ZECCH ZECH
ZECHARIUS ZE EU S
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ZECCH (Lslius), ein Canonicllszu Brescia, im Sltufangt des 17 Seculi, schrick de indulgentiis 6c ju-bil*o; de rep. eeclesiast. ; de civ. & christiana insti-tut-. de sacramentis ; de privilegiis 8c casibus réser-vâtes; de principe; de usuris &c. K. Chil.ZECCUS (Ferd. Alvarez), ein portugiesischer Histo-riens in der Mitte des 16 Seculi, hat Lusitaniaì ta-bulai» zu Rom i;6o heraus gegeben. Ant.von ZECH (Bernhard), ein königlich # pohlnischerund chur- sächsischer Staats-Minister, des heiligenrömischen Reichs Ritter und edler Herr, gebohren1649 den gi August zu Weimar, studirte zu Jena,wurde 1676 Regierungs-Secrctarius zu Gotha, thatmit dem Hertzog von Saalfeld eine Reise nach denNiederlanden, und wurde 1684 geheimer und Lehn-Secretarius zu -Weimar, 1686 aber Hof-und Negie-rungs-Rath. An. 1691 trat er als Hof-und Jusii-tien- auch Cammer-Gerichts- und Grentz-Rath inchur-sächsische Dienste, wurde 1697 königlicher pohl-nischer und chur-sächsischer geheimer Rath, auch nachdiesem vom Kayser Larolo VI nebst seiner Descen-dentz in des heiligen römischen Reichs edlen Herrn-und Ritter-Stand erhoben. Er schrieb ven durch-lauchtigen Regenren-Saal; die Schaubühne deriyt regierenden Welt in 4 Theilen in 8, unter demNahmen Friedrich Leuthoffvon Franckcnberg, wor-aus hernach der so hochgeachtete europäischeHerold,1705 in 2 Folianten entstanden; eine deutsche Ueber-setzung von! Paul Taferners kayscrlichen Botschafftan die otlomannische Pforte, unter den Buchstaben
B. z. v. XO. ; evolutionem insignium saxonicorumjuxta artis heraldicœ ptincipia ex historiarum monu-mentis; hinterließ auch viel Volumina Manuscri-pta gottseliger Betrachtungen über die heilige Schrifft;starb zu Drcßden 1720 den 21 Martii, und hinter-ließ Herrn Bernhard Grafen von Tech, königlichenpohlnischen und churfürstlichen Conferentz- Minister,geheimen Rath und Dom-Dechant zu Zeiß, vonwelchem der nächst-folgende Artickel handelt; HerrnL-Udewiq Adolph, edlen Herrn von Zech, königlichenpohlnischen und chur-sachsischcn geheimen Rath, in-Zleichen fürstlichen sächsischen geheimen Rath undDoniprobst zu Mcrscburg; und Hrn. Wilhelm Ernst,^len Herrn von Zech, fürstlich - sächlischen Hof-undRegietungs-Rath zu Merftburg. Eeb.
(Bernhard Grafvou), einSoHn dcsvorhctgc-
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Wenden Bernhards, gebohren 1680 den 6 December,studirte zu Leipzig, besähe hernach fremde Länder,ward^ 7 n als chursachsischcrCommißions-Rath undLega-tious-Sccretarius auf den Wahl-Tag Kayscr Carl VIpkf,endet, nachmahls zum wircklichcn Hofrath undgeheimen Refcrendario bey dem geheimen Raths-Col-legio ernennet; worauf er 172; selbst wircklicher ge-poimer Rath worden. Kayser Carl VI erhob ihn inves heil. töm. Rcicks Freyherru-Stand, und
erhoben. Er war auch Dom-Dechant der Stiffts-Kirche zu Zeitz, und starb 1748 den 4 Octobr. zu Dreß-deu. Man hat von ihm : gegenwärtige Verfassungder kayscrlichen Regierung in Deutschland, wiesol-che in Jhro kayserlichcn Majestät Herrn Carls dessechsten Wahl-Lapitulation enthalten ist.ZECHARIUS (vionys), ein Philofophus im 16Seculo, aus Gvienne, schrieb ein artig Buch de ve»
ra philos naturali metallorum. Cr.ZECHENDORF ( Joh.), ein PHilologus, von Löß-nitz im Schönburgischen, gebohren 1580, brachte esin den morgenländischen Sprachen sehr weit, wardRector zu Schneeberg, nachmahls in Zwickau, starb1662 den 19 Febr. im 8l Jahre seines Alters, und 52seines Schul-Amts, und ließ Lexicon perficum, dasnoch im Manuscript liegt, darinne er unter andernzeiget, daß das Wort Schachmat aus der persischenSprache, und aus dem unter diesem Volcke gar sehrgebräuchlichen Schach-Spiele herkomme, und so vielhcisse, als der König ist matt oder in verwirrtem Zu-stande. Lud. Gcetz.
ZECHENDORFER (Gregorius), ein Meißner, itn16 Seculo, war Magister Philosophiä und Do-ctor Medicinä, practicirte zu Eger in Böhmen, undübersetzte die griechischen Bücher von den Kranckhei-ten der Roste und Mäuler, ingleichen Tagaultii undHollerii Unterricht von der Wund-Artzney ins Deut-sche. Goetze.
ZECHER (Christoph), gebohren zu Nürnberg, wur-de 1558 Pastor in Lüneburg, starb rsiiodenaö Mar-tii, und schrieb über die Rede Jesu mit seinen Jün-gern aufdem Wege nach Emaus; Erklärung derPaßion. Ber.
ZEC US (Jac.), ein niederländischer Poet, hat in sei-ner Mutter-Sprache Gedichte geschrieben, diezu Delft1721 in 4 heraus gekommen. Er hat auch zu denSinnbildern Arnold Housrakens unter iedes ei» Vers-gen von io Zeilen zu machen angefangen, ist aberdarüber 172z verstorben. NZ.
ZEDEKIAS ben Abraham, ein jüdischer Rabbi undMedicus aus der Mitte des 13 Seculi, schrieb semi.tas collectionis, so ein Comm. in Arba Turim ist,und zu Venedig 1546 in folio gedruckt worden. Derande c Theil davon lieget in der oppenheimerBiblio-thec noch im Manuscript. W.
ZEEUS (Jacob), ein holländischer Poet, gebohren1686 zu Zevcnbergcn, allwo scin Vater Bürgermeisterwar, übte sich von Jugend auf in der Geometrie,Dichtkunst und Rechtsgelahrheit, ward ein angese-hener Rechtsgelehrter, und starb 1718. SeineSchrifften, darinnen er sonderlich dem Juvenalnachgeahmet, sind Gngeblankette Wtterrldt; Umbri-tius, oder eine Uebersetznug der dritten Satyre desJuvciials; Wolf in't Schaapcrel. 1726 wurden dieseund andere desselben Schrifften, unter der UebcrschrisstOvergeblevc Gedichten van Jac. Zeeas zu Rotterdamzusammen gedruckt.
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