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URGALIUS
VRIE
URIEL
VRIES
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Bruder, gebohren 1567 den u Februar zu Marseille,war anfangs ein Malteser-Ritter, verließ aber dengeistlichen Stand, und hcyrathete 1660 oe
Lhenilhac, Frau von Lhateaumorand, nachdem die-selbe von seinem ältesten Bruder Annas, war geschie-den worden. Ob erste nun gleich vormahls, ehestesich mit diesem seinem Bruder verehliget,aufs zärtlich-ste verehrt hatte; so wurde er ihrer doch bald über-drüssig, und retirirte sich nach Piémont, woselbst ervon dem Hertzoge sehr werth gehalten wurde,und 1625zu Villa Franca das Zeitliche gesegnete. Seine Schrif-ten sind: k Sireitte , welcher Roman 1618 nebst eini-gen andern von seinen Poesien in Paris zum andern-mahl gedruckt worden, und seine eigene Liebes - Ge-schichte mit derDiana bis zu feiner Abreise nach Malchabegreift; Epitrts morales , welche auch vom RomeoBocchi insJtaliänische übersetzt, und von ihm selbst,da er einstens der Königin Margarecha Gefangenergewest, geschrieben worden; P Ajirée,bavinnt ereben-falls auf eine galante Art, seine Historie und Liebes-Handel vorträgt, und sich selbst entweder Céladonoder Sylvandrum, seine Dianam aber entwederAitaeam, oder auch wohl Mit ihrem rechten Rahmennennet. Jedoch hat er auch viel andere dergleichenBegebenheiten seinerzeit mit eingebracht, da bettn j.E. der König Henricus IV, le grand Ende; die Ko-nigin Margaret!)«, Galathee; die Gabriclle v'Estrecs, Henrici I V Maitresse, Daphnide; die Prin-zessin von (lonty, Clarinte u. s. w. gcnennrt werden.Es istdieses sinnreiche Merck durch Francise, persta-ni auch ins Italiänische, von zwey Anonymi; aber1624 zu Halle ins Deutsche, und 1659 im Haag insHolländische übersetzt; M. Patru aber hat eineErklä-rung der darinne enthaltenen Historien verfertigt, Po.Cr. Ve.Nic.
URGALIUS (Gilbert.), (in l'rrlândischerCarmeliter-Mönch um iz;c>, hat lummam legum, und einigetheologische Wercke geschrieben. Bai. Fa.
ÜRGELITANUS (Justus), siehe ssullus.
URI ben David, ein pohknischer Rabbine inderMittedes 17 Seculi, hat einen commenradum in kenta-reuehum unter dem Titel nun -m lumen legis ge-schrieben, welcher zu Lublitt 1672 in 4 gedruckt wor-den. W.
URI ben Simon, ein Jude von Palästina, lebteinderMitte des 16 Seculi, und schrieb genealogiam pa-tnarcharum, prophetarum & justoium; calendarium
judaicum, welches zu Venedig 1)75 gedruckt, undvon Jex, LHriftmanno zuFranckfurti 594 in 4 latei-nisch übersetzt ebirt worden. W.
VRIE (Iheodoric.), ein Augustiner-Eremit von Osna-brück, warLectorTheologiä in Nieder-Sachfen,hieltesich in dem Kloster zu Osnabrück auf, wohnte demConcilio zuCostnitzbcy, lcbte im i5Seculo in grosserHochachtung, und schrieb die Historie des gedachtenConcilii Unter dem Titel: de consoladone eecleiias,
in gebundener und ungebundener Rede, welches in
Hermanns von ver Hardt Astis Concili» conll ^befindlich. Einige legen ihm auchSchrifften bey: Poilillas; cosinologium s -, j n ; s ;apuai; tract.de conceptione Immaculata: v>rß>^sermones de festivitatibus virginis gloriose >mones aeslivales & hyeinales super evange!' 3 ’ ^X praecepra ; de intentione & remiílîone Fo rr ° a ^ fJ1(contra Mariil.de Padua; logicam magnam & P* rUNd quadragesimale &c. Gand.
URIEL, ein Ertz-Bifchvssund Churfürst zuwar aus dem adelichen Geschlecht vonund legte sich mit solchem Fleiß auf die Reastt,Doctor darinne, und von dem Kapser beymer-Gerichte zu Speyer gebraucht wurde. A« ' ^er eine Zeitlang Dom-Dechant zu Mayntz g/U'nlangte cr 1509 zu der ertz- bischöflichenstarb 1514,ehe derStreit, darein er nucLYU^^^-sen wegen der Stadt Erfurt gerathen war,** g<jtfgelegt werden. Man sagt, er sey ausstorben, weil er seinen Kellermeister, der ihm « ^
Keller zu Aschaffenburg Wein entwenden wol e ,dem Büttner-Schlägel auf der Stelle er>chlass^ESonst war dieser Churfürst ein Freund voasVno, und nahm sich dessen wider PfefferkornScriptor. rer. Mogunt.
URIEL Acosta, siehe Acosta.
URIENTIUS (Maxim.), ein niederländisch^^ger Potte, gebohren den zoJan. 1559 zuZanok ^war Secretarius zu Gent, schrieb ^
anagrammata in 9 Bücher; Flandri® K
Brabantiae Ducatus urbes; deferiptionetn P p ri ' o‘gratulationis publicae Alberti & Iíàbell* ß e lj e ct e 'cipp. ad inaugurationem a S. P. Q. gandavesttarn; panegyricum in advencumCar. & c '
Episc. ; carminum sacrorum libroS II» “ 0und starb 1614 den 27 Dcc. A.Sw. „(D
de VRIES (Gerhard), einPhilosophuszuUMlb^
wo er den 15 August 1648 geboten, ffudirund legte sich auf die Sprachen, Philoiophn « „ l 67 ^logie,sonderlich aber auf dic Physic, promoin Magisirum, und muste sich nebst ander n fei'gen damaligen frantzösifchen Krieges, nmgeben, und allda dir Prorrctor-Stelle vrrrr «foíoi#aber 1674 wieder nach Utrecht als
phiä, und 1635 als ProfessorTheoloM »I
rius beruffen, und starb den r December few
heyrathet. Er bat sich in seinem Testaine gftßman ihn in der Stille begraben, auch rk>m »keine Leich - Rede halten solle, und >y r jc0 .ic il0 rllmum o péris majoris, f disputas, theologstteam inter animam filii abortivi eju s 1 u v iK rl) ,Franc, Burwannum sen. de qusstionib 11 '• ^ a n ®infjnte' in urero peccent actualiser. psentia spirituum confistat in cogiran „
Schrifft ohne sein Wissen ans Licht getrettNl^ ^
N<,r<-atorem confutatum,s. animadvenj .
Burmami narrationem de concsovetiu S at a