Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
1521-1522
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l;ri VERBOECZI VERDE

einen Gott: konte! es aber doch nicht dahin bringen,daß er seine Religion hatte fahren lassen ; ob er gleichden Pater nach seinem 1668 erfolgten Absterben sehrbedauerte, ihm selbst eine Lob-Rede verfertigte, undihn mit allen christlichen Ceremonien begraben ließ.HL.

VERBOECZI, Verbeuzius, oder Verbezius, (Ste-phan.), Herr von Dobroniva, ein ungarischer Edel-mann, war Doctor Juris undProtonotarius deskö-niglichen ungarischen Gerichts, trug ein schön Corpusjuri- hungurici tripartitum zusammen , welches vonKönig Ulaviolao II, 1513 auf dem Reichstage con-sirmiret wurde, und oft gedruckt ist. Er halte kurtzvor seinem Ende sehr widrige Fata. Cz.

VERCELLENSIS (Nie.), f^e Nicolaus.

VERCELLENSIS (Thom.), siehe Thomas.

VERCELLINUS, von Vercelli, ein Dominicanerin der andern Helffte des 1; Seeuli, machte sich durchseine vor pio II mit den Franciscanern gehaltene Dis-putation de sanguine ChrifH berühmt, hinterließ auchPostillam super evangelh dominicalia ; sermonesperannum; hymnos & sequentias deSanctis; sem-mam logte*, so er rerralogvm betitelt z qu*stionesin totam phylieam & théologien ; logicam contraOcham, bi« cfanti-Ocham gniöittlf. Ech.

de VERCELLIS (Joh.), siehe Johannes.

VERCIAE, siehe Vetbejal.

VERCIOEEI (Eraneiseus) , ein Jesuit von Bsvinoaus dem Neapolitanischen, gebohren 1609, gab, nach-dem er hin und wieder mit Ruhm gelehret, in denvornehmsten italiänischen Städten einenPredigerab,hielt sich noch 1674 zu Neapolis auf, schrieb Predichepanegiriebe e mnrali de i ntinifìerii principali di noftroSignore Giefit Christo in zwey Oktav-Banden, undconciones de 8. V. lVl. ebenfalls, im Italiänischen. AI.To.

VERDjEUS (Renatus), siehe Scioppius (Casp.).

de VERDALA (Arnald), ein frantzösischer BischoffzuMagvelone von lZZ9 bis 1351, hat seriem episco-porum magalonenitum , die von 770 bis HZZ gehet,hinterlassen. Man trifft sie in Labbei bibl.nova ma*nuscripta an. Fa.

VERDE (Franc.), ein Bisch off zu Vico di Sorrento,lebte in dem i7ten Seculo, und war ein vertrauterFreund des berühmten Laramuel. Nachdem er zuNeapolis lange Zeit das Jus canonicum gelehrt, undzugleich Canonicus und Pönitentiarius an der dasi-gcn Haupt-Kirchen, »»gleichen Official. Synodal-Examinator,und Groß-Vicariusgewest, bot man ihndie Bißthümer zu Pozzuolo und Capaccia an, die eraber ausschlug. Endlich ward er zwar genöthiget,diese Würde zu Vico di Sorrento anzunehmen ; al-lein er danckte bald wieder ab, um allein seine eigenegeistliche Wohlfahrt zu besorgen, und starb 170b. daer denn zu Neapolis in die Kirche der heiligen R;'Vi-tuta begraben wurde. Seine Schriften sind: feiest»

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VERDEJO VERDIER

quaestiones in defensionem Caramuelis :phyfico-legales ; pantonomo-didascalia, s- c r [r j 0 n.taria in jus civile; Anacephalxoiis P r ?£ ,,damnatarum ab Alexandro VI I ; praxis nova 11Cafaris Galuppi cum addicionibus. A'Iem. *VERDEJO (Sebast.), ein Franciscancr m de „ndschen ProvintzCarthago, lebte im 16schrieb instruction para rezar el officie de la bs ^lamentation en la musrte de F. Nie. Factor- gr 0

VERDELLUS (Faustus), ein Hlstor-cus ^Mona, im i7Secu!o, schrieb eineKirchcwHî .. »„dvon aber nur der erste Theil heraus gekomntt«

starb im 8 oJahr. K. , neS *

de VERDI A C O (Johannes), siehe J ohanVerdiaco. . á hito

du VERDIER (Anton.), Herr von VaUprlv«^^,mit seinem eigentlichen Geschlechts-NahUR.^^,,,und war zu Msntbrison den u Nov. G 44wurde königl. Cammer-Juncker, inglcichc" "

Elu in Kriegs-und Steuer-Sachen in í ' e, ^- 1 T It jpíiíJ 11 ' írez, wie auch Homme d' Armes von der c ‘ ^c

■ ~ ' G-neral-ContrA^sthr

des Senechal zu Lion, und

Finantzen in dieser Stadt. Wie er aber dar»^ pssfleißig zu studiren pflegte, so sammlete trsiE^-^P^licheBiblivthec, welche nicht nur mitgcdrU "^01chern, sondern auch mit viel frantzösiichcii,lp" ^,-chci»italiänischen, lateinischen, griechischen und aManuscripten wohl versehen war. Als eseinen König von Paris nach Lion begleitet, "bannen noch nach Forez reisen wolte, staed siyfWeges zu Duerne den 25 Scpt. 1600, in da I Hötre seines Alters. Seine Schriften sind: eine >sischewie auch eine lateinische Uebersctzung ^ b3n riir>tarii imaginibus deorum, qui ab anriquts cola biographie profopographie des P°' s ^ c/ itd 0 ‘jusqu à Henri III; bibliothèque , contenantgue de tout ceux, qui ont écrit ou traduit e*>J ^jjo*welchem Wercke er noch ein Supplement» 'rheea Gesneri beygefüget, welches M gtf

meisten Epemplarien fehlet, weil man e , e \: n i,eitWmciniglich mit des Gesneri Werck zusaniensen z ferner: diverses leçons , die er aus .schen, lateinischen und italiänischen brw .

sammen getragen; laprofopographie, ou dej x st eS gerpersonnes insignes, patriarches,prophètes, ^r^ufstils ; phìloxene, tragédie; le misopoleme,ou ‘J^tre la guerre, en vers beroiques ; antithèse* e ell rs

de la guerre ; les omonywes, satyre contre I e * f ß s 0 *

rompues de ce siede; les doctes <£f subtils* * jj,Bartheletni Tagio suris-consulte. traduites çy\ e ‘le compseutique, ou traits facétieux ! j onnc ' ^

du VERDIE R (Claudius), oinSoh»ren zu Lion um das Jahr r; 66 , legte ê.mit schlechtem Fortgang auf die fransm lund hielt sich 1584 obne Zweifel ErtudirItalien auf. N:ä, seiner Wi-d-rkE

nach einiger Bericht, Parlameucs-Adooca s pl>