1473 VAUGHAN VAUQUELIN
sonderheit, die Antiqvitäten und Historien seines Va-terlandrs Wallis zu untersuchen ; wie er den» auchin diesem Stück der Wissenschafft, einen guten Nah-men erlanget. Er starb zu Hengherst i6b6, als erdas Amt eines Frieden-Richters bekleidete. SeineSchrifftkN sind: Brittisb antiquities revived; pedi-gree oftbt Eorl of Carbury ; aceount of the five tribes
•fCambria; einige Briefe an den Ertz-Bischoff Uffe-rium, welche in der Sammlung der Briefe Ufferiivorkommen.
VAUGHAN (Thomas), ein Chymicus, Philologusund Philosophus, von Newton in Engelland, warerst eine geistliche Person und Rectvr der Kirchen zuSt. Bridgetz danckte aber in der damahligen Unru-he ab, wendete sich nach Oxford, und excolirte dieChymie. Er folgte dem Lornel. Agrippa, welchener sehr hoch schätzte, hielte es mit den Rosen Creutzern,und verwarff Ariftotelis und Lartesii Philosophiegäntzlich. In seinen Schrifften nennte er sich Euge-nius philaleihes, starb zu Albury in Oxfordshire1666 den 27 Febr. und ließ anthroposophiam theo-magicam; animam magicam absconditam; magiamadamicam; Lumen de lumine; aulam lucis & c. die-selben hat Ioh. Lange 1689 und ein gewisser J.R.S.169z ins Deutsche übersetzt. Wo.
VAUGHAN (Wilh.), ein DoctorJuris und lateini-scher Poete, von Golden Grobe in Engelland,war 1577gebohren, gieng nach der americanischen LandschafftBrikanniola, und lebte daselbst bis ums Jahr 1628.Man hat von ihm Es«™*»//*»,' pium continens Can-ticum Canticorum & aliquot Psalmos ; varia poema-ta de Sphoerarum origine ; im Englischen Aureumvellus, seu de erroribus religionis & vitiis regni &c.Wo.
VAUGHAN (Wilh,), ein englischer Medicus, lebtezu Anfange des 17 Seculi, und schrieb directionesjanitatis; curationern American. &c. Ein andererMedicus gleiches Nahmens, gab rinedisterr. de bebteconrinuata heraus. Wo.
V A U L T, siehe Vaurhïer.
deVAULVENARGES (Franc.), siehe de Clappe-riis.
VAULX, siehe Vaus, Vaux und Vallensis.
von VAUMENY (Johanna), ein gelehrtes Frauen-zimmer zu Paris, lebte ums Jahr 1584, und verfer-tigte unterschiedliche Schrissten in gebundener undungebundener Rede. Cr.
VAUMOIRERE, siehe Oortigue.
de V AU PRIVAS, siehe du Verdien
VAUQUELIN de la Fresnaie (Johannes), einfrantzöstscher Edelmann, gebohren zu Fresnaie, ohn-weit Falaise, in der Normandie 15?;, begab sich,nachdem er zu Paris unter andern Turnebum undMuretum gehöret, und in Humanioribus einen satt-samen Grund geleget, in seinem i8 oder <9 Jahrenach Angers, hielt sich nach diesem eine Weile in Poi-
VAUS VAYER
ton auf, verfügte sich endlich nach dem JahrBourges, kehrte um das Jahr 1560 wieder««^,ft, ward auch noch vor dem Jahr 157° Gencr ' ^tenant der Baillage zu Caen, und L>der-Ria)dazu gehörigen Landes, worauf er 1600 ^
abgicng. Man hat von ihm: Foresteries m . jchtllchern ; traité pour la monarchie de France! INö
verschiedene frantzösische Poesien, wovonSammlung unter dem Titel ldillies in 8 p erkommen, u.a.m. Von seinem Sohne Wiw® 0 ' , Mtallein unter dem Nahmen des Jvereaux bekan» 1Iveteaux. HL. . ..0,
VAUS, oder Vaux, (Laur.), aus Lancashitt/rwjuscher Priester, wich zur Zeit der Königin Elya ^nJrrland, weil er der catholischen Religion 5 » 0war; kam von dar, nachdem er von denalle das Seinige gebracht worden, und ch» SNoth das Leben errettet, nach Löven in die mde, und lebte daselbst als ein Mönch. §ndl /er wieder nach Engelland zurück, wurde o DCpet und gefangen gesetzt, starb in diesem de1570, und ließ im Englischen einen Catecn* 1Ceremoniis Eccleliae &c. Wo. ■ .$,
V A U T H IE R (Martin), ein Jésuite aus Lotyr"^.war 1572 gebohren, und starb zu Metz den hffit1622, nachdem er de orthodoxa reügion e P°geschrieben. AI.
de VAUTORTE, siehe Tronchay (Mat.)-del VAUX, siehe Vallensis, & Vaus.del VAUX, oder Vallensis, (Andreas), einAdenne aus der Grafschafft Namur, war à $etor, hernach Professor zu Dovay, undven, starb 1636, und ließ : paratitla »e \V,Gregorii IX ; tract, de beneficiis ecclefi****d. A.
de VAUX (Jean), siehe Devaux. -
VAUX (Nicol.), aus Northamptonshire,d'en^^,srico VII im Kriege, wurde Lieutenant de,Gvine in Picardie, und endlich Baron,englische Gedichte, und starb 1523. W°•del VAUX, oder Vallensis, (Robertus), (' n
hat zwischen 1600 und 1614 florirt und “ e f)iei ]icin ie& antiquitate artis chymicae & pulveris ■philosophorum vel auri potabilis gejchtw ' . ßr jtfvon V AUZELLES (Jo.), von Lion, warMontrotier, florirte um 1540, und sch"^^h^
evangelique, des4 Evangelißes en un, und tto*
nechst etliche geistliche Wercke aus dem >)la
Cr. f t PF
le VAYER (Felix de la Mothe), ein ^ flaments-Advocat zu Paris, gebürtig von J» Tf-rirke zu Paris um 1484. Seine Schulst 7 0 ’de legatione; Gedichte; Redenz diahgt‘ efique &c. Cr. W, d. .
le VAYER (Franciscus de la Mothe), ctl lL
Frantzose, gebohren i ;88 zu Paris, war