1745 U S C H A J A U S H E R
feine eigene Unkosten 1664 drucken ließ. Hernachließ er sich mit des Königs in Franckreich Erlaubnißzu Marseille nieder/ allwo er viel Bücher für seine Na-tion drucken ließ, und endlich starb. Jedoch ist^ievon ihm angerichtete Druckerei) auch nach seinem To-de continuiret worden. Er hat auch dem Rieh. Si-mon eine Nachricht, welche dieser drucken lassen, vonden Kirchen, so von dem armenianischen Patriarchendependiren, dictiret. S'/wow hül. critiqu.
R. USCHAJA, siehe R.Ofehaja.
de USETIA (Robertus), siehe Robertus.
d’ USEZ, siehe Useus und Uzes.
d' USEZ (Petrus), einfrantzösischerPveteund Musi-cus im i z Seculo.war aus einem vornehmenGeschlech-te entsprossen, und verfertigte Gedichte in seiner Mut-tersprache. Cr.
U8 klER, lateinisch Usterivs, (kdenricus), ein Ertzbi-schoff von Armagh, und Primas von Jrrland, lebtezu Ausgange des 16 Scculi, war anfänglich Archi-Diaconus zu Dublin, und wurde in solcher Qualität2 nial an die Königin Elisabeth geschickt; da er denndasjenige, was ihm aufgetragen war, glücklich aus-richtete. Er arbeitete lange Zeit an einem grossenWercke wider Dellarminum. Allein man sagt, daßseine Frau alle die Papiere zusammen gelesen, und insFeuer geworffcn, unter dem Prätext, es sey keine glei-che Partey zwischen einen. Manne, der sein Hauswe-sen und Kinder, und einem, der keine Sorge von derWelt hätte. Vo.B.
USHER, lateinisch Uslerius, (Jacob), ein Ertzbischoffvon Armagh, Primas von Jrrland, war -HeinrichUshers Bruders Sohn, gebohren den 4 Jan. 1580zu Dublin. Er sollte auf seines Vaters Befehl Jurasiudiren: als aber selbiger starb, legte er sich gantz aufdie Theologie, und überließ die reiche Erbschaft, wel-che ihm vermöge der Erstgeburt zukam, seinem Bruder,damit er im Studiren nicht gestöret würde. Im igJahre wurde er seiner Fähigkeit wegen in die Zahl derakademischen Alumnorum des Eollegii Trinitatis zuDublin aufgenommen, und soll schon im 15 oder 16Jahre eine völlige Chronologen, biblicam, so weit dieBücher der Könige gehen, verfertiget haben. Im 14Jahre 1599 disputirte er mit dem Jesuiten HenricoFiy -Symonds im Nahmen der Universität zu Du-blin össrntlich, wobey er sich dergestalt verhielt, daßfein,Widersacher keine Lust hatte, es ferner mit ihm zuwagen. Hierauf las er innerhalb 18 Jahren alle grie-chischen und lateinischen Patres, wie auch die meisten8cholasticos durch, und machte Anmerckungen darü-ber; wolte auch hieraus ein grosses Merck verfertigen,unter dem Titel Bibliotheca theologica. Allein derTod verhinderte ihn, solches zu Ende zu bringen, unddas Manuskript davon liegt in der Bibliothek zu Ox-ford. An. lüoo ward er Magister, und 1601 in sei-nem 2i Jahre machte ihn Hcnr. Usserius zum Dia-kons und Priester zu Dublin. Anno 1607 wurde«r Bakkalaureus Theologiâ, Cantzler der Cathedral-
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Kirche St. Patricii zu Dublin, auch Theolog;« ^^fessor daselbst, und las alle Wochen einmal uim yControversien gegen den Bellarminum,ctiones von seiner Hand geschrieben in dent w ((der Akademie zu Dublin liegen. An.iblsnao ^den Ooctor-Titel an, und wurde 1621Meath und königlicher Rath; 1624 abervon Armagh. Nachmals, als er in der dawssK^ßcromwellischen Unruhe viel Ungemach und‘ ^ausstehen, und aus Jrrland entweichen muste,'chte man ihn auf eine Zeit zum Prediger in dem'lo Hospitii lincolniensis in der Vorstadt 77ster: worauf er endlich zu Rygate in der Grau 0Surrey den 23 Marc. 1655, tm 76 Jahre P'v mters, und 55 seines Amts starb. Lromweu iöffentlich begraben, weil er wüste, daß ihn ,? lC oG°sehr liebte. L>eiiie Bibliothek, die in mehr awgedruckten Büchern und Manuskripten bestand, ^von den Officircrn der cromwellischen Ar>^ ,h voz»land, die sowol, als einige Gemeine ihren . yijt*hergaben, vor 2200 Pfund Sterlings S^ aü sJ((^>nachdem sie einige Zeit schlecht verwahret 3 ,-^endlich auf Befehl Laroli II, 1661 der U»we >Bibliothek zu Dublin einverleibet. Seine ™' eC cl e 'fttìb: Gravi ssina: qusstionis. de christianai' ul ^ß or ic*iiarum in Occidente conrinua succeffioneiexplicatio, dagegen Richard Stanihurft rvem pr-emonirlonem heraus gegeben;prached before thehoufe of Commons npanf , Ifj tHa Discours* o f tbe Religion anciently profrjfIrisb and Britisb ; a Speech conccrning tbe Cof taking, and danger of refnjing tbe oatb of t.çbtdf,cy ; a bries déclaration oftbe miverfality °J ? tr ofeß^of Chris, and the unity of tbe catholick fad ß
tberein; an Anftver to tbe challenge made by fats,
in Ireland, toherein tbe judgment of %
points qaeßioned is truly delivered, and tbetbe noto romaniflb doärine planly difiov er * ’ .Buch gegen! den P. Wilhelm Malon gerick!^ míder auch auf selbiges 1628 geantwortet,upon tbe deniai to contribute for tbe fupp’y Ä,tt^ "a .Army for tbe desence oftbe Government i U jsta",ci Sc prsedestinadanae controveriias ab e°ria; vererum epistolarum hibernicaruna _ ^$0Immanuel , or tbe Mißery oftbe Incarnation J ßißf 1ofGodi a Bedy of divinity, or tbe Summ * , 0^',ce of chriflian Religion by -ceay of qurßi° n lwelches Buch ohne sein Wissen heraus w hsr ef<^
Drirannicarum eccieliarum anriquitat e * ßn i of .
pelagianae historia ; a Difcourfe of Bisb°?tropolitans ; a geographical description of tfinetH\e hcnhi-n fleineti STstinJ'e allch lN ds i(J ' t’F,
Polycarpi öc
Sprache übersetzt worden; Polycarpi *7 'eoru"V ü»stolae gnece& latine cum diiTertatione ue ^ et c f jtptis; Appendix ignatiana;_ de ^Tfot^lioisymbolo apostolico vetere aliisque naeiMacedonum & Asianorum anno ioUri,. slltrf)
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Annales veteris öc novi Tesiamenti,