Band 
Vierter Theil S - Z.
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ZANOBI

ZANONI

ZANONI ZAPATA

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gewachsen«!! Metallen / dir rr aus Italien/ Tyrol,Sachsen, Böhmen, Ungarn, Norwegen und Corsicazusammen gebracht. Es gerieth ihm darauf ein fran-zösisch Buch des Herrn Se S. -Hilarre in die Hände,bariniie er auf geheime Art ein chymisches Hülffs-Mittei unterdem Namen des Nivis marri; vorschlägt,so er vordasvortreslichste und hrilsamsicMittel, wel-ches aus dem Eisen zu erhalten, ausgicbt. Zanni-ct)eUi wüste das Ratzet zu errathen, und ließ 1713 ei-ne distert. de fecto ejusque nivis prœparatione dru-cken, darinne er nebst Erklärung vieler Dinge, welchedas Eisen, und dir daraus verfertigten HülfsMitcelbetreffen, das von dem Frantzoftn versteckte Geheim-niß entdeckt. In eben diesem Jahr erhielt er über einvon ihm erfundenes Mittel die Gonorrhctam zutei-len, ein besonder Privilegium von dem Eollegio Darnitatis. Anno 1714 gab rr einen Pries de Myrio-

phyllo pelagieo, aliaque plancula marina anonyma

heraus. Die grosse Menge zu Stein gewordener Sa-chen, die er feit 1710 gcsammlet hatten, machte ihncuriös, zu wissen, woher soviel so schön gebildete Sa-chen und so mancherley Arten derselben herkommen.Ecin Brief-Wechsel mir dem P. Benannt und Dock.^.ang zu Lucent, unterhielt ihn im Zweifel zwischenden beyden Meinungen, ob sie in der Erde selbst wach-ten oder aus der See kommen, worüber er sich in ei-nem 1721 gedruckten Brief« au den 2. Bonanni.delithographia duoruin montimn veroneniium, vulgoditti di Boricol» & di Zupfica erkläret. AlNlV 17228wng er nrbsi Herrn Mieheli nach Jstrien botanisirfen, und brachte aus verschiedenen kleinen Inseln al-lerhand Pftantzen zusammen; wie er denn auch 1724zwey dergleichen botanische Reisen verrichtet. Anno*725 bestellte ihn das Coliegium Sanitatiö zum Medi-t0 und Physico in allen venekiamschen Landschaffcen,Worauf er noch eine botanische Reise nach Jstrienchgt, und auch 1726 dergleichen aus dem Monrecalvoder tarvistnlschen Marct unternahm. Anno 17278db er einen Pries de inse&o quodam aquatili, als*>neR Vortrab eines Werckes von der Historie derPsiantzen,Thtrre und Jnftcten des adriatischen Meer^ heraus, und starb 1729 den n Januar. Sein

Vita B. Virginis & ejus heroicis virtutibus ac titulis;rolarium B. V. cum meditationibus ; de eucharjstia;deS. communione; de stationibus 40 horarum ; vi-tam Christi & B. V. in Versen; cantilsnas carecbe-ric«s }■ constitutiones pro moniaJibus turchinis; in-strufticnes & modos profteiendi in spiritu & proce-dendi ad perfeftionem , darunter einige unter demNahmen Hieronymi Scmini LoUcetoris ans Lichtgetreten. Ane. AI,

ZANONI (Jacob), ein italiänischerBotaill'cus vonMontechio, nicht weit von Rcggio in der Lombar-dey, allwo sein Vater ein Apvrheckerwar. Erwür-be von selbigem im 20 Jahre nach Bologna geschickt,daselbst die Apochecker.Kunst zu lernen, und begriffdie Kräuter-Wissenschafft in kurtzem so gut, daß erschon im 27 Jahre seines Alters', Aufseher über deuöffentlichen botanischen Garten zu Bologna wurde.Hierauf legre er in seinem Hause ein Cabinet vonKräutern , Steinen, Thieren rc. an, that eine Reisedurch alle bergichte zu den Alpen gehörige Orte inItalien, und starb zu Bologna 1682, in einem Al-ter von 67 Jahren. Er schrieb ein grosses botani-sches Merck, davon der erste Theil 167; in italiänir/cher Sprache unter dem Titel Storia botanica zumVorschein gekommen, das gantze Buch aber hernachvon Laprano Monri in die lateinische Sprache ge,

.. bracht, und 1742 zu Bologna unter der AusschrisstRariorum stirpium historia nebst des Verfassers Lc-bens-Beschrcibung gedruckt worden.

ZANTANUS (Anton.), hat 1614 primorum 12im-peratorum veritfimas imagines , ex antiquis numi-ltnatibus desumtas, cum eorum desciiptione & aver-se partis delineatione , zu Rom in 4 cdirct, darzu2 mdr. Qryphius Noten verfertiget,welche sich in dermenckifchen Bibliothek zu Leipzig im Manufcript be-funden.

de ZANTVLIET (Johannes), eilt Medicus ausBradant, vo» dem man aber nicht weist, wenn er ei-gentlich gelebrt, hinterließ rraä.rum de distis to-nus anni, welche Schrift des Magnini Buche de re-gimine simtaiis mit beygefüget worden. Ixe. Li.

«>iv |iwtv a/»y VÍII 11 .jhiiuvh. wv.i, - - - -

Johann Jacob, welchrreiluge von ihm ZANU.S (Celsus), ein Florentincr, lebte um 164;.

Htà/ l^ àcke, und sonderlich seine natürliche ^ "-'-*

Un zu Denrvig au das Licht stellen wo>-

£ ^^uknHtzsvrie.der Pstantzeii, welche um Vcne-‘ ll f u wachsen,47g) »evst des Verfassers Ledenö-Z «n folia^rauö gegeben. Bs.

(Baimund:),- ein italiäntscherDominicaner"uö'-tewNltte des 17 Seculi, gab ein4 il Monzibdlo betitelt zu Moden« 1649 in

% 13 , ^ CBetnhardinus), eilt Jesuit, gcbohrcn zufeine m starb zu Genua,wo er sich

I62 h cl ‘ e Lebenszeit aufgehalten und gelchrrc harre,keocar "."9 Mark. im 87 Jahr, und schrieb stimuiumcens ex coniidttiat. dtvingr. bestdiciorum ; de

und schrieb de rhetorica Lc poetica'.ecdesiastica Lccivili. Wo.

ZA BARTE (Raimund), ein Spanier in r6 Seculo,. schrieb ein Merck, welches von ihm Osier militantebetitelt, aber noch nicht gedruckr worden. Ant.ZAPATA (Anton.), des Grasen Francisci dcLara-Ttts Sohn zu Madrit, war anfangs Bischoss zu Ca-dip und Pampelona, hernach Ertzbischoffzu Bnrgos,königlicher spanischer Staats. Rath, Dicc-Re in Nearpoiis, und Präses des Jnqvisirioiis-Collegii, wardvon Llemcnre VIII UtM Cardinalgemache,starb 1635deu 23 Apr. im 84 Jahr, und ließ ein Buch de oMi-gatione conte.; auch ist durch seine Vorsorge 1631ein neuer Index Ubror. prohib. Se expurg. zum Vor-schein kommst,, à 0 k. ZAPATA