrifencentiarum. K.

VALVASSOR (Joh.Weichard), Freyher vonGal-lcneck undNeudorff, Herr zuWagenspergundLichten-bcrg inCrain, versuchte sich eine Zeitlang im Kriege,ward hernach Hauptmann im- untern Diertheil desHertzogthums Craiir, und ein Mitglied der königlich-englischen Societät, unterhielt auf seinem SchlosseWagenspcrg eine eigene Buchdruckerey, und brachteseine meiste Zeit mit Ausarbeitung historischer und an-dern Schrifftcn zu, unter welchen die topographiaducatus Carinrhi* mit viel Kupfern in deutscher Spra-che ; ingleichen die Ehre se« -Heryogrhums Lrain in4 Folianten, darinne mehr als 1500 Autores ange-zogen worden, welches Erasmus Francrfci ins reineDeutsch gebracht, und 1689 mit Anmerckungcn her-aus gegeben; topographia artium lambergianarumin Carniolia; metamorphosis ovidiana; theatrummortis human® tripartitum ; lumen natur® ; flosphysico-mathematicus bekannt ^eyn. Er starb 169z,im 54 Jahre, und ließ einige Sohne. Leb.

VALVASSOR (Theodor.), ein JCtus von Berga-mo, starb 1659, und ließ hundert Consilia legalia.K, W,d

de VALVERDE & Gandia (Barrhol.) , ein Spa-nier aus dem rüSeculo, war ein guter Philologusund königlich-spanischer Hof-Prediger, und schriebde igné purgatorio ; comment, in cap. ulc.Proverb.;apologeticum pro purgatorio; responlionem de je-junio; insigniores aliquot sententias ex SS.Parribus,quibus & cacholici in side consirmantur, & qui abecclesia discest'erunt, redarguuntur & ab erröte ré-vocation ; Cypriani ccena emendata & explicarioni-bus iilustrara ; comment, in Cant. Salom, ; Spudasma-ta &c. Ant. K.

de VALVERDE (Ferdin.), ein spanischer Augusti-ner-Mönch von Lima, war Doccor Theologia, underklärte im Peruanischen und zu Lima die heiligeSchrifft, lebte um 1640, und schrieb relacion de laspestas-, que se bicieron en la ciudad de los Reies en elttuevo reinado de D. Felipe IV; Santuario de N. S. deCopacabana en ei Piru ; vida de Christo. Ueber die-ses leget man ihm auch einen Tractat de Trinirate bey.Ant.

de VALVERDE (Johannes), ein spanischer Meist-ens im iSSeculo, wird gemeiniglich veAmusco,oderim Lateinischen HamuscenuN beygenannt, weil er aneinem Orte dieses Nahmens in derDiöces vonPalen-cia in Alt-Castilien gebobren war. Weil er von demCardinal Johanne von Tolek zum Leib- Medico er-

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wedlet worden, folgte er demsclbigen nachy^-^^ ^er sich mit vielem Eifer der Anatomie befi'k-^ V ^fccvon dMinen zurück nach Spanien kam, « ^clíWissenschaft auch gern in seinem Daterlano»fen woltc, erklärte er anfänglich des Vela» 1 t«f)mie einigen Studirendcn, befand aber her»solches Merck vor Anfänger zu schwer ich'"' o0 liti° netigte deswegen selber einen Tractat de ^ocl ^corporis humani, den er erst in spanijchtr1556, nachhero aber auch in seiner eigene»scheu Urbersctzung i;6c> zu Rom drucken inden Ï\e«lòu6<£ciumbus, desValverdä Lehr» ^der Anatomie so hoch ästimirte, daß er 0 erf( r#niger Zeit eine lateinische Uebcrsetzung &»*>tigte, die zu Venedig 1589 in folio heraus gc'chrissSonst hat man auch von ihm eine latenuiu>

de anitni & corporis sanitäre tuenda, 10 t 1

Stephan»» zu Paris gedruckt. Mang- ^ ■ j»

de VALVERDE Arriéra ( Joh. ), ein Sp" so“Ende des i6Seculi, schrieb desperador stot x irrttilidad antigua de Espatma, so zu M»dtUDruck erschienen. Ant. ^jnic<U

de VALVERDE (Vinc.). ein spanischerner von Oropesa, lehrte die Philosophie„ guc ctr «gie, gieng 1530 als Mißionarius nach L>a /Barrameda, kam l;34»ach Spanien zmdarauf 1538 Bisch off zuCusco in Peru,aoc 'auf bet^nfd de laPuna,als er in der d»l^^,sche>'ten Capelle die Sacra verrichtete, vonfressern vor dem Altar weggenommen, geim je /?

braten und aufgefressen, nachdem er r elacguerras de los Pizarros y Almagros gestM -...íptlsâ"'

im königlichen ArchivzuMadritimMa»»>soll. Ant. Ech.

V A N C H O P (George), siehe Vauchop.

V A N C I U S , stehe Vantius. Sa0 o 1»'

de VANC KEL (Johannes), ein JCtus, h»^ & c ie*

rium rextuale & conclufiones supermenrinas geschrieben, welches 1488 zuheraus gekommen.

V A N D ALIN , siehe Wandalin.

VANDALUS (Johannes), ein Magister îà„t,est^

vonGoßlar,im r6Seculo, nahm nachtReligions - Spaltung die lutherische res^1527 die Kirchen in Schleßwig »”& V ÖU L £><1^'miren, hielte sich hernach in die ^°L>vr° sActSleben auf, und bekleidete daselbst dasAmccris Theol. wurde darauf 1537 der erste lS fn«schoffzuRipen, schrieb orar. a^rettl

rici 1 , die noch im Manuscript liegt,

Aug. 1541. Von ihm hat die wandan» I - ^

ihren Ursprung. Mol. . «»nebiei"

Von ihm hat !

V A N D E L B E R T U S, tin Diaconus und M

-Mönch in der Abtey Prüm, lebteu»"r ^gi-r»Lothario imytenSeà undsehr m p,

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des, seu Martyrologium ttl