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V O S S I U S 1720
à>dlich aïs schrifftlich »iel gute Consilia mit. Im^aßte er nichts mehr als die Zanckereyen inlehr» 1C£ ^ tn ' und die Verleumdungen unter den Ge-mra. «gq, feiner grosseil Wlssenschafft der Critic,sun, "^wüthig und gottsfürchtlg, zu Diensterwei-bereitwillig, und im Umgänge bescheiden undtt 'fwiftg. Die Zeit wüste er so wohl zu sparen, daß^?U'Uanden über eine viertel Stunde Gehör gab.îbvle ^ Christoph Gchrader darnach achtenuothigte er ihn noch zu verziehen; da aber eine® iUl,be vorbey war, klopfte er an die Sand-lugte: Vide quantum temporis tibi tribue-Wrti .hakte eine doppelte und so fruchtbare Ehr,Wet von ihm sagte, es sey zweiffelhafft, icri-ßarb nC accnrat * us > an gigneret felicius. Endlichet 1649, nachdenr er auf die Bücher-Leiter ge^éû* ' b 'ese aber gebrochen, und er fast gantz mitHgh^tn bedeckt worden. Er soll sich selbst gerühmtsekklì er nie etwas vergessen. Anton Thysius^ chm folgende Grabfchrisst:
00 tucnulo plorar pietas & candida virtusIn M Fallas íàxea diriguit.
^da'tnors rider, ridée quoque Voííius illam,am calamo mortem vicit & ingenio.gissten sind über die bereitsaugeführten:^-îc „j c !l Us ßve de arte grammatica; de viciissermoaisc ® n° ern4t * s latino-barbari librilX; de artis poëti-dein-^f 3 . & constitutione; Poütic® institutiones;ta rilrst ltat i 0ne oratoria & poëtica; de veterum poë*de pi ..'■^poribus ; de quatuor artibus popuJaribus;be ; (jg ! de matheseos natura & constitutio-
PhiIo* na t t . Ula & constitutione logic* & rhetoriese ; deViniv-gj^?.. a » de philosophorum sectis; Histori*bei] 0 J a ‘i s epitome ; Commentarius de rébus paceilt G«-/ 6 ® e ^‘ s Fabiani Burggravii aDhona, der auchin (wí/ Batefii vitis selectis stehet ; Commentariusde st ,? lam Minii de cíiristianis; de cognitione fui;fttrvjj p 0rurr> ratione ; in fragmenta Livii, Emit,fi'olog’j Lt Attii castigationes; Isagoge chro-
iquir,?/*"*» !*• Distertatr. 8 de ultimis tnundi an-
bte l ' atibus > ac in primis de temponbus recum be ^Dissemtio gemina, um deJesofc^ogia, altéra de annis, quibus Chnstus natusS^ttts.&moroH.sest; hamioma «fngeheade
ft*. morte, resurreaione & adfcensione Christ ,
ü^- ^uchern; Dissertation« 20 d e® a P t,s ?®’ loeic *Si L? ara mentorum vi St efficacia ; Theiestlii . ; L S •Üiss 5 0ricse de varils dostrins ckrtstian* c P - c ’
,' 6r tationes III de tribus symbolis, »p°‘
fr?™» Ì, constantinopoliiano, d«
I dejure magistrat«» in rebus ecdelwt»
geti ^Fponst» ad judfeium Hermann» Raven , ^ sä _tisfj? Ubro llugottis Grotti contra Socmum d
Orariones, E. in obitum Thon, .Erîoloâ î"îìori:L utiiitare Lcc. Epistol®, PO f n«s 1690 îuSonben ebict; now.m ^CS ifl 4 *™» Syrum & in Scnveru colle-Ve terum Poecarum» ließ stikeh kllt M *
script: Lestât I opéra aucta &;illustrata ; Hilarii pa-pas acta & epistolas aliquot; gesta quxdam ac mo-numenta Gregorii IX, gr. & Jat. cum fcholiis. Ergab auch Luthalphi Litbocomt syntaxin latinam, undClenardi institutiones Iingus grscae mit Vorredenund Verbesserungen heraus. Seine vortrefflichenSchrisstcn sind 1701 in 6 Tonris in fei. zu Amster-dam zusammen gedruckt worden. A. Meur. PB. W,m. Nie. Thom. Jon. Sw.
VOSSIUS (Joh.), ein niederländischer Theologus,war ein Vetter des ältern Gerhard:, und 1549 zuRuremond in Geldern aus einem ansehnlichen Ge-schlecht entsprossen. Nachdem selbige Stadt durchPriutz Wilhelm von Oranien erobert worden, nahn,er nebst andern die reformirte Religion an, gieng nachHeidelberg auf die Académie, wurde daselbst, oder inselbiger Nachbarschaft, 157g Prediger. Allein, weilChurfürst Ludwig keine andere als lutherische Predi-ger dulten wolte, muste er das Land meiden, darrdenn nach Holland gieng, anfänglich zu Leiermüden,hernach zu Furnes, und nach diesem zu DordrechtPrediger wurde, woselbst er 1635 starb. Fr.
VOSSIUS (Isaac), war Gerhard, Joh. Sohn, gt-bohren 1618 zu Leiden, brachte es schon in zarterJugend sehr weit im Griechischen und in der Géo-graphie^ Anno 1639 edirte er den Scplaoem La-ryandenftm und anonymi periplum Ponti euxini,war auch willens, sich an ptolomäi Geographien zu 'machen. Auf seiner dreyjährigen Reise durch Italien,Franckreich und Engelland, schaffte er sich vicl Manu-scripte an, und unter andern die Collection zu de»Epistolis lgnatii, den er hernach 1646 cdirtt, und umwelche ihn -Holstenius gern gebracht hatte. Anno1646 verfertigte er das ; Buch zu den Apnalibus sei-nes Bruders Marchai, machte sich auch über die Ori-gines batavicas. Anno 1648 gieng er zur KöniginLhristina nach Schweden. Als aber Galmasins da-selbst auch ankam, verfolgte er Vosiiun, uuf das ärg-ste, und ncnncte ihn nur exbibliorbecarium, bibliopo-iam regium, u. s. W. bis endlich Vosiius eilends ansSchweden nach Holland gieng, woselbst er i6;8 denPompon. Melam heraus gab, weswegen er hernachmit Iac. Gronoven in Streit gerieth. An. 1663 ließihn König Ludovicus XIV IN Franckreich feiner Ge-nade schrifftllch versichern, und schickte ihm ein an-sehnlich^ Geschenck an Gelde. Nachgehends gab erseines Vaters Origine» mit seinen Obfervatt. vermeh-ret zum Druck, inglcichen das Buch de idololatria:ortu & progreslu vollständig heraus. In Hollandtrug man ihm die Beschreibung des holl-und engellän-dilchen Krieges auf. Weil er sich aber dazu nichtkntschliesscir wolte, verlohr er seine von den Staatenbisher genossene Pension, und gieng also nach Engel-land, allwo er 1670 zu Oxford den Titel eines Do-ctoris Juris annahm, -679 seinen tract, deor .culissibyll. heraus gab, und 1673 Canonicus zu Wind-sor wurde. Er deftndirte auch die Version der 70Dvllmekscher in der Dur, de 70 interpretibus eorum-
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