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keiden fp%en, allm mn lh» zum Direclor -es Col-legii theokogici machte. Nun war er einmahl im Ver-dacht, daß er es nicht mit alle» Lehren der Contra-Remonstranten hielte, dannenhero hieß es auch zu Lei-den, Vofiuä fet; mdicnwiißratite ; worzrr btiSftadittebe tarn, er sey von einem unbeständigen Gemüthe.Ueber dieses verursachte» die verkehrten Beförderun-gen ungelehrter Leute ins Predigt-Amt, und der grosseEckel, die Sprachen und Literatur zu begreiffen, daßman Voßium nicht recht verstand, und seine Meinun-gen von der Erwehlung, wie auch, daß die Auser-wehltrn dem Heiligen Geist widersteh» und ihn aus-treiben könten, auf den Cantzeln verwarff. Zu dersel-ben Zeit kam auch seine historia peiagiana heraus,welche gar grosses Aufsetzn machte, und vielen mißfiel,die nicht leiden konten, daß Voßius die Remvnstran-ten nicht hatte helffen wollen vor Ketzer erklären!,sondern zur Einigkeit und Erdultung mehr Neigungspüren ließ. Man nahm ihm also sein Rectorat, undsetzte 1619 Festum Hommjum an seine Stelle; dochaus einer Hochachtung gegen denselben, gab man ihmdie Profeßionem ElogventmuridChronologiä auf derUniversität, mit der Bedingung,baßer wider den Syn-odum zu Dordrecht weder öffentlich noch heimlichetwas vornehmen oder schreiben sslte. Mau vergönn-te ihm auch 1621 wiebec.das Abendmahl zu gebrau-chen, welche Freyheit ihm auf dem Synodo zu Ter-gov 1622 war genomen worden; wiewohlvielen die-ses Tractament nicht gefallen wolte, welche immer dar-auf drangen, Voßius müste dem Synodo unterschrei-ben. Es grübelten auch einige in seiner Historia pe-iagiana, ob sie nicht etwa einen aus der Historie falschangeführten Ort produciren könten. Diese Träubelnüberwand Voßiü» mit Gelassenheit, tröstete sich mitseiner erlangten Freyheit, und bediente sich der vonihm iederzeit hochgeschätzten Zeit, seine gelehrte»Echriffken zu continuiren, obgleich sein Gemüthe inselbigen kein solches Vergnügen fand, als er bey seinerPrvfeßione theologica gehabt. Er machte also seineInstitutiones oratorias, ingleichen die andern Bücherde arte rhetorica fertig, und pubkicirte sie.' sodannfolgten seine Tcactate: de arte historica s. historixnatura historiamque scrihemii pratcepcis; und de hi-storias griscis & latinis libri 7, die Io. Alb. Fabri-ciur> 1709 mit Supplemcnris auffegen lassen; wieauch Coniilium Gregorio XV, per Mich. Lonigumexhfbtcum, cum censura, und seine responsio adaphorji'mos Mich. Lonigi Je statu ecclesix reiburando.
Aüyo ! 624 wurde ihm die Profeßio Historia civiliszu Cambridge angetragen; die Curatores aber vonder Académie zu Leiden unkerlicssen nicht, Voßium zubereden, daß er ihre Universität nicht Verlagen möch-te, worein er auch desto leichter willigte, da eine heff-tige Kranckheit seiner Frau, ihn von einer so schleuni-gen Resolution zurück hielte. Es bezeugten auch dieStaaten gegen ihn ihre Hochachtung, indem sie ihmeine lateinische und griechische Grammatic für dieSchnlen in Holland zu verfertigen anbefohlen. Zwar
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thaten die Engelländer 1&26 nochmahlssuch,Vssiium zu bereden; er schlug es aber au u {(fuhr mit ohnermüdetem Fleiß fort, der Acadenm^und Ansetzn zu erhalten: wodurch er den» vmi hi ,Adel nid)t allem in seine Lectiones owronas k a
ftoricas lockte, sondern auch als ein Mann """ pt'wurde, dessen Rath lind Unterricht imhoch zu schätzen sey. Doch damit man in w"ssholi!nicht unterliefst, l?oßio zu erkennen zu geben, w ^ ^man ihn hielte, so machte man H)m Hoff""' »nein Canonicat yu Canterbury, welches er sl**cybekam, als er eine Reise nach Cngelland tv af ' ^ still'man ihm die Genade erwies, daß er solches aser Landes geniessen durffte. Als aber v«. » ^Amsterdam nach langem Streit endlich f»Gymnasium vor ihre Stadt-Kinder Pro'
wurde Vosimg und Barläus invikirt, die er v. t tt £ ) tïU c Ôfcssores daselbst abzugeben. Weilerauf seiner Kinder Versorgung dachte, auch'unter Händen hatte, welches auszuarbeiten (( ßdam mehr Zeit versprach, als Leiden, s» nah"
Stelle eines Professons Historiarum alld"1 'zohe 1633 dahin; wiewohl man ihn zu i> <(ungern weg ließ: weswegen auch die C»oauAcadémie den übrigen Profcssoribus ihr ^höheten, damit sie nicht noch mehr von ih"0" .»lochten. Die gedachte neue Schule in ,zu bringen, sparte er keinen Fleiß, wiewohl eVerhinderungen fehlte. Denn zu gesch^,'Mghr stseine Kräffte anfiengen abzunehmen, s» ' ss'auch feinen gelehrten Sohn, Dionysium-nem ältesten Sohne, Johanne, als er «nlebte, kamen auch nicht die angenehmsten -0er erfuhr nachmahls, daß er inOssJ'^""welches ihn um so vielmehr schmcrtzke, da or 1 . mJohannen! iederzeit besondere Sorgeseinem Sohn Francises erlebte er zwar vihn die Lstaaer» zu einem Advocato ordnnten, doch wurde uebsi der unglückliche» Vv ' (i ityderselbe lebte, Vosiius nicht wenig betrm , Pauch einbüssen muste: und zuletzt vcrlohr jneu Sohn Matthäum. Dieser Mr luit l ^ stel'Sne, von welchen der einzige Isaac übrig v jhrihm desto mehr zu Hertzen, ie mehr er^ fûuîPGemüths-Gabcn und Geschicklichkekt, m k g,,s uge Zeiten Hoffnung geniacht hatte. bP'"
Gerhard wurden schon von den Geleyrr iderc, und Matthäus war,der Staaten 1 s. 1$,phus. Indessen erwies er eine grosse v« -c»
brachte ausser seinen öffentlichen oios/^;
die Exercirationes grammaticas, daö Ai
lingux latinx, cum tr. dolikerarum pj ^r-^eol 0 ^ingleichen die sehr gelehrten y Bücher orißl^ ,gencili & Phyliologia chriltiana, >• aC rer l " fl $0progreJsu idoloiatrixad vereruni g e * aturam reducta, deque naturae miracu »Si'adducitur ad Deum, dir er meistens . . ^ ^ i
gearbeitet, zu Stande» ausser dem the ^11