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1736
Mi ‘ n ' n °st r 'i Jesu Christi sint tinsti, welches in Cyprin«*Wf«« ffcftf. Gen. C. O.
fciìá y’ ein frantzösischer Mönch zu Antun, lebte umEnde des / Seculi, und schrieb ein Buch de ge-■«b US & translatiöne S. Leodegarii epilcopi au-^ 'Oaunensis, welches 1636 zu Paris heraus gekomstsn' "pch in Ducbejhii ccliestaneo historicorum coë-
Franci * (W- Vo -°-
sä)«» (Alexander), ein Cardinal, war des rönchliclik, î^brn von LraccianoSohn,sindirte die geist-Flor- chte, Philosophie und Mathesin zu Sima,^istr und Rom; bekam hierauf die Carding,î, "äirde im 22 Jahre seines Alters, und trat nachrfiti-in En den Jesuiter-Orden, starb aber zu Brac-^hr;r- I<Í26/ tm 36 Jahre, und hinterließ lraA.de
de r 11 cruce & paffione ; de sponso Mari® Josepho ;W g,,n,Unaioneî äe regno Lco. -^.l. Man. 01.
gebohren 1587 den 5 Julii zubvm o ! au ’ n Schlesien, hieß Bchr, nennte sich aber„ks-< r Jahre an, Ursinum, hielt sich eine Zeitlang«u tz - ^meister zweyer von Adel bey Replern, dem er"ach ^àliî rudslpbmi; half, zu Prag, und her-^fend - & nuf, und wurde allda an dem GymnasioLrctor Mathematum, hernach aber 16303 an der Oder Matheseos Professor, schrieb
8ulc> ssrigonomecri®; magnurn canonem trian-cis. r ^ ni logarichmicum; deoriginibus rosenbergia-Hi C 3 r ^PP e ndicem psalmorum & cancionum germa*16, Uln; Auszug aus so. Neperi rhabdologia,Uilb starb" 27 Scpt. W.d. Le.
"vn Bär (Lenjamin), ein Nachkomme vonNo, ^rühmten pfaltzischen Theolvgo Zacharia Ursi-lvurd, anfangs churbrandenburgischcr Hofprediger,"Nd Vollziehung der preußischen Crönung
schaff "'düng 1701 vom Könige Friedrich I zumBi-AdeiZ i"lll"ch in den Stand und Vorrechte desiii sein^öen, auch die Salbkanne, nebst einem Bär' a() P en Stsctzt. Er pflegte gemeiniglich das3 ttt cn , "r feiner Predigten mit den Worten : Als vorVon f-,„ anzufangen. Wie ihm nun ein gewissesVied, ^ jährlichen Gehalt eingezogen, von ihm aberCUm angehalten wurde, gab der folgendeMes auf seinSupplicat diese kurtze Resolution:"hd vz, ^ Zeiten. Seine Hnldigungs-Crönnngs-'Dungs-Predigten, auch Beylager-Einwei-,.^n. á- « Ritterschlags - Reden sind wohl geschrie-ü Ksu> c siarb zu Berlin 1717.
t ec i Bcrnhatd )> ein JCtus, hat 1613 einen Tr.^eo D K nventionibus ediret, welchen er aber aus, .Esseberti Traktate ejusd. argument» völlig
^lìzMneben. Tho,tqyf fr»c.
lift Mm?rr - llí 3 ''Ponssttto int iBenue,i,ci>cn, go-. "lange des 17 Seculi, und schrieb Solana’ e pistolas amatorias; versuum rhythmico-"UiU j) amen; Orar. in enunciarione Alex. Justi-
' genuens. und unter dem Nahmen Magi-
es,
(Caes ar ) } des Cardinals Bevilagvä Secrr-»eburtig von Ponzano im Genuesischen, flo-
stri Stopinr ein Werckgen, Capriccio macaroni ca be-titelt, gab auch den r Theil von Sopran» italiäni-schen Gedichten heraus. Ol.
URSiNl (Carl Francisais), ein Orakorund Poet zuMayland, hat die Oratorio in unterschiedenen Colle-giis daselbst gelehrt, undi6;g einBuch 6« meteoro-logica doctrina, wie auch andere poetische und orato-rische Schrifftcn heraus gegeben. PicineUus in Athe-
NLO.
URSIN (Caspar), siehe Vel.
URSINUS (Caspar), cjn Magister Philosophia vonEißlebcn, nahm solche Würde zu Kiel 1666 an,infor-mirte darauf zu Hamburg bis 1676, ferner zu Leipzig,Goßlar und an andern Orten, wurde 1684 zu Ham-burg Subreckor, und schrieb Nonnutn redivivum;specimen poeseos variatae; gründlichen Bericht vonder Erbsünde. Er hat sich selber einen designirtenProfessor gencnnet, auf welcher Universität aber istunbekannt. Mol.
URSIN (Christoph), ein Doctor Medicinä, und Bru-der Simonis, von Penkun in Pommern, gebohren1607, legte sich, weil er in der Jugend gantzer 7 Jahrkranck war, auf die Medicin, wurde darauf auf derUniversität Franckfurt Professor Medicinä, schriebDispp. de apoplexia, de temperamentis, nebst andernmedicinischen Materien, und siarb den i Jul. 1676.W.d. Be.
URSIN (Elias), ein Theologus, gebohren zu Könnern,einer Stadt im Magdeburgischen, allwo sein Vater,Petrus, Prediger war, studirte zu Venedig, Padua,Genev und andern Orten in Italien. Als 1608 derHcrtzog von Florentz, Losmus II, sich mit der MariaMagdalena, Laroli Ertzhcrtzogs zu Oesterreich Toch-ter vermählte, so gratulirte er ihm mit einem nette»Carmine, wovor er zum Rccompens zum Poeta lau-reato crcirt wurde. An. 1609 kam er nach Leipzig,und legte sich mit allem Ernst auf das Studium theo-logicum. An. i6to ward er nach Rossat in Nieder-Oesterreich zum Pastor beruffen. An. 1617 bekam ereine Vocation nach Hernals, hernach nach Jntzers-dorf, von dar er wegen der Reformation ins Epiliumzu gehen genöthiget wurde,schrieb Tubam angelicam,oder den letzten posaunen-Schall von den 4 letztenDingen des Menschen, darinnen 16 Büß-Predigtenenthalten sind, und starb zu Regenspurg den 22 Jul.1623 oder 1628, im 49 Jahre. Fr.
I^RSINI (Fulvius), ein Philologus, gebohren zu Romden 2 Dec. 1529, allwo ihn sein Vater, der ein Com-mandeur des Maltheser-Ordens aus der ursinische»Familie gewest, ausser der Ehe mit einer bürgerlichenWeibs-Person gezeugct. Er ließ ihn aber doch dieersten Jahre überaus wohl erziehen, bis er endlich mitseiner Mutter in Uneinigkeit gerirth, da er denn die-selbe sammt dem Kinde von sich jagte. Hierdurch ge-riether in einen soarmseligcnZustand,daß seineMut-ter sich und ihn durch Betteln zu ernähren suchen mu-ste. Als er aber ein wenig heran gewachsen, wurde