Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
1743-1744
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í? 43 URSTISIUS URSUSepj fr deutschen Chrome, áls auch in einer lateinischen

cax f me ^istori* basileensis una cum episcoporuma *°go beschrieben; rngleichen lcriprores reruiaitii^fo* n * carum 1)011 II enrac * IV Zeiten bis 1400, die>vord ä 1 ' Franckfurt in 2 Folianten aufgelegtteils'/ 1 ’ *I emmata principum christianorum; eineR in . .. dîàrsetzllllg von Pauli /.’Emiiii und Armidisch/ > M ,í dliìoriiz de gestis Francorum, nebst unter;

>»? ^chcnniachematischmWerckcn, z. E.gn«stiones

xì - ur "*ckii theorias planecarum; arithmerica do-

&c- stn ^ dicht gestellet. Dessen Leben hat D.Christoph Ifclius beschrieben, welches in dem(jj^ t 00 belvLrico parricula VlI stehet.

ctfl’Wurstisius, (Emanuel), einMe;t t ... 2°°.** Base! bärtig, war Lhristiani Sohn, florir;deiî' ,lange des 17 Seculi, practicirte zu Biel ind^^chweitz sehr glücklich, stand mit Fabncio HU;ob/tz î" guter Bekanntschafft, und schickte demselben'lad rVanones medicas epistola compreheníàs, die

tj*w den Wercken des Hiioani mit beygefüget(àirsîins), ein lateinischer Poete, florirte

schrieb Oäas; elegiaz; epigramrnara; de ex-scfî»/ ni r S ^ !Xr * V pont. hortis See. lind starb endlich inbesten Jahren. Man.

^eaa r Bapt.), einJesnite aus dem Königreichebvlj^ L ’ dirigirte vcrjchiedene Eollcgia, starb zu Nea;terh.p^Z?, im 72stcn Jahre seines Alters, und hin;4l_ » diele Omiones, Inicriptiones, Elogia See.U]^ j.

6 e [. f ^ (Nicolaus Raimarus), eilt Astrononius, gc;8«iib • ^Lcnstcdt in Dithmarscn, war in seiner Ju;5j[ te ..i tu 'S«n;jjirt, und fieng ersinn r8 Jahr seinesalg/b°u lesen zulernen, worauf er aber so viel Zeit,-r tx > seinem Zustande möglich war, wendete;d>c (äs - tr °on gutem Verstände war, erlernte crbaldchcht,- "lche, griechische und frantzösische Sprache,bkn° /^/'îger dieMakhesill, Astronomie und vcrschic;

"Theile der Philosophie, und zwar dieses«lif , - /hs'ch bloß von sich selbst. Er wandle sich hier;jcn >n Dànncmarck, hielt sich auch an den Gren;

erfg,.^ VPomnrern und Pohlen eine Zeitlang auf, unddkg ^sssn neues Systema von derAstronomie/welchesCr cvn - 50n * 8 de dprahe seinem ziemlich gleich kam.Hkss/ss/^"nchirte selbiges 1586 dem Landgrafen vonhätte »l ü / iein Tpcho ve Lrahe gab ihm Schuld, er^akbpi-abgestohlen- Er lehrte hierauf 1588 diefcd,, ,,' 111 in Straßbnrg, und wurde von dar nach

"viffj l"i!ffx„. Daselbst ließ er eine Schrisst cle astro-

"enitz/ì.">'porliLîìbu 8 drucken, darinne er Tpcho;sie V e hefftig angriff, und aufdaöschimpfiich^

* Ql1 «cn i Uf f ' welcher ihn dcshalben criminalitcr be;bvaì^ode; allein Utjus machte sich 1598 heimlichEc^"'g und starb 1599. Er wird von vielenfe.ni f ll!11 um-tue. Reimer« gencnuet, und es irret8 tlX>V ^ 5 sìn er setzt, daß dieser ein anderer Scribent^eine Schrifften sind bundamentum astrv-

VR 8 I 7 VlGlO 8 El8Là^l 1744

nomicum; de astronomicis hypotheíìbus feu de ly-stemate mundi ; allronomicarum hypothefium vin-dicatio Le defenilo ; problemata tocius proceiTusastronomie« obscrvationis ; tecrágoniíinus circuit;geodaelia ranzoviana ; grammacica lat. ranzoviana ;meramorphosis logicae; chronotheatrum; parenta.tio in manès Jac.Currii; chronologischeBeweisung,dasi die Welt vergehe» und der jüngste Lag kom;men werde innerhalb 67Jahren. Bareholmus hatihm auch, wiewohl mit Unrecht, ein Buch de civica*tibus hanfeaticis inDichrrursu zugeschrieben. B. Ba.Mol.

URSUVICIUS (Christoph.), von einigen Braat”brigge oder Brambridge zugenannt, ein gelehrter En;gcliäildcr und beyder Rechten Doctor,n>uste miterKo;nig Richard III viel ausstehen. Als aber HeinrichVll znr Regierung kam, ward er dessen Allmoftnierund von ihm in verschiedenen Verschickungen ge-braucht, auch zum Ertz -Bischoffvon Aorck ernennet.Er vertheidigte nachgehends, da er sich zu Rom alsenglischer Gesandter befand, den Kirchenstaat widerFranckrcich nachdrücklich, wurde Cardinal, schriebEphemeridem legacionum fuarum, wie auch verschie;dcnes von derJnrisprudentz, und starb zu Rom den*43**1-1514. O i .

de URTEAGA (Petrus), ein spanischerJcsuit vonScvilicn, war ein «ngemein beredter Prediger, undverwaltete solch Amt in ftiner Vaterstadt über ;o Jahr,dirigiste daneben verschiedene Cvllegia, und starb dengoDecemder 1644. Man hat von ihm eine Lcich;Predigt auf König Philipp lil in spanischer Sprache.AI. Ane.

de VRY (Friedrich), ein holländischerHistoricus,nndPoet, war Bürgermeister zu Amsterdam, cdirte 1621Van de kerckelycki lieroerten van Holland, welches M

eben dem 1621 Jahre lateinisch unter dem Titel: hi-storia nirbarum ecclehasticarum in Holhndia, zu Am;stcrdam heraus kam, unddarwidcrIo.Uplenbcgarohcsstig schrieb; 1L22 Qntledwgc van de geejklickeinVerstü rc.

de VRY (íìippolytus) , ein holländischer Poet, lebteum 1678 zu Amsterdam, und schrieb: Verresen ent-deckende de Herts - Tocbten der Vrotitoen ; de neu i / rr-makelyckbcden des Hvuvcelycks spots ■ gtwyfe befchre -ven , nevens bet Houwelycks Deal - Hof van Jan deMol &e.

van VRYBURG (Gerhard), siehe Taurinut(Jac.).

USCAM, ein armenianischer Bischofs von Vuscha;vauch, welcher Ort unten am Berge Arabos liegt,wurde 1662 von seinem Patriarchen in Europa ge;schickt, um die Bibel und einige andere Bücher zumGebrauch ihrer Kirchen drucken zu lassen. Er kamalso na«) Stern, und wurde vornPabst 2stcxanbro VLIwohl empfangen. SBrchgchends gieng er nach Am;stcrdam, allwo er die gantze Bibel in der armcniani;schon Sprache, Cborettenjis epiromen geographise-.zuerst, nebst unterschiedliche!! andern Büchern, aufSîrr rr z f íint