Band 
Vierter Theil S - Z.
Seite
2101-2102
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Sioi XAVREGUI XENAJAS XENARCHUS XENOCRATES 2i0î

gîstrum e)uj epistolarum, die er als Ordens-Gencralverfertiget, und davon zMy gedruckt sind; ingleichenepistola ad novitios , die vor Bartbol. de Martyribusüb. dedostrina tpidcuali stehet, und einige andre Brie-fe, die noch im Manuskript liegen, bekannt. Ech.

de XAVREGUI (Joh), ein Poet und Mahler vonSevilicn in Spanien, starb zu Madrit r6;o,und schriebOrpheifâbulam } rimas, cbtt varia, oder varia carini-num genera; el Arnynta; Lucano efpannol in Versen,UNd in Prosa discurso poetico contra el hahlar cuba yobscuroi la comedia del retraido ; mémorial al Rey deEspatma i apolugia por la verdad o rcspueßa a unacensura. Anr.

de XEA (Mich, Perez), ein Ritter des Ordens deMontesa,von Cagliari in Sardinien, lebte um dieMitte des r/Seculhwar in der Kriegs-Disciplin sehrerfahren, diente als Artillerie-Obristcr undVicc-Ge-neral-Fcldzengmeister, war auch Königs PhilippeIV Kriegs-Rath, schrieb preceptos militâtes, orden yformacianes de esquadroftes , und starb als Comman-dant in Fontarabien währender Belagerung diesesOrts. Anr.

XECCUS (Ferd. Alvarez), ein Portugiese, hatl'nderandern Helfte des i6 Seculi gelebt, und Eulirani-erabulam scu geographicam delineationem zu RvM1560 cdlret. Anr.

XELDRE (Joh. Frid.), ein spanischer Jesuit von Al-magri, gebühren 1566, lehrte die Theologie ruAlcalades Hcnares, starb zu Madrit 162 ; den 6 Jan. undhinterließ Comment. in ecclefiasticHm; Considera-tiones ad lucrandas indulgentias See. AI. Anr.

XENAGORAS, ein griechischer Historien-Schreibcr,verfertigte eine Chrenick und andere Schrifften, wel-che die Alten osst anziehen. H.Fa.

XENAJAS, oder Xenojo, sonsteu auch Philoxenuz ge-nannt, ein syrischer BischoffznMabug oder Hierapo-lis,jvon Tahal in Persien gebürtig, lebte in dem 6 Se-culo, war anfänglich ein leibeigener Knecht, flöhe abervon seinem Herrn, und kam in die Gegend Antiochia,da er sich, ohugeacht er nicht geraufft war, für ei-ne» Geistlichen ausgegeben, und daraufvon pcrroFullone zum Bischoff von Hierapolis ordiniret wor-den. Dieser Petrus vermeinte, seine Ordination seyihm an stat der Tauffe. Gleichwie er aber der Mei-nung der Mpnophysiten,welche nur eine Natur inChri-sto erkannten, zugethan war; so ließ ersich auch sehrangelegen seyn, dcn Synodum zu Chalcedon, darinneEutpci-cs und Dioseorus verdammet worden, abzu-schaffen, und der Eutychiancr Lehre auszubreiten;doch nahm er des Zenonis henoticon, in welchem die-ser Kayser die Catholischen und Eutychiancr zu ver-gleichen trachtete, auch noch an,worinne zwar die vo-rigen Concilia öcumenica bestätiget worden, aber kei-ne ausdrückliche Meldung des Concil» zu Chalcedongeschehen. ScineWut ließ sich sonderlich gegen Fla-

'vianum.Bischoff von Antiochien,schc»,welchrn cr we-gen des Nestorianiiini anklagte. Als nun ò’tevwnua

den Nestorium mit seiner Meinung verdammte,te er ferner, daß cr auch alle Nesiorianer verbanne»solte; und als endlich ^lavianus auch dieses meinerEchrifft gethan, vergnügte sich -Ecnajas dennoch da-mit nicht, sondern forderte uoch, daß er denodum zu Chalcedon vecwcrffen solte, welches er aberausschlug; worauf Xenajas einen grossen Tumult er-regte, und die Sache endlich dahin brachte, daß êvianus entsetzt, und ins Elend verwiese» ward. U»reiste zweymahl zum Kayser Anaftasio, welcher denMonophysiten sehr gewogen war, und versammleteinen Synodum zu Sidon, wurde aber nach KaMAnastasii Tode, vom Kayser Justins dem ältern- Erilium »ach Gangra in Pa^hlagonie» verwichsdarinne er auch seinen Geist aufgegeben. Eri^sibrigens auch die Bilder und deren Verehrung títt 'worffen haben, und hat vieles in syrijchcr Sprach^und zwar sehr zierlich geschrieben; es ist aber biMnoch nichts davon im Druck heraus gekommen. ^vornehmsten Werckc davon sind wohl seine Csrnw-M'tadi über die heilige Echriffr, und seine syrische Uebersetzung der 4 Evangelien. AÍT.

XENARCHUS, ein griechischer Comédiender, des SophronisMimographiSohn, von welch2 lrhenäus und Suivas acht Comödie» anführe»,»davon in Herteìii und Gretii excerptis einige * £3 »menra anzutreffen. Fa. ,

XENARCHUS, ein Philosophus pcrrpatet.vonT^leucia, inCilicicn, Strabonis Lehrmeister, lehrt 1fentlich zu Alexandrie» und zu Rom, und wurdcvKayser Augusts sehr geliebt. Kurtz vor seinem Avcrlohr er das Gesichte. H.Fa. .

XENION, ober Xenon, ein griechischer Scribent, "Crecica und Iralica hiuterlaffcn. IC Fa. j

XENOCLEA.dne alte Dichterin, von der nochersunter Job. Opfipei und Serv. Gaffai oraculii stehe»'XEN 0 CEE 8 . ein griechischer Tragödien-Schreiba i

Athen , ließ sich mrt Euripide Olymp, yr in n ypoetischen Wettstreit ein, und trug durch 5i»e>.eavdien : Oedipur, Lycaon, Bacchse und Atharr.® ^ricus genannt, für demselbigen den Preis davon, .er gleich nach dem Geständnis der Alten, e>» > ’schlechter Dichter, und mit seinem Gegnervergleichen war. Sein Sohn war ebenfalls em f .Noch ein anderer Zsenscles, von Landrimiti gcv»

war ein Redner, und soll nach Strabonis BeN«»/^,der asiatischen Schreib-Art vorkrcfiich gcwcsi K 9 ' Uj*XENOCRATES, von Chalcedon,ein gricchl>«^j,elosophus, war Plütonis Schüler, den er auf de ^ ^nach Sicilien begleitete,und dermassen liebte,dem Tyrannen Dionysio unter die Augen jag ^den Plato todten wolte, müste ihmnehmen. ' Er hatte zwar einen guten '.'s,aber dabey ein wenig langsam etwas z» vcg > ^Daher sagte sein Lehrmeister, daß ^stkotcZaum, und Aicnccrarcs «nen Sporn »"tylg v.war so keusch, da^auch die schönste Hure, die