Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
1519-1520
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VERACRUCE

VERATIUS

Sffi hon ihm den Triumph der Jungfer Maria,âe er in italiänischen Versen beschrieben, 'fo.

iitot CRUCE (J° h - ein Ph-losophus

zu Rom, hat zu Ausgange des 15 Se-!ki>kie' tiUt> confutarionem sectse hebraicœ•Hitm* 1 ' welche entweder von ihm selber, oder vonüi>x,!s. ^"dcrn aus dem Hebräischen ins Lateinische\y r; : ®v zu Straßburg 1500 in4 heraus gekommen.

VE Cr

derA, > O S (Paulus),ein Römer,war ein Mitgliedtzv^-^HU-ie der Jntricatorum, lebte 1625,und schrieb

Vu 01111 1 lettere mascarete. Man.

i) t 3 îi.V' Us (Paul-■«Emil.), ein ICtus und Auditor^êvm, wurde hi-raufCardinal und Ertz-^vneid ^^ossano, machte sich in dem tridentinischcn, 10 lehr berühmt, und schrieb Deciüones sureas

ein Bisch.off zu Chalon in Franckreich,

dgh ^^FO/Ulid schrieb de continentia clericorurn,gtl'^^kCttconeiliis Labbei ütlh Hardumi Meldung

zi, sft p ^ Us > ein Bischoff im 5 Secnlo, vermuthlichWar ein Sohn des heiligen Eucherii undzu^î»" Bruder, mit welchem er in dem KlosterIjg^ i?® auferzogen worden. Er schrieb des damah-^'tzbischoffs Ingen»: wegen,an den PabstEeo-3 er J -, l * n î ) enipficng eine Antwort von dessen Nachfel-der o? 1 . 0> Ungleichen schickte er nebst seinem Bru-

VERA 7 FI 8

VERLIESD

15:2

^alonio

Neu,~’’ ,v " to und Lerclio einen andern Brief anEeo-demselben vor die zugesendete Abschrifftsci-a rte ' e ^ ölt Elavianum jubstticfcn. HL.

Cabillonensis, ein Capucine:- Mönch,gab17 einen Prediger ab, lebte zu Anfange des

. ' tin& hinterließ in frantzösischer Spracheo^nin fpirituale in suas partes distributum.inn 0 1 f° nr Ì? Cn tur regulse &exercicia cuilibet christia-d e Ce ‘‘ana a d vero Deo scrviendum ; tractatum0o Cü ratlOne mentali, in quo praster plura piislima^ conce P tus devotiffimos explicanturti 0nls a "ubia, qu® fuient accidere in exerciriis devo-Vj; ^ ‘ a Bovonia bibl. Capuccinorum.

^ 4 -iv^ (Larolus), ein Historicus, gebühren^tanb ^cna m Nomagna, trat in den geistlichenfetu wurde Archidiaconuszu Cesena, nach die-

vj»n,,, î^icher Cämmcrling und Secretarius Bre-tio v ‘«9 dcn Pàbsten p«uio II, Sixte IV, Jnnocen-Decewr, Ullb Alexander VI, worauf er 1500 den 13gestorben. Man hat von ihm historiam

cib Ui ,_’ Peude urbe Granata singulari virtute feli-

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aüsoic ^ Ferdinandi Hifpaniarum régis ex-

s ^cn f :,^ ttci >^ Buch verschiedene mahl unter ver-,ch>an> iu„n wln gedruckt, und auch in Schot ti Hispa-j atam gebracht worden. Gi.Vo.Fa.ttnK ü , S Oobus), ein Genueser, ist 1571 gestorrmeisten Reden Thucystvis sehruittulsch übersetzt.

VERA 1 D 8 (liier.), einMinorit von Ferrara,schriebsermones; repertoriura pr*dicabilium materiurutn&c. und starb 1540. Wa.

VERAX (Joh.J 3 apt.),dn Jesuit,gebohrenzuMayland1578, lehrte die Rhetorik, war Reetvr des Collegii zuAjazzo, und viele Jahre Prediger, schrieb in seinerMuttersprache ohne Nahmen modum fadlem atqueunlem visitandi Eucharisties sacramentum, dum pu-blic® venerationi expositum est, und starb in seinerGeburtsstadt den 5 Jan. > 660. AI.

VERAX (Theodorus), fiche Walker (Clem.).

de VERBEJAL, oder Vercial, (Clem. Sanche7,),itRBaccalaurcus Thcologia in Spanien, war Archidia-conus zuValderas, florirte im i6Seculo, und schr ieb

sacramental para que todo fiel chrißiano sea ensennadten la fee y en lo, que cumple à sa selvacio». Ant,

VERBERIUS (Pet.), siehe Aureolus.

V E R B E S I ü S (Joh. Stephanus), ein Philüsophus«NdPoetzu Leipzig, ausCärnthen,oder aus derSteycr-marck, studirte zu Meisten und Leipzig, ward am letz-ten Orte Philos. Magister, 1626 der philosophischenFacultat Astestor, hierauf Cvn-Rcctor an der Schul-Pforte, und i6;o Poeseos Professor zu Leipzig,giengaber i6;i in der Öfter-Messe unter demVorwandceiner nöthigen Reife nach Pforta, heimlich von Leip-zig weg. Man hat nicht erfahren können, wo er hingekommen, und glaubt, er sey melancholisch gewcst,und habe sich vor dem Kriege und der Pest allzusehrgefürchtet, auch deswegen geflüchtet. Man hat vonihm: Diss. de arte poetica; Panegyricum in promo-tionemmsgisterialem carminice ; initia, s. epigram-matum libros 2, cum libella mifcelianeorum &c.Johann Henr. Erneßi oratio de profesibribus poeti-ces in academia Iipsienfi,

VERBEZIUS (David), ein Mcdicus von Laubacharis Crain bürtig, lebte zu Anfange des 17 Seculi,practicirte zuAugspurg, Stutgard, Straßburg,zuletzt,aber zu Speyer, und starb i6z4. Seine Sä-rifftensind: exerciratianes medic® de pelle; zur Verthei-digung des Raym. Mindereri wider den AetiumEletum, refpansto pro Minderen disquifirione iatro-chymica de Chalcantho; de temperamentis ; homonon homo sive monstrum tubingenfe ob virulentis-fimam quam fpiravit auram legitime dissectum &evisceratum an. 1618; Iibr. II de logica &c, Li.Leb.W, d.

VERBEZIUS (8tepb), stehe Verböczi.

VERBIEST (Ferdinand), ein Jesuit, aus Flandernbürtig, gieng im 17 Seeulo als ein Mißionariusnach China, und fand daselbst wegen seiner Wissen-schafft in der Mathesi bey demKayser Lham-Higros-ses Gehör, erhielt die Freyheit,die christliche Religionüberall zu predigen, und wendete allen Fleiß an, demKayser, der sich alle Tage etliche Stunden mit ihmvon den Wissenschafften unterredete, eine Liebe zurchristlichen Religion beyzubringen. Er kam auch soweit, daß der Kayser öffters bekannte, er glaubte anEre cc r einen