Band 
Vierter Theil S - Z.
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z l 61 ZAZZERA ZEBALLOS

ZEBALLOS ZECCH iióx

meinen Frömmigkeit in besondern! Ansehen, schrieb im

Spanischen : historiant de vitis & gestis sanctorumomnium, quorum solennitates in congregarione hi-fpanica per totum anni circulum celebrantur, Vers

fertigte auch noch verschiedene andere seinen Ordenangehende Bücher, deren Titel aber unbekannt sind,und starb 162z. Ant. W, d.

ZAZZERA (Francisais), ein Neapolitaner, gab 1615heraus parte prima deüa nobiltà deW Italia. To.ZEAEMANN (Georg.), ein lutherischer Theologus,gebohren 1580 den 17 ÏÏRat) zu Hornbach in Zwey--brücken, studirte zu Wittenberg, und wurde im 2ZtenJahre seines Alters Professor Lheologia zu Lauingen.Von dar kam er nach Kempten; hielt unter anderndaselbst 1628 als Pastor primarius eine Predigt überden 7 Psalm, und wurde deswegen vom Kayser 62Wochen lang in der Ehren-Berger Clause gefangengehalten, darinnen er die Lieder: <!> höchster Geltich ruffxu dir rc. Gingen wir aus HerycnssGrunS rc.it. apologiam unv specisicirte Déduction an Erys-Hcryog Leopolsum verfertiget; endlich starb er alsSuperintendent zu Stralsund 1638 den 7 Octobr.Seine Schafften sind: Tr. de I mag. Dei in primohomine; de paradiso & arbore vit* ; carnisicinaesiuitica, C.l ibri 4 flagellation! spontane* oppolirinimirum Heilbronneri Jesuitica flagellatio, & Zex-mannt tres Diílèrtationes ; jetai» revapuians, f.apologis Jac. Gretseri refutatio, Gretserus trium-phatus, & athletalarvarus & stramentitius ; paparusacatholicus, oder Offenbarung ve» uncarholischenpabstthums; Gomrnentarii in Epiflolam ad Gala-kas, Ephefios, Philipp. ColoíT. in utramque ad Thes-sil. & in prioremadTimotheum; christlicher «haussunv Schul-Spiegel; Streits Schrifften gegen Esliam Gtzaffmm; Geiys und Wuchers Armee;dispp. VÌI de ScripturaS. ; parentalia b. Lutheri;Wunder sund Wallfahrt« s Predigten; biblischeLetsGvell und EhrensR.ron; Leichens Predigten;Dispp. de íàcrisieio miflarico) de librorum canoni-corumnumero; decolloquio cum Pontificio ineun-do ; Tr. de colloquio racisbonenfi ; confulio agoni»stici Jac. Gretseri ; neuer Wunders Spiegel; Aposlogte dieses Spiegels; Ableinung der XästersGchrifft Christoph Ungcrsdorffs, betitelt: Glückswünschung an die evangelischen Stände in Oestersreich; Erläuterung des von ihm in seiner Vcrhaffterforderten Reverses; BctsGlockc oder 10 Prcdigstcn vom Gebet; Thcurungsund WuchcrsPredigstcn; 7 Neujahrs s preöigtc»; Jubels und DancksPredigten rc. W, m. Fr.

de ZEBALLOS (Hieron.), ein spanischer JCtlls,war r;Lo zu Escalona gebohren, studirte zu Dallasdolid und Salamanca, und brachte sich durch feineGelehrsamkeit grossen Ruhm zuwege, war auch Advoscat und Dccurio in der Stadt Toledo. Seine Schriffsten sind: Spéculum aureuin opinionum commu-nium contra communes IV Tom.; Tr, de Cogni-

• tione per viam violent!* in caulis eccleflastic. & in-ter personas ecdeliast. ; arte real para el buen gabier*tto de los Principes y Reyes y de sus vnsaüos. Ant.de ZEBALLOS, oder Zevallos, (Peer. Ordonnez),ein Spanier, lebte zu Ende des iü Scculi, und wursde von seinem yten Jahre an zu Sevilien erzogen,that hernach eine Reise nach WestsJndien, und schrieb

Quarenta triumfos de la fanta cruz da nueßro SennorJeJu Christo-, Viagedelmundoi Historiam urbis gien*nenlis &c. Ant.

ZEBRAZYNTHIUS (Jac.), ein Schwede stiisJn-germanland, war Logices und Eloqventiä Professorzu Upsal, nach diesem Pastor zu Stockholm, endlichBischoff zu Stregnes, schrieb LeichensPredigten, undstarb 1642. W, d.

ZECCH, oder Zecchio, (Andromachus) , ein italiä-nischer Medicus und Sohn Ioh. Äecchii, lebte inRom zu Anfange des 17 Seculi, und gab seines Va-ters im Manuscript hinterlassene Consukationes mé-dicinal. zu Rom 1601 in 4 heraus, die nachmals i»Venedig und Franckfurt wieder aufgeleget worden.Xe.

ZECCH, oder Zecchio, (Hercules), ein Medicus undPoet, war ein Sohn des Andromachi, lehrte ju Bo-logna als Professor Philosophiä und Medicina, stra-te daselbst seines Groß-Daters Ioh. Zccchiigelassenen Tractat de urinis 1613 in 4 an das Licht,und starb zu Bononirn 1622. Alang.

ZECCH, oder Zecchio, (Johann.), ein Medicus, sollBologna gebürtig, lebte in dem 16 Seculo, setzte sichdurch feine gründliche Erkenntniß in der Philosoph^und Medicin in eine so besondere Hochachtung, da»er nicht allein von den Krancken begierig gesucht,sondern auch in dem hitzigen Streit der römischen unvneapolitanischen Aertzke wegen der Art und Weiss,die Fieber zu curiren, von Llemenre VIH zum SchießRichter erwehlet wurde. Da er nun in dieser sonElichen Sa6)e eine grosse Klugheit bewiesen, und sei«eigne Meinung mit so vielen Gründen bcstärcket,dapkeiner von beyden Theilen etwas mit Bestand dagegen einwenden können, machte ihn Clemens VUsiseinem Leib-Medico, welche Würde ihm auch scho"«vor Sixtu« V verliehen hatte. Er starb den 2 -v e '1601, im 68 Jahre seines Alters, und hinterließ veschiedcne Schrifften, als consukationes medicina ^in quibus univers» praxis niedica pertractatur; ^thodum de urinis ; de aquarum porrectanarumSc prselhnria ; de puerorum valetudine tucnda,laterali dolore ; de ratione curandi febres P u * rl ’u. «. m. welche meistens erst nach seinem Todeseinem Enckel Hercule Zecchio aus Licht gestellet w .den. Sonstm sollen auch die leftiones oetpt ^Mercurii in primam Hippocratis aphorismo rU fctionem, die nebst einigen andern Tractatcn zu ^logna 1536 in 4 heraus gekommen, ullei»den Vorlesungen des Ioh. Tcccchio hergenoNseyn. à. r.àng. zECCtt