í r 49 ZANDADARI ■ ZANGER
Z AND AD ART, fufye Zondadari.
ZANDEMARIA (Ludov.), s)at annor.adstatmaçi*vitat. parmens, í)intcr(a)7in. K.
Z AND US (Ludovicus), sirhe Z/anms.
Z ANE (Bernardus), ein Patricius jil Venedig undErtz-Bischofs von Spalatro, hat in der ersten Helstedes 16 Seculi gelebet, und 1516 'in der ersten Ses-sion des Concilii im Lateran eine schöne Rede gehal-ten, welche beym Binio Concil. Totn.V stehet. Fa.
de ZANELLIS (Frnrtçifcu«), ein Medicus von Bo-logna, so vermuthlich zu Ausgange des k7 Seculi ge-ledct, schrieb rtaÄatum de anirnatione lerninis, wel-cher der summ« medicinali des Thom. de Garbo miteinverleibet worden. Li, Ke.
Z A N E T T I, siehe Zanertus, Zannetti und Gin-
netti.
ZANETTINUS Zuccus, siehe Zuccus.
ZANETTINUS ( Hieronymus ), ein Bologneserund gelehrter Jurist, florirte um 1451, und schriebde eonfcientiee foro & contentioso; de diffèrent,juris civilis & canon. 5 de indulgemiis Lee. welcheSchritten l'on,. 1 & III Tractatus Tractatuam ste-hen. K.
ZANETTUS (Augustus), von Bologna, ein JCtns,starb l? 40 , und ließ constitutiones synodales bo-nonienses. K.
ZANETTUS (Hier), siehe Leolcur.
ZÁNFLIET (Cornelius), ein Mönch in dem KlosterSt. Jacobi zuLüttich, lebte in denr i; Seculo, undthat sich allda sowohl durch seine Frömmigkeit, alsFleiß in Untersuchung der alte» und neuern Geschich-te hervor. Er trug eine weitläufftige Chrome zusam-men von Erschaffung der Mclt bis auf das JahrChristi 1461, worinnc aber nur das Stück von An.1230 bis zum Ende des Wercks eigentlich vor seineArbeit zu halte«!; bahero auch dieDeuedictinerMar-tcne und Durand nur diesen ietzt bemercktcn Theil inihrer eollectione ampliflima tom. 5 auflegen las-sen. HL.
ZANFORTIUS (Raymundu«), ppn Verona,florir-te UM 1669, und schrieb 4 centurias consultât, medic.;de morbis mulier. Sie. K.
ZANGER (Joh), ein JCtns znWittenberg, geboh-rrn 1557 zuBrannschweig, hatte es in der Theologieso weit gebracht, dast er mit Recht die Doctot-Wür-de hatte annehmen können. Er starb 1,607 dc» ;tcnSeptember, «ich ließ de quLstionibus äc torrurisre«.rum; und de exceprionibus; comment, in librum 2décrétai.; diílert. de excommunications majori;orationes v. g. secularem juilu Christiani II Ekctor.Saxon. i6<?2 habitam See. bit zusammen gedruckt wor-den. Fr.
ZANGER (Mekh.), ein Jesuit zu Mayntz, lebtezwischen 1580 und 1606, und schrieb colhcionemprthodoxi* Catliolicorum cumNovatorum festario-rumque idolomania ; examen verlionis Lutheri in
ZANI ZANNICHEtLI 2150
Biblia, 5 . f. Erweisung, wclchcrgestalt Mart. Lu-ther die heilige Schrifft den ^aupk-Sprachen undder gauyen cathslische» Riechen lheokgrschem Ver-stände zuwider, an verschiedenen st)rlen unqleichperdolliNktschet.
ZANi (Domin.), ein Dominicaner von Cremona, flo-rirte um 1689, war ein berühmter Prcdiger,und schriebSermvni sapra gl'evangeli e feße di taste V anno perrosario. Ech.
ZANNETTI de Ceceharellis (Domitilla), einegt-lehrt: Römerin, florirte um 1645, und schrieb derJungfrau Maria zu Ehren ein Wcrckgcn unter denkTitel la Dama çelìjie. Man-de Z 4 NNETTIS (Phil. ), ein zenuesischer Rechtsgelehrter amEnde des i6Scculi,gab 1599 zuGeuu»reperroriurn legale heraus. OI.
ZANNICIIEUEI (Joh.Hiçronymus), ein Liebhab^der natürlichen Historie, gchohre» 1662 im April znModena,gieng in seinem erten Jahre nach Venedig-die Apythecker-Kunst zu erlernen, und würd iL 84 '^das Collegium drrApochecker zu Venedig aufgencm-mcn. Anno r686 bekamer dieApotheckk indemO-oac-tier de Santa Fosca, und 1701 erhielt er ein PriM-leginm von dem Collegio Sa'uitatisüber gewisse^rühmte Pillen, welche d?l Pievano genennet werde"'Er gab in gedachtem Jahre ein ptommarium tC *l e "diorum çhymicorum heraus, welchem kk II?von der chymischenZubereitung der Hülfs-Mittfla"^dem mineralischen, vegetabilischen und animalische»Reiche vorsetzte. Dabei) vermehrte sich derden er d««rch seinen Eifer vor die Medicin undChin»gie erwies, dergestalt, daß ihn 1702 dcrHcrtzogParma Francijcus Farucsius, durch ein T)lpw"zun! Doctore Medicinà, Chymiä und Chirurg!»Ik,neu Staaten erklärte, welche Ehre ihm derzu Parma Herr Ggliari durch ein Diploma bestemre. Als er 1710 zu Venedig mit cinein der VerMll
von der Bibliothèque italique in Bekanntschaft g
rieth, bekam er auch Lust zudcnFoistlibus, die ihmftr zeigte, reiste mit solchxm 1710 auf die vicciil ...
>r« zeigte, r«nc mir zvmixiu i/iu a», irl >p
scheu und vcronesischeu Gebirge, und braflste ttncgscAnzahl vcnSchncàuudaudcriî curiosm^" .mit nach Deuetzig. Weil es in Venedigist, daß man die Vorhäuset an gcwiffc»ausputzt, so bediente er sich 171 r dazu lcincc c, 1 ^ckcn, Erd - undSce>Pflantzen, Zähne der îd^re, ,zu Stein gewordene Fische, die craus verschiedclicutcn iii Jtalicin Portugall, der Schweiß, Gnech ' j„und Syrien zusammen gebracht hatte, undeiner schönen Ordnung aus, ließ auch von diel ^tenheiten der Natur kiu Derzrichniß aufden Blatte drucken, nebstBepfügung der O <y ' < iX tjedes gesunden worden, und theilte dre ß . t(
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Sammlung curieuser Sluckk von Mnrccal^^^chj