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WOLF
WOLF WOLFFARTH
culi, dessen Censurvornenin dem Buche pWü w be- WO LF (Zach.), «in hollstein-gottorpischer Kriegs^findlichist. W. ficier,war General-Mazor und Commandant
WOLF (Simon), ben Tekel, ein Rabbine zu Endedes 17 Seculi, war Richter der Synagoge zu Pin-schow in Pohlen, und schrieb gloriam sapiennrrn oderComm, in Aggadoch, ingleichen gloriam domus cxHagg. II, 9, oder einen Comm. über etliche Codd. tai-mudicos. W.
WOLF (Simon), ben Meir Niclasburg, ein pragerJude in der andern Helffte des 17 Seculi, schriebParrain Simonis oder Comm. inrmo 'pna so zu Ve-nedig 1664 in 4 gedruckt worden. W.
WOLF (Simon), einDoctorMedicin«, fürstlich-ost-friesischer Leib-Medicus, auch derStadt Bremen Phy-sicus ordinarius, grbohren zu Lüdenhausen in derGrafschafft Lippe 1620 den 7 Aug. wurde erstlich nachBremen ins Gymnasium verschicket, studirte ferner zuRinteln, Padua in Italien, und Leiden in Holland,woselbst er 1649 den 16 Jul. nach gehaltener Dispu-tation von dem Terrian - Fieber die Doctor-Würdeangenommen. An. 1652 wurde er zum Stadt-Phy-sico nach Oldenburg beruffcn, und kam 1655 alshochgräflicher Leib-Medicus nach Jevern, bey welcherFunctivn ihm von gnädigster Herrschafft aufgetra-gen worden, zu Franckfurt, Straßburg und andernvornehmen Städten mit den vortrefflichsten Medicis,sonderlich auch mit demwelt-beschryenenLurrio gewis-ser Angelegenheiten halber sich zu besprechen: welchesauch so glücklich geschehen, daß dadurch der FürstvonOst-Frießland Georgius Christian bewogen worden,ihn 1662 zu seinem Leib-Medico zu vociren. Nachdieses Fürsten Ableben setzte er sich 1671 den l Jan.in Bremen ; allwo ihm bald darauf das Stadt-Phy-sicat anvertrauet worden. Er schrieb einen kurtzenTractat von Präsrrvation und Curirung der Pest, undstarb 1681 den 26 Fcbr. Leb.
WOLF, oder Wolpb, (Thomas), ein Professor De-cretorum zu Skraßburg, hatte sich in den pal stlichcnRechten, ingleichen in Humanioribus wohl umgese-hen, lebte daher wegen seiner Gelehrsamkeit und Be-redsamkeit in grossem Ansehn, und starb endlich zuRom gar plötzlich 1 im 34 Jahre. Man hat vonihm eine Erklärung ves 14 psalmcnsz EpistolamadJac. Wimphelingium, die mit Bnpt Mantuani ado-jelcenna gedruckt ist; disp. de nomine imperatorio.Sein chronicon aber de rebus gestis urbis argento-ratensis ist nicht zu Stande gekommen. Fa.
WOLF, oder Wolph, (Olrlch), des vorigen -HenriciBruder, rin kluger und gelehrter Poltticus, wurdeSchultheiß, Vogt zu Kyburg, Scckel-Meister undStathalter, liesse sich auch zu nahmhassren Legatio-nen nach esavoyen,Maylar,d und anders wohin mehrgebrauchen, halff 1614 dasBündniß mit Franckreicherrichte», brachte die Psalmen Davids auö den bestenUebersttzungen in Reimen, und starb 1624 den 30April, im 6 j Jahre. IIL. W, d.
ningen, must« aber solchen Ört 1714 wegen Manglan Lebens-Mitteln an die Dänen übergeben. SP,hat von ihm ein Journal, was währender Bloqvavvorgefallen, das auf königlichen dänischen Befehdblicirt worden ist. Mol.
WOL FART (Petrus), ein Medicus, gebohren zunau 1675 den n Jul. studirte zu Giessen, wurde 7selbst 1694 Doctor, that darauf eine Reisedurch^'land, Engelland und Franckreich, wurde 1703 tllC -.s,Gymnasio zu Hanau Anatomiä und Phyflcäsor, nach diesem aber bey dem Land-Grafen von £sen-Cassel Hof Medicus und indem Gymnasioi"^.sei Anatcimä und Physicä experimentalis Prost n1708 ein Mitglied der Academia Nakurä Curiest^
1716 hcßischer Land-Physicus, 1717 aber des da»Grafen Rarh und Leib-Medicus, wie auch des
gii medici Decanus, schrieb: dechinachins; ^ e3!i -
pnevmatica; clavem
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:m philosophie experime" .^.de fontmm origine ; vale Hanovise 8c salve Ca»*amcenitates HaiGae inferioris subterraneas ;ne; phy/Icam curiosam experimentalem; ^ e , 3C \ci‘lis embsensihus ; de acidulis brabacensibus ; y- ot iidulis geismariensibus ; hiftoriam Haffi* intes ^(itnaturalem ; de febre haemoptoica, und starb l7 2 °
3 Decembr. Pr.
WOLFFARTH (Simon Friedr.), ein kö»IMpreußischer Rath, Abt des freyen kayserliche»und Klosters Bergen, und Assessor des enger« -,
schussesderLandschafftdesHertzogthumsMag^',^
grbohren i6;o den 28 Aug. zu Main-BernhttMStadt im Marckgrafrhum Anspach gelegen,
Dater M. Lonr. wolfarrh, der alsPa,iorund Jnfpector der evangelischen lutherische» gr-ünd Schulen zu Kitzingen im WürtembeiE^l'e-storben ist, dazumahl Diaconus war. Der &kam den Nahmen Friedrich, weil an se^Ach!»^Tage eben der westphälische Friedens-SchlrAV 0 tgemacht wurde. Er zog in folgender Zeitlenberg, und wurde von seinem nachmahlige»ger, Dater D. Wilhelm Lepscrn, als Rectore « 0,fico immatriculiret. Anno 1676 erlangte er 0 ^gister-Würde, und nachgehends die Stelle e>»
»uncti der philosophischen Facultätz da er ^. rceinmahl das Dccanat verwaltete. *68»von dem Convente zur Abtey Bergen ca»o»st^ 0 Vlet, und bald darauf von Churfürst Fricvrssv^at/Helm, der ihm mit besondern Genaden zugewconfirmiret. Au. 1687 bekam er zugleich w ^ction über das Kloster Maricnborn, u»d A,rig<»den Convent zu Hillersleben; worauf 0^.Ehrcn-Stellcn folgten. Er vcrhcyrathetthaltcne gnädige Lvnceßivn, schrieb D ,?, r [i 0 ibp lliil jg
jure talionis; de idea boni íccundum, 1 » | e fla»prilcum ; de potestate sacerdotali in eC í. aC a P 0 }^minima reipubiic«, contra Pseudographe sie