Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
1715-1716
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' 7i 5 vosmerus vossius

Theologiä Doctor, Königs Pchilrppi Hh. ^ Dater, und des Lazareths;u Madrik Vorste-«us auch lange auf dem Concilio zu Trident

h wurde endlich Bischofs zu Gvadix, und schrieb:

VOSSIÜS

171Ö

i* cu explanacionem ilecreti Jvonis Lama-

v 0 f!; A nt.

tin? £Rus (Mich.), ein HolländervonDelfft,war

Ada 2lDsmi Sasboldk, schrieb: vitam nepotis,fils Sasboldi, Ord. Minor. ; relponsionein adver-(j^ c * Ur ntuam cujvndam de Sasboldi icriptis, ließtìîl Dîanuscript : miracula Deiparse delphenlisS\v * ^ atri * antiquitatibus, Utid starb den r Oct. 1 6qi .

(Dionyfius), ein Sohn Gcrh. Joh. gerDordrecht 1612, wurde in der lateinischen*>oh ? ■ ' Unt> vornehmlich in der römischen Historie,sey e J? î|n Vater und von Daniel -Hcinsia unterwies^ Griechischen hörte er öffentlich (da ,ery *? Jahr alt war), Joh. LNeurstum, und warter .Sprache so erpicht, daß darinne kein berühm-ini 3 ®«if zu finden, welchen er nicht solle gantzC öabeii. Die hebn Sprache war ihm so<*Ut si?* 3 / ^«6 er noch vor zurückgelegtem 14 Jahre,lç kn UC i n ' ulten Testaments darinnen durchgerseinen der syrischen und chaldaifchen sparte er>„ x„,,.6'eiß auch nicht, und in dem Ärabischen kam en(v iveit, daß er in dem 16 Jahre das Lez:isleof e ^phelengii um ein grosses vermehrte. Hernachsehe à'îch von selbst auf das Armenische, Aechiopissei, andere Sprachen, und schaffte sich mit grossivvyj,, î"n viel rabbiuische und talmudiichr Bücher,er sich den Rath eines gelehrten Juden,Sttibs r* a ^ Cn Israel zu nutze machte, übersetzte folsäisch^^vcUiaroreir» veseris Synagogseauá der sparstschr Sprache, die er nicht weniger als die frantzössche, "alianische sehr wohl verstand, ins Lareuu-Sico rurr f c * ,tc ^uch die 18 Bücher der Annalium bei-scheu Everarvus ReiSanus im Holländis

sstz wg> J^'bben , m zierlich Latein, und sein Borsvi zurjà ® te beschichte, welche nach dem Tode Reroa--^iEta î? Könige von Spanien und den Genes8eg, în der vereinigten Niederlanden vorgegaus^egke l» ""e selbst eigene Arbeit beyzufügen. Er^ichej >°Ju sagen, daß die gekehrten Männer,k r ^'(vrd und Cambridge gesehen, durch ihs« "dire» k grosses zu seiner Aufmunterung im, getragen. Es wurden ihm viel wichtss^ )vnrs zu hohen Ehren-Stellen angeboten z* c 3 selbige alle ab, bis er mit des Reìdmi

iW) (gchtw l 11 '® w ar. Er nahm sich vor, eine Reiset "nie .hu™ &. tt khun, weil er daselbst GelegenheitÏS3ctrf s^chive zu besehen; ehe er aber solches in.ten konte, starb er zu Amsterdam 1633i,îichkn^^b Rovemb-is, nachdem er bey so vorsekij^.ämnschaffken, sein Alter nur auf 21 JahriC daß ,» Sonate gebracht. Jedermann hielt das^ ^ren ?urch fti« unabläßiges und allzu eifriges' C(, 5 Leben verkürtzt. Man hat von ihm

Anmercknngen über den Iulium Läsarem, ingleichenvon des Maimonidk» Traetat de idololarria seineVerston und Noten. Isaac Doßius hat selbige her-aus gegeben, und dabey zugleich in der Vorrede dasLeben dieses seines Bruders beschrieben.

VOSSIUS (Gerhard), ein Doctor Theolog!«, VetterIohannis, pabstlicher Protsnotarius und Probst zuTongern, wird auf seinem Epitaphio Doßius a Lerch-Ioott genennet, daher einige gemeint, daß er vondem Städtgen dieses Nahmens in dem kättichischrnbürtig gewesen. EhapeauviUe undeinige andere abermeiden, daß er zu Hassest gebohren sey, allwo auchsein Bruder -Hermannus, das Amt eines Bürgermei-sters bekleidet. Er war in der griechischen und latei-nischen Sprache wohl versirt, auch in den Pà^bus sehr belesen, starb den 25 Wart. 1609 zu Lürtichund hinterließ: Rhecoricle arcis methöuum ; Gesta

& nionum, Gregòrii IX; Commentât, in förnniBm

: Scipionis; gab auch über dieses den Tbioderettm,Epbrem Syr«m\ Gregortum Tbaumatfirgtnn,- Cbryfo-ßumi orationes und §. B ernärdi de coalideratione li*

brv8 Heraus. Lamdecius will ihm Schuld geben,als habe er sich der Version des 2 imbr:sik Lamalvurtensss ziemlich bedienet, ob er ihn gleich zu nennennicht gewürdiget. A. $w. Cr.

V O S.Si u S (Gerhard), Gcrh. Ioh, Voßii Sohn, ver-fertigte Noten über den Valer. Flaccum, gab auchden Dcllejum paterculum mit-gelehrten Anmerckun-gen heraus. Sein Vater überlebte ihn. A.VOSSIUS (Gerhardus Johannis), ein berühmter Po-lyhistor, war IohannisVoßü Sohn, und neunte sichdeswegen Gerhgrsum Iohannis, wurde i$7j beyHeidelberg gebohrm, und legte sich mit solchem Fleißà auf die Studien, daß er nicht allein zu Dordrccht undLeiden, wo er sich eine Zeitlang aufhielt, sondern auchbey auswärtigen Gelehrten, durch feine Oratorie und-Literatur gar zeitig in besonderes Ansetzn kam. Hier-auf nahm er zu Leiden 1598 den Grabumeines Masgistri an, erwehlte die Phiksfophiam eclcekicam, und. diente der Jugend mit seiner Wissenschaffr, bis ihmder Magistrat zu Dordrecht das Rectorat dasigerSchule anvertraute. Um diese Zeit, nehmlich in dener :en icr Jahren des 17 Seculi, giengendieStreiligskerten unter den holländischen Theologis vor. Weilman nnn wüste, daß D ßius mit Grorio correfpsnrdirte, dieser aber mit seinem Tractat,Eiera; vrdinumttolkandlse, die Geistlichen ziemlich in den Harnischgejagt; )0 hatte er viel heimliche Feinde, um derenwillen er auch willens war, seinen damahls verfertig-ten A.itì-ràm, lieber in englischer als katcmrfchecSprache, und zwar ohne stinen Nahmen heraus zugeben. An. 1618 wurde ihm die Profeßio theologisca zu Sreinfurt avfgetragen, ohngeachtet strne F-mdeausgefpreuget hatten, als wenn er es mit Vcesti»hielte. Diese Stelle anzunehmen-frug er groß Der-îangèn, sonderlich da er zu Dordrecht die Predigerausdem Halse hattez Mein,strmustk dkmBewffnachPppppz Leiden