' 78 s Waldung wale
atî das Lickit, versprach auch Tractationemccmíhtn fignorum infcparabilinm s. pathognomi-fn»k m auszuarbeiten, kam aber damit nicht zu Staude,tSn starb als Magnisicuö zu Kiel 1731 den 12J«nu«r. Ke. Mol.
tjj^ D UNG (Wolfgang), ein Medicus, war zuin'«»! -9 ^54 gebyhren, lehrte als Pros. Physicesdie schrieb: Ligographiam physica - medicam,q îu Amberg 1619 in 4 gedruckt ist; «rar. de perfe-d '“ ne hominis, und starb zu Altorff 1621. W,
«ist 3? ^ S de Lucha, von einigen Ubaldus genannt,i 4 ^"tinicaner, von Lucca, in der letzten Helffte des°nws ' schrieb : Summam s. sententias sententiarurab en î Uiïl Ooäkorum super sentenrias quaestiones scri-tUtri 1 p lrï1 ’ !JOl! andern Collationes sentenriarum docto-hei,d-Eorum betitelt, und aus 12 Büchern beste-
Ptu ’ ex P°sitionesquarundam auctoritatum S. Scri-$ *’ de civitate Iieatorum & de dotibus corporisJtç nun .®..® eatorum » de civitate Babylonis & de fe-li ei . in f , Vltiis capitalibus, welche Werckgen zu Lucca^^en Dominicanern im Manuscript liegen.
WALE
1784
Î^ALE, obst'Wal*us, (Anton.), ein resormirter«il, l U ^' Wac zu Gent aus einer edlen Familie 157zg^L.^ttobr.gebohren, ließ schon in zarter Jugendsriîà^crsiand blicken, ward auch im 11 Jahre von$5raiv Dater, der dem Kriegs-Wesen in Verland,lui,» aaö uui) Flandern vorgesetzt war, zu Austhei-Lieferung des Proviants i» verschiedenefou, öer Provintz, nützlich gebraucht, und brachte2 3 ahre bald auf der See, bald in denNiitr,^Lagern, ^ld wiederum in Städten zu. Im-kers j, er dennoch, durch Vorsorge seines Da-bacbd» ^ Wissen schafften wohl unterwiesen, undfWii-p kr demselben seinen Vorsatz die Theologie zu^öffnet, erstlich nach Middelburg, und so-kk die Universität Leiden, geschickt, aktiv0
Wb[ f! i sprachen, die Philosophie und TheologieftfL scannt gemacht. Damit er sich hierinne noch°- möchte, reifet« er 1599 nach Paris, und
reg«« er 2399 uuu, puno, »wdielt, , aac v Genf, woselbst er sich ein Iah, lang auf-°v!riJ.“ C1 ? dieser Gelegenheit einen grossen Theil^'°khec /t' ^ephani hinterlassenen griechischen Bi-kraufft. Hinauf begab er sich überLausan-Basel, hörte allda sonderlich Lup-benkp„î?àâischen Sprache, und machte sich beyrs>!i sie ik., ^bevlogis, polano und (Btynho, so beliebt,Ekelte in il) rett Disputationibus an ihrer
^^fcbiols liessen. Endlich besähe er auch inr ífU/ unb f ble ^^tühmtesten Städte und Universi-^ieder„ns aa ^ie sodann nach einer dreyjährigenRei-^brde er^idcn an. Knrtz nach seiner Ankunfft?^ches dieser Stadt zum Prediger verlangt,k "tq sl J.vf äber seinen Eltern, welche sich in Mid,^hll> kr eini ~ n ' JU Gefallen, ausfchlug. Hingegennt ä( Zeit darauf zu Kvukerke, kttttch ohru
weit Middelburg gelegenen Dorfe, eine gleiche Stellean, ward auch dein Iohanni Vyrenbogarv, damah-ligen, Hofprediger des Printzen Maurikii, währenderBelagerung von Sluys adjungirt, und sodann nachfeiner Wiedcrkunfft in die Stadt Middelburg beruf-fen, woselbst er nicht allein durch seine Predigten, son-dern auch durch seine Leckiones honorarias in dergriechischen Sprache, Philosophie und Theologie sichin grosses Ansehn setzte. Mitlerweile aber nahmendie arminianischen Streitigkeiten mehr rind mehrüberhand, und der Printz Mauritius von Dramen,welcher sich nunmehro vor die ContrmRemvustrankenöffentlich erklärte, suchte einen Mann, so dem Vyten-bogard so wohl in der Gelehrsamkeit als anderen Qua-litäten, gewachsen Ware; dahero denn der van Walenach dem Haag gefordert, und daselbst der contra-remonstrantischcn Gemeine als Pastor auf eine ge-wisse Zeit vorgesetzt wurde. Nach diesem wohnte erauch der dordrechtischcn Versammlung bey, und warinsonderheit einer von denjenigen, welche die canonesdieses Synodi schriffclich versassen musten. So balddiefesgeschehcw und dieConkrvversten decidirctwaren,führte man ihn von Dortrecht durch allerhand Umwegenach dem Haag, um daselbst den gefangnen Oideubar-neveld,und andere Häupter der Remonstranteu zu ih-rem Tode zu prapariren; da er denn auch biszuBar-nevelds Hinrichtung blieb, und darauf erstlich nachDordrecht, nachmahls aber nach Middelburg zurückkehrte. Endlich ward er 1619 nach Leiden zum Pro-fessor Theologia vocirt, und allda so gleich nach seinerAnkunfft, ohne vorhergehendes Examen mir der Do-ktor-Würde beehret. Dufts Amt verwaltete er mirsonderbarem Fleiß und Ruhm, liesse sich auch äus-serst angelegen seyn, die Schlüsse des dordrechrischcuSynodi seinen Zuhörern einzuschärffcn, bis er 1039den 9 Jul. das Zeitliche gesegnete. Er hat an derneuen Ueberfttzuug der Bibel in die hollândWe Spra-che, und zwar besonders in dem neuen Testamente,mit gearbeitet; sonst aber noch viel ändere Scheisskeuj. E. responlionem ad Jo. Arn. Corvini censurantanatomes Arminianismi, Lc ad scripta Remonstran*tium, qui ad Synodum dordracenam missiiunt; lo-cos communes theologicos; Compendium Ethlc«aristotelicse adnormam veritatis Christian* révoca-tion ; de auctoritate magistratus belgici , ausgefer-tigt, welche 1643 und 1647 in 2 Tonus zu Leiden infol. zusammen gedruckt worden, kr. AE. Bat. A.
Mi. Meur. Sw.
van WALE, ober Walaeus, (Balduin.), einSohndesvorigen Anronii, von Leiden, lebte im i7Seculo,undgab die historischen Bücher des neuen Testaments mitNotis varior. griechisch und lateinisch heraus. L.
van WALE, oder Wal*ur, (^0.), ein Medicus desi7Seculi, Antonii Sohn, war zu Middelburg inSeeland 1604 den 27 December gebühren, legte sichauf die Mathesin und Litteratur, sonderlich auf dieMedicin, welche er 1632 zu Leiden als Professor an-fieng zu bocivett, schrieb diliert. de convulsione ; epi-
stolas