Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
1439-1440
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V A N I N I

VAN DEN BERGHE VANEGAS

dem Bcd« sonst ohne Grund zugeschriebenJV[ a ’ lNgleichcn 2 Bücher de vira 8. Goari. Das$><.£(W)f XnDacherii Spicilegio Tom V;S n o- <tt Öosrr aber in Mabiüon. Sanftis Ord. Bened.

V Attn g ' Pß *

VaJ 1 DEN BERGHE (Gerh.), ftfi)e Montanus.

V AM DEN bErghe (Paul ), siehe Lergbe.han ne ^ E N BROECK, siehe Paludanus (Jo-

VaJJ J EN BUSCH, ftc^C Sylvanus.de n CAMPEN, siehe Campensis, und van

VÎÏ VONDEL, siehe Vondel.

V^jjj ER ANUS, siehe van der Anus.

V'à EKBECKEN, siehe Torrentius (Laev.),

V ARn ERBRUGGE ’ liehe Milemann(Franz).

Va Ìdp RBU rCH ’ lèehe Lurek.ni cr ER HAMEN ScLeon (Laurentius),einèccuin Clî Dater ein Niederländer war, aus dem 17<Bt 8 3 toör * u Madrit gcbohrcn, lebte im geistlichenIà. oe zu Grauada, und hatte 165z schon das 6;»isch-,. Isichet. Er hinterließ viel Schritten in sparhi[| p, >?peache, als: bliikoria ^abannis de Aullria;. lIl Ppi II ; Pedagos de hißoria y razon de eflads ;

“Poh

do/f 1 ' 1 a politica de Duc de D. Franc, de Queva *“ng'ijß de llorar los pecados ; elogis a Sän Juan ev~n °nb r ç ’ d’ a del perfeóÍQ Cbrißiano ; excelencias delde! p ( e 's* J e f iS > efeélos del agtia Pendit a; conßueloshi§^d° r ’ hißoria de la Baja de todos Santos, oderlyr am ''Provinci® Brasil ix ; casa de los locos de antor iUr *ebrem ecclesix concenrus. Ant.Va^^HoOCT, siehe van der Hoogt.

Va Nu RliELEN > (ie()e Turnlmtanus.

V^^ Er MANDE, siehe Ammonius (L*v.).

RIVIEREN ’ siehe de Lcbenis.^Adlr> ER ^ E OV8, siehe van der Sluys.

RSTERRE, fiti)« van der Sterre.VA Nn ERSTRAETEN ’ liehe van der Straeten.V A\Tr ) p RVE KEN (Franc.), siehe Velcen.

^A>jp R W IE L E N , fîç^e van der Wielen.

N E Ä Kni * ht -

•AííE f > ^ Je Busto, siehe de Busto.

( tf n, (Barnabas Ruiz), eilt spanischer Presby-i>Nd schx.-^^ florirte um die Mitte des 16 Seculi,, "Uz. . ed Relectionem de tribus pœnitentias parti-

v *m e >

* Cf Cl 1ìc>a ! (Franc.), ein Portugiese von Lissabon, in?àe des 17 Seculi, war in den schönenV Um ten Alterthümern wohl versirt, und

v ^ N E G ^ 31entat i a in Latfantium Flrrni antun. Ant.AS de Alarcon (Garsias), siehe Alarcon.

S (Petr.), siehe de Saavedra,

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VANINI, ober Vanianini , (Aug.), ein italiänischerDominicaner,von Verona, war in der griechischen, la*teinischcn, hebräischen und chaldäischen Sprache wohlbewandert,und wegen seinesguten Wandels und leut-seligen Wesens im Anfange des 17 Seculi berühmt.Er schrieb bey noch jungen Jahren de ane -berorlea

sectanda; de eleganriarum usu antiquissimo ; dequantitatc& v.arietate syllabarum imitandarum, NNdde terminis unisonis 8c dissonis. Ech.

VANINI ( Julius Gjesar), einer von den gelehrtestenFreygeistern, im 16 und 17 Seculo, war zu Taurosa-no im Neapolitanischen 1585 gebohren, bekam in derTaufe den Nahmen K-ucilrus, veränderte aber solchennach der Hand zum öfter», immassen er sich in Garscogne Hompejum, in Holland Pul. Läsarem, in Pa-ris Polio Lcsirre, in Lion P. L. Vanino Taurisimo,und so weiter nennte, wiewohl er auf seinen Echriff-tcn den Nahmen Pul. Làsarig allezeit beybehalten. Erstudirte die Philosophie und Theologie zu Rom, eheer noch nach Ncapolis gieng, und sich allda auf diePhystc und Artzncykunst legte. Als er zu Neapel diePhysic und Medicin studirte, bekam er die meistenEcrupel von den Wunderwercken. Nach diesem un-tersuchte er die, Theologie, und legte sich hernach auchauf die Rechtsgelahrheit, studirte zu Padua sehr fleisrsig, und war bey der härtesten Winters-Zeit mit ge-ringer Kost und schlechter Kleidung vergnügt. Woer den Titel eines Doctoris utriusqve Juris bekom-men, den er sich bey seinen Dialogis selbst beygelegt,istnicht bekannt. Nachdem er seine akademische Stu-dien zu Ende gebracht, ließ er sich zum Priester wei-hen, und that sich sodann mit Predigen hervor. Nach-dem er eine Reise durch Deutschland und die Nieder-lande gethan, gieng er nach Genev, und hernach nachLion; von da er aber wegen seiner irrigen Lehren ent-weichen muste. Er gieng also nach Eugelland, undwurde 1614 zu Londen wegen seiner Irrthümer insGefängniß gelegt, iedoch nach 3 Wochen wieder los-gelassen. Von da machte er sich nach Italien, undhielt sich zu Genua auf, gieng aber, als er daselbst ver-dächtig wurde, nach Lion zurücke, und darauf ferner»«ach Paris. Als er sich zu Paris aufhielt, maclsteihn derMarschall vonBaffompierre zuseinemAumo-niermit einer Besoldung vonaooThl.; daher crauchdemselben 1616 feine Dialogos dedicirte: doch blieber in diesem Posten, unwissend, aus was für Ursachen,nicht gar lange, wie er sich denn schon im folgendenJahre 1617 von Paris nach Toulouse wendete, wo-selbst er den Studirenden allerhand medicinischc, phi-losophische und theologische Collegia las. Weil eraber daselbst spöttisch vom catholischcn Glauben rede-te, ward er gefangen gesetzt. Vor dem Parlamentwolle er durch euren Stroh-Halm Gottes Wesen undProvidentz behaupten: es wurde aber nicht angenom-men. Man hielt ihn vor einen Hexenmeister, weilman eine auf dem Wasser schwimmende Kröte »uiterseinen Sachen fand. Er wurde endlich zum Feuerverdammt, darüber er sich heffkig erzürnete, und la-ck x xx 2 sterlich