Band 
Vierter Theil S - Z.
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1741-1742
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U R S I N

1741

zu Leipzig, besuchte viel deutsche Uuiversitäteu, wardAdvocat bey dem Land-Gericht zu Wißmar, hernachDoctor und Professor Juris, wie auch Syndicus zutzranäsurt, schrieb Oií'piar arioaes, de ahsoluta Prin-cip« poteftate; de directorio artïcuîis probatoriisannexo ; de proceflu unilaterali ; de qusstu mere-tricio; de examine testiumad perpetuam rei memo-riern ; de legatario partiario, und starb 1702 dkN XOFebr. Be.

URSIN (Theodor Christoph), ein Medicus und Phi-losophrrs, gebohren 1702 zu Tuntzenhausen in 21 )«*ringen, stndirte zu Jena, ward allda Magister, 1732extraordiuanus, und hernach ordentlicher Professorder Philosophie zu Halle, auch 1746 allda Doctor Me-dicin«, und starb 1748 den 28 Nov. Man hat vonihm Oits de inventis nov - anciquis metaphysici,, spe-ciatiin ontologie«; de variis philofoohandi modis;de iloto mechodi ; Gcdanckcn vorn philosophischenGeschmacke rc.

UR8INI (Vmeent. TViaria"), siehe Bénédictin XIII.

URSIN de Rivo (Wilhelmus), ein Niederländer, hat164Y <2aerel,m nullitatisde injusto procestu ac len-tencia inortis & abdication« Caroli I int Haag in 4kdiret.

URSIN (Zacharias), ein Theologus, gebohren den 18Jukii x;z4 zu Breßlau, stndirte zu Wittenberg,Genev und Paris, muste sich in Wittenberg mitPraceptoriren forthelffen, und wurde von Mclan-chrhone gar sehrgelicbt,vonihm auch auf dasCollo-qvium zuWormsmit genommen. An. iz;8 wur-de erNcctor des clisabethanischenEymnasir in Dreß-lau, aber auch, weil ers mit Melanchthone hielte,bald als ein Sacramentirer ausgeschricu. Wer! erkeineLust zu zancken hatte, nahm er xzüOstineDimis-sion, und hielte sich einige Zeit zu Zürch bey PetraWmyve auf. Anno 1561 wurde er Profess. Locor.commun, im Collegio Sapientia zu Heidelberg. An.1562 muste er auf des Churfürsten Befehl den hcidel-bergischen Cakechismum verfertigen; und als selbigervonFiacio und-Heohusio angefochten wurde,antwor-tete er ihnen durch eine deutsche Apologie. Er mu-ste auch exegelin verse doctr. de sacramentis contraLucam Bacmeiilerum schreiben. Anno 1564 wurdeer aufbas Collogvium zu Maulbrunn geschi.lt, wo-selbst er mit Brenrio und Schmislino dlspiitirke;half auch die Schulen zu Ambcrg,Heidelberg undNcu-haus anlegen. Anno 1574 müsse er auf des Chur-fürsten Befehl ein Glaubcns-T ekenntniß aufsetzen vonGott, Christo und dem heiligen Abendmahl. Anno1578 wurde er genöthigt von Heidelberg wegzugehen,und die Pros. theol. indem ncnaufgerichtctcnGymna-sio zu Nensiadr anzunehmen, weil nach des Churfür-sten Tode keine andere als Lutheraner geduldet wür-ben. Er schrieb daselbst einige Bücher, hatte auchwillens, deren noch mehr zu verfertigen; starb aberdarüber den 6 Mark. 1583. Seine Schrifften Exe-geiis de sacramentis ; admonuio neuiladaana ; epi-

URSINIS URSTISIUS

grammata; comment, de moralitate §c eon!

17 + 1

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nibus christiani ; in organon Arißotclis ; exerC í.,,nes schoiastico - théologies, wurden nach ssss 'de 1587 zu Neustadt, und 1612 zu Heidelbergs ^,liante» zusammen heraus gegchen. Ueberseum schrieb er: Amice, quisquis hue ver» S > a ^j,to paucis, auc abi, aut me laborantem achu^'Leb. H. B. . . slS \

de URSINIS (Latimis), stehe Frangipani (L* tl ^URSÍNIUS ( Latinus Paganus ), gebohreni6io, trat daselbst in den Prediger-Orden,

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bereits die Philosophie gelchret, auch 1633 PL ^ jiöS. Thomas Aauinatis heraus otöthen, als tt X .

8. Thomas Aguinatls Heraus gegeben, alsz 1 Jahr starb. Ech.

des URSINS (Jo. Juv.), ein Ertzbischoff zuconftcrirte 1461 KönigLuoewigXj, undwu »PabstLalixto III nebst andern ernennet, die v ^

welche die Engellander über das Margen v ^[ileans gesprochen hatten, zu untersuchen., ^ . j^r

v -1 rv íiilâ/fy'ê

auch ein Concilium, und starb den 14 PU'"

8gstcn Jahre seines Alters, nachdem er ei ne ßäp 1 ''vom König Carolo VI von 1380 bis ij 22 ^Sa.den, welche Thèodoruo Gsihosocdus cdirt. ^

UR8I0, ein Denedictiner-Abt in einemMaubeuge in Hennegau, kebteum das JE' I ^^ rC eU lschrieb historiant de ir.ventione corporispontifie« romani & marryns libris duobus,

IN den A. S. ad 16 Febr. steht. A. -j#

de URSIS (Sabbathinus), eilt Jesirite,

Lupi nnNeapolitanischen 1375, starb als - ‘Liter*riuszuMacao inChina 1620,im 46Jahre,. ieließ comment, de sineniium faliorum err °L ( nm !lti 'macliinis hydcaulic. ; de gnomonica & âní

w ,d. AI.

deURSO (Nicol. Andreas), ein neapolitüU Idicus, gab x6ox einen Tractat de verna^us /

To. . CoJiii i)>

URSPERGENSIS, eter von LichtenaU, ^siehe Conradus Urlpergeniis. sCh^'

URSTISIUS, Wurstiflus, ober XOurflcifc«;slianus), ein Schweißer, ncnnetc sichnach damahliger Gewohnheit im Gricchlsub^^dsUderum, und war zu Basel 1544 gebohren. ^ t"'

er allda 1562 Magister worden, bekam e , a 0Profcßionem Matheseos, versähe soda"b'

Mangel anderer Prosessorum, eine Zettla> d ß

logische Profcßion, und wurde daraufleU'v > (V

Professorc Theologia ordinario bestellet,

feine mathematische Profcßion dabey bey« ' &£r phn

Doctor-Würde nicht annahm, und bah" ’ el - r58"

losophischeii Faculrät verblieb. Endlich

von dem Magistrat von der Académie §e>'..^à #

wegen seiner treffichcn historischen Wrllem ^

Stadt Schreiber ernennet, in welcher

mit Tode abgleng, und in dem Münster veg ^phl>u

de. Er hat die Historie feines M