Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
1815-1816
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l8, s WARDBERG WARDY WARE WARENBERG rZì6

«nb bte Profeßionem Astronomia zu Oxford, ließ sichucy endlich gar zuAnnehmung des independentischen^lgagements bereden. Nach diesem ward er 1654~®ctor Theologiä, ferner 1656 Cantor von Exeter,lange darauf Präsectus des CollegiiTrini-n-- Ob er nun gleich 1660 seine Stelle qvittiren,„ k »u Londen das Ämt eines Predigers dagegen an-^ YMen muste, so ward er doch noch seidiges Jahr. lein voriges Cautorat wieder eingesetzt, und bald^"^zumDecano von Exeter gemacht. Hierauf» ^"dilch 1662 Bischoff zu Exeter, 1667 aber^Moff zu Salisbury, wozu er'noch 1671 von demst nt 3 die Cantzler-Stelle des Ordens vom Hosen-erlangte. Weil ihm aber D. Pierre das Recht,i^eneficia und Würden von Salisbury auszu-zugestehen wölke, und solches dem König^ ci)r!kb,so gerieth er mit demselben in viele Streitig-kr !!"l>zog sich solches dermassen zu Hertzen, daßb,! ^"lch, insonderheit, da er deswegen viele Reisenbtl ^"ZZsunder Witterung in seinem hohen Alter aut^ H»f chun muste, zu allen Geschafften gantz un-Kni und darauf auf seinem Landhause

^"Wtsbridge, nicht writ von Londen 1689 den 6Tode abgicng. Er war im übrigen einern veu ersten und vornehmsten, so die königliche Sm%trf ^Wissenschaften aufrichteten hatte in den ma-

Studien grv.hl^.^îîlcher Staatsmann,

Aus.

e Einsicht, war daben einaber mittelmäßiger Theo--liche"' Seine Unbeständigkeit, da er in den innere^"ìmhen den Mantel gemeiniglich nach dembicle drängt,brachte ihm auch unter den Geistlichenf 0 J H Haß zuwege. Seine Schriften sind: a pbilo-' Ca f Ejpty oftbe beiitg and attributs cfGod; döetlS 5 idea trigonometri®; vmdid® acidemia

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pljif exerc itati° philofophiea contra Tb. Hobbesiifit- ’°pbiam; astronomia geometrica; deimmorta-Ptu 6 an ' rna? bnmanT; de verinte & auftoritate lcri-ty^j, r ®’$rebtgitn. Wo. Nie.tienirt ? Erg (Claudius Jani),tìit£ Halland inDän-bild oe . ìvar Pastor der Kirchen zuRastedt inLaland,lv»; ^kaposilus mosensis, schrieb Eomoendium mes-» amorem amoris, und starb den 27 Febr.W,d.

èem (Robert.), aus Durham in Engelland,vonît Vitr ° fugt, daß er in einer Disputation, so"nem gewissen Bischoff gehalten, auf Duns8 ^ e ' nei ’ àitcr so hoch hinauf in den Himmelkk h,,"/" ff>), daß man sich nur wundern müste, wieSiom . o^lleu wieder herunter kommen könte, starb zuund hinterließ dialecticam otphilosophi-Wo.

fäjriebh 0 oseph),ein englischer Doctor Meditma,, der Monarchie der Bienen, welches Buch

^ ^ st ßv iu ^ipzig deutsch gedruckt worden.

»Hi* fp bin Alvardy, foilfi Zeinaddin Omar bin AI-Alvardy, ein arabischer Ecribent, von^"l"i>Uch unter dem Titel Kharidat al agyaib,«bçt

die vortrcflich schöne Perle der wunderbaren Dinge inder Welt, in der königlichen Bibliothec zu Paris imManuscript befindet. Er handelt darinne von den7 dimatibus des Pto!em®i , und kst solch geogra-phisch Merck auch ins Türckische übersetzt worden.Erstarb im76o Jahre derHegira,Christiiz;8. IdL.

WARE, lateinisch Warams, (Jacobus), ein inländi-scher Staatsmann, war zu Dublin, allwo sein Va-ter gleiches Nahmens General - Auditeur des König-reichs gewesen, den 26 Novemdr. 1594 gebohren,legte den Grund seiner Studien in dem CollegioTri-mtatiszuDublin, und nahm ohngefehr in seinem 22Jahreden Gradum eines Magistri an, ward um dasJahr iSayRitter, und folgte sodann lbgaseincmBa-ter in der Bedienung eues General-Auditeur,wozuernoch lüZy dieWürdeeinesgeheimen Raths inJrrlandbekam. In dem Jahr 1644 schickte ihn Jacob,Mar-qvis von Ormond, als General-Lieutenant des Kö-nigreichs, mit zwey andern in wichtigen Angelegenhei-ten an den König Carolum I, der sich damals in Ox-ford befand; sie wurden aber auf der Rückreise vondes Parlaments Flotte zur See gefangen, und nachLonden geschickt, allwo sie 11 Monate im Gefängnißbleiben musten. Nach diesem befand er sich mit un-ter den Geisseln, welche die Stadt Dublin nach ihrerUebergabe an die Trouppen des Parlaments stellenmuffen, und wurde ferner wegen seiner Trenegegenden König aus dem Reich verbannet; da er sich dennin die anderthalb Jahre theils zu Paris, theils abcrzuCaen aushielt. Allein 1651 kam er wieder nach En-gelland, und brachte zu Londen die Zeit mir Ausferti-gung unterschiedlicher Schrifftei» zu, bis er endlich vonLacoio II in seine vorigen Stelle als geheimer Rathund General -Auditeur wieder eingesetzt wurde. Erstarb zu Dublin den 1 Dec. 1666. Seine Schriftenfind: Archiepifcoporum caifiliensium & tuaniensi-um vitae; sie praeiulibus Lagern®, f. provinci® du»bliniensis lib. i;de scriptoribusHiberni®; de Hiber-nia & antiquitatibus ejus disquilitiones; de prsjfuli-busHiberni® commentarius&c.ttjübe») aud) seine an-imales rer. hibernicarum régnante Henrico VII, iN-gleichen bte annal. Henrico VIII, Eduardo VI 8c Mariaregnantibus, anzutreffen. Ausser diesen aber hat erauch noch Beda epist. II & vitam abbatum weremu*thenlium & girwicensium ; ferner Egberti archiep.eboracensis dialogum de ecclesiastica institutione;opuscula S.Patrici« adferipta, U.a.M. Mit seinen An-merckungen ans Licht gestellet. Er gab auch in engli-scher Sprache Edm. Lampiani irrländische Historienebst andern dahin gehörigen Dingen heraus. Wo.

WAREN (Henricus), ein Mcdicus zu Rostock, zuAusgange des i6Seculr, hinterließ noloiogiam s.aP»kekìuum hurnanorum curationem hermedcam &galenicam, die nach dem Tode des Verfassers vonJoach. Tanck'io zu Leipzig 160; in 8 durch den Druckbekannt gemacht worden. Ke.

WARENBERG (Sincerus), siehe Lyíer(Joh.).

WAREN-