* 47 $
V A y E R
V A Y L L O
§elîx de la Moche Sohn, legte sich an-Neral,Ä'^Rechte, und wurde Substitut des Ge-ädert r^"^ris im Parlamente zu Paris, ließfini» 0 e ' e ® íeíí? bald fahren, um sich dem Studirenwjtz^b,,. Er wurde i6Z9 in die Académiebes «v aufgenommen, auch 1647 zum InformatorDon ^rtzogs von Anjou, und nachmahligen Hertzogs«usd^.uns gemacht, muste 1652 und zwar aufAnit -j "chen Befehl der königlichen Mutter, dasrine 2.e6 Präceptoris auch bey dem Könige selbst"es verwalten, hatte daneben die Titel ei-
^»tlä'^uographi von Franckreich und Staats-bieselb/ weiß aber nicht, zu welcher Zeit ihm^eyni?,"^eilct worden. Er verheyrathete sich""f b» « febritte, ob er gleich in seinen SchrifftenAr sl) !Ü Ehestand öffters geschmahlt, im 76 Jahrevo«t im i, riî Ehe, und starb 1672, im 84 Jahr. Erschà "Mgange ein sehr angenehmer, in seinen Wis-vvrt",ff! "ber ein überaus belesener Maun, hatte ein^t»tio Gedächtniß, welches er in den vielenen weist, und wird insgemein, weil er seineM „uten mit lauter schönen Stellen aus den altensche X, m Schrifft-Stellern ausgeziert, derfranyöst-ÌUtn tc ^ us genannt ; wiewohl er dabey nicht'"“btiiirf f^>rieb, indem er viel alte, und sonst unge-"'iiojf-r Redens-Arten brauchte. Er lebte auf ci-ttnlütz,, gantz eingezogen, und studirte mit unrUnd 8l"ß, war aber dabey ziemlich eigensinnig,">vi^ !/"be vor einen Misanthrop gehalten. Manheil er kü, beschuldigen, er habe gar keine Religion,A wit dem Scepticismo in seinen Schrifften*0, aatz .gegeben. In dem Dialogo Orosius Tube-frei, ^ . Ut dem Hexaemeron rustique hat er sehrs°nst j»^/.bfeön geschrieben, ohngeachtet man ihnfchuidj" leinem Wandel keiner Ausschweifungen be-dang b"? kan. Seine Physiognomie, Kleidung und^c>r. ^gten gleich, daß er ein besonderer Manngch, da^u.u er auf der Gassegieng,sahe er stetsüber"vk einen^Jhu Vigneul MarviUe, ehe er ihn gekannt,w Liebdak^u Gucker gehalten. Er war ein grof-f« eni c d "on neuen Zeitungen; und als ihn Mr.
ff»gtk ^fuchte, da er schon in letzten Zügen lag; so» be„ enselben, so bald er ihn erblickt: was"ft sej„. f C fe neuea von dem grossen Mogul ? welches""s 8efto,.&® fen Worte waren; wie er denn bald dar-Seine Schrifften sind discours de la1 ic », fy r bttmcurs i -«r je trouvent entre certaines> btxtJxj^ U ^ cremí,, t entre h française, & espagnol»s >ln ‘<‘rtaiiì-f li ^ §abricius Campolínus ; discours furn l'elo ,,. 1 ede l’ame^r fur la musique; Considérations
fl *8j U ??fi’ a «S 0 ifii discours de ïbifloi,
** H Kules o r \ ,e Da “P bi ”: de !a vertu ‘ - r-v-~ 'J 1 Petit tr U P eîlts traités en quatres parties; Opusculea er '- f ur cette commune façon de
... sur les
dont
otre; de Pin-des payens ;
-, lyrique tuf cette commune jaçi“nef savoir pas le sens commun ; jugement Ji
I 47 <S
ft ; petits traitez en forme de lettres ecrìtes à diversespersonnes fludieuses ; la Geographie du Prince ; la Rhé-torique du Prince ; P œconomique du Prince ; la politi-que du Prince ; la logique du Prince ; en quoi la pietédes François differre de cetie des Espagnols dans uneprofession de meine Religion ; la Physique du Prince;Nouveaux traités en forme de lettres ; derniers petitstraitez en forme de lettres ; prose chagrine ; la prome-nade ou dialogue entre Tubertus Ocella & Marcus Bi-bulus ; homélies académiques; Problemes sceptiques;doubte sceptique, fi P ettide des belles lettres est préfé-rable à toute autre occupation ; observations diversesfur la compofìtion ^ 7 sur la leéiure des livres; deux dis-cours, le premier, du peu du certitude qu il y a dansV histoire, le second de la connoifsance de soi mente;discours pour montrer que les doutes de la philosophiesceptique sont de grand usage dans les sciences ; Me-morial de quelques conférences entre des personnes stu-dieuses ; lutroduflion chronologique à !’ histoire de Fran-ce ; soliloques sceptiques ; Hexaemeron rustique ; Netsdialogues faits à limitation des anciens, feil. ij laPhilosophie sceptique, 2) le Banquet sceptique, 3) de lavie privée, 4) des rares fys eminentes qualités des asmde ce temps, f) de la diversité des Religions, 6) de lincer-titude louable, f) de la bizarriere, 8) de la politique SiS>) de la mariage, par Orostus Tubero. Bon diesenDialogis, die er unter dem Nahmen Grosius Tu-bero heraus gegeben, sind unter allen Editionen die-jenige, welche unter dem Titel von Franckfurt 1606in 4 und 1716 in 12 heraus gekommen, die besten;indem in den übrigen allen viele allzu freye Stellenmit Fleiß weggelassen worden. Seine Wercke sindverschiedene mahl, am vollständigsten aber 1684 zuParis in 12 zusammen gedruckt worden, wiewohl sichdas kkexaemeron rustique und der Dialogue unterdem Nahmen Orosius Tubero nicht dabey befinden.Er hatte einen Sohn, der einAbbe wurde, und 1664,im 35 Jahre verstarb, welcher seines Vaters Wercke1654 zu Paris in 2 Folianten heraus gegeben, aucheine frantzösische Uebersetzung des Flori, ingleichenle Parasite Mormon verfertigt, so unter den Piecengegen den Herrn Montinaur steht, welche der Herrvon Sallengre heraus gegeben. Pe. Hist.B, Fa.
dè VAYLLO (Alph.), ein spanischer Dominicanervon Murcia, gab 1553 einen Mißionarium in In-dien ab, kehrte nach vielen Jahren nach Valladolidzurück, und muste als Prior zum König von Oranin Angelegenheiten seines Ordens reisen, wurde 159gProvincial von Oxaca, und starb in dem ConventezuLepatlan im May-Monat 1615, über 112 Jahr alt.Er hat iniigniorum provincia; S. Hippolyti oaxaca-censis Fratrum sibiviforum opeimeque notorum vitasgeschrieben, die noch im Manuscript liegen. Ech.
VAYLLO, Vaillo, oder Bayllo, (Blasius), ein spani-scher Jesuit von Exea in Aragonien, lehrte die Phi-losophie und die Theologie zu Saragossa, wo er auch1627 den 17 Apr. im 53 Jahr mit Tode abgegan-3 i U 3 gen