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tin Privatus, sitmmlete sich einige ziemliche Biblio-thec, die meist aus Disputationen, Programmatibusund Lebens-Beschreibungen von Gelehrten, auch an-dern kleinen aber raren Schrisscen bestand, hielte sichim Speis und Tranck sehr mäßig, und ward 1688todt im Bette gefunden. Er hat honorem exequia-lem parenti exhibitum, nebst einer diss de animseimmortalitare, ingleichen eine Trvst-Schrifft geschrie-ben, UNd defcriprionem remplorum urbis Jubecenlisim Manuskript hinterlassen, Mal.
ZEIDLER Ilieinr. Laûliu<>), ein Sohn JohannisPastorprimarii zu Bautzen,geb.daselbst 1640 den25Jan. siudirtc zu Wittcnberg und Leipzig, und machtesich durch unterschiedene Cvllegia über die orientali-schen Sprachen bekannt. Von dar begab er sich nachGiessen, und ward daselbst in die Zahl der 6Magistro-rum aufgenommen, so ordentlich in derBurg Kirchepredigen. D. Spencr berief ihn hernach zu sich.Als er nun bis 1670 ausser Landes gewcst, wurde ernach Hause berussen, lind anfangs ;um Pastore extra-ordinario, 1679 aber zum Pastore secundario, und1702 zum Pastore primario verordnet. Er starb aberbald das Jahr daraufamSonntageQvastmodogeni-ti am Schlage. Gr.
ZEIDLER (Jo.), ein Pastor primarius in Budißin,war eines Predigers Sohn in Camentz, studirte inLeipzig, und wurde 1624 auch daselbst auf seine zumPastorat nach Budißin erhaltene Vocation oröinirt.Sein Amt fiel gleich in die beschwerlichen undgefahr-lichen Kriegs-Lauffte ein, wie aus seiner 1634 zuDrcßden ohne Nahmen in 4 edirten Tabeera ßudis-sinx, oder Beschreibung der 1634 den 2 May ge-schehenen erbärmlichen Einäscherung der StadtBudißin zu sehen ist. Er stand also sehr viel Trüb-sal aus, und brachte wegen zugesetzterKraffte sein Le-ben noch nicht völlig auf 47 Jahr. Denn er starb1640, im April. Gr.
ZEIDLER (Johann. ), tin Theologus von Lübeck,gebohren 1591, studirte zu Lübeck, Rostock und Wit-tenberg, ward allhicr Magister, that mit Io.Lluverv eine Reife durch Deutschland, Pohlen, Hol-land, Engelland und Franckreich, wurde 1621 Dia-conus, und 1649 Pastor zu St. Aegidii in seiner Va-terstadt, schrieb : Diss de perfectione S. Scripturae;de traditionibus; de Meslia; de ministerio ecclesia-stico ; de Iapsu primi hominis ; de corna Domini,und starb den 26 Octobr. 1661. 8eel.
Z E I D L ER ( Jo.), ein Doctor Philosophiä und Me-»icinä, gebohren zu Lcmberg in Schlesien 1596, pra-eticirte anfänglich zu Dreßden und Eilenburg, wardnachgchends Professor Chirurgiä und Anaroniiä, undferner Therapevticä zu Leipzig, Decanus seiner Fa-cultat, und der Académie Decemvir, auch beyderFürsten-Collegiornm Collegiat, war zugleich in derMachest und Philosophie wohl erfahren, schrieb dis-sertationes de Plica polonica, E novo cirrhorumsymptomate; de mania; de incube; de dolore co-
lico See. und starb 1645den 13 Vlmmbr. E. W, d.
ZEIDLER (Johann), ein Theologus von Gnoie» imMecklenburgischen, studirte zu Lübeck, Rostock undWittenberg, ward allhier Magister, las hieraufColle-gia zu Leipzig, ward 1669 Diaconus zu St. Petri inRostock, und schrieb: Dillerr. de diíHngui non di-flinftorum ; de ixorusùan lytuuilvtuv Xoy mv ; de con»servatione creaturarum See. Seel.
ZEIDLER (Joh. Gottfried) , ein Magister Philoso-phie, gecrönter Poet und Prediger zu Feinstädt imMannsfeldischen, woselbst er seinem Vater 20 Jahrlang adjungirt gewesen, danckte aber, als er ihm nachdessen Tode anr Dienste folgen solte, wegen allerhandScrupel, ab, und lebte als ein Privatus in Halle,war ein curiöserMann und grosser Avtodidactus, dermit der WünschebRurhe, davon er einen eigenen Tra-ktat verfertiget, besondere Dinge prästirt, starb anrAnfange des l8 Scculi, 1711, als Auctionatorder Universität zu Halle frühzeitig, nachdem er sichdurch allerhand Debauchen entkräfftet, und schriebtheatrum virorum eruditorum minus mit Bildern iden 800 jährigen Stamm-Baum der Grafen vonNIansfeld; Vie Buchbinder-Philosophie; eine lä-cherliche deutsche Uebcrsetzung der scholastischen M-taphystc, ;. E. die hochedle, veste undhochgclahrteGnostologia ovec Allwisscrey; die physica oder bla-tur-Lehre; Sie vcrsteherey in ein Moon-Lörngrvvon einer Rl«tsch-Rose; dieMägde-Phyficrc. 8y"'vpün üfcologicam; das verdeckte und entdeckte
Larneval, in 3 Aufzügen ohne Nahmen; ncu-au."Zr-fcrtigte Bilder-Bibel; eine deutsche Ucbersetzunövon Cbriß. Tbomaßi Diss. de crimine magiae, fund 3 'mentis jurisnatura &gentium, inllitutionibus j unS *prudenciae divinse, Und dessen Schrifften de regin 1111 ®ecclesiastico ; neun Priester Teufel, ohne Nahn""-7 böse Geister, welche heutiges Tages guten thf" ^die Rüster regieren, ohne Nahmen; Staat derfeit von Mannsfeld und Hanau; ein hoch-deutsch^Sprach-Luch rc. Er war von kleiner Statur, W'tr aber ein groß Ingenium, das zuweilen übersch>">ppte; und besaß Lutheri Dintenfaß, dessen er sich /letzt selbst bedienet, wolte es aber, ob man ihm 3[ ( ',viel Geld davor bot, daran er Mangel hatte, jnicht weglassen, weil er befürchtete, man mockst-zum Aberglauben mißbrauchen. Sus. Elis. Peivlcrwar seine Schwester. Un. Leb.
a ZEIDLER (Joh. Sigism.), ein meißnischermann, studirte zu Leipzig, Wittenberg undbürg, hielt 1649 eine Oratiou, de concordiaImpeni, ejusque confervandee ratione, welche t"'Vghtenberg gedruckt worden ; reiste nach Franckreichandern Ländern, und starb 1682. Leb. f
ZEIDLER (Melchior), ein Philosophus und Ag,
logus, gebohren den 16 Februar 1630 zu KomS l
in Preussen, studirte zu Jena und ward dasewNgisier, 1658 zu Königsberg Professor Logi"»Metaphystces und zweyter Hofprediger, -,fessor, und 167s Doctor Theologiä, 1631