Band 
Vierter Theil S - Z.
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Z E N O

ZESO

ZEtfOBIUS

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i6i8in4 edirt, auch mit ^enschenii Anmerckungen

M den AKis hantìor. mente tckajo Tom. 11 bcfttiö?lief) ifí ; orationes , sl[$ de corpore Christi, de hu-mana miscria &c. Ug. Gi. Tom. Fa.

ZENO (Nie.), cin Venetianer, gab 1558 daselbst ori-gine dì Venezia, ohne feinen Nahmen in 8 heraus, so1588 daselbst ausgelegt worden. 8».

ZENO (PetrusCatharinus), ein Clericus regularisso-mascns, und Bruder des Apoftolo Teno, gebohrenl666den 27JUÛÌ zu Venedig, studirte in demSemi-nario der PP. Somaschi, hatte an den schönen Wis-senschaffcen, und sonderlich der lateinischen und italiä-nischen Sprache, ein ungcmeincö Vergnügen,und lasden Hora; und perearcham fleißig. Im 21 Jahrebegab er sichindasNoviciat, übernahm bald daraufdie kleinen Orden, und las hernach in dem Scminariozu Muran und Brescia die Rhetsric, und hernach zuVenedig die Philosophie. 1713 trug ihm sein Bru-der Apoftolo seno, der als kayserlicher Poet und Hi-storiens nach Wien gieng, die Aufsicht über dasGior-nalede’ lecterati auf, welche er mit solchem Eifer be-sorgte, daß er dadurch seine Gesundheit schwächcte,und solche also 1728 mit dem ersten Theile des MenTomi ausgeben muste. Er war von Jugend auf eingrosserLiebhaber von Büchern. Als nun der P. San-rincUi r7v7 nach Rom bernffen ward, und ihm einigeitaliänische Bücher zurVerwahrung zurücke ließ,kamihm eine Lust an, eine vollständige italiänischeBiblip-thec zu sammlen, welche erauch in kurtzen zu Standebrachte. 1730 ward er mit einem Lchlagflusse be-fallen,von dem er sich wieder erholte z allein zurDanck-barkeit vor seine Genesung sich selbst die Züchtigungauflegte, den grösten Theil seiner geliebten Bibliothekdem Eollegio della Salute zu überlassen. Man hak-te ihn zwar von den ordentlichen Pflichten der Geist-lichen befreyet: allein er war darinne aus eigenemTriebe so ordentlich, als der jüngste Anfänger. Ersuchte keine Ehren-Aemter, sondern arbeitete vielmehrdagegen, wenn man ihm solche auftragen wolte.undwar kaum zu bereden, die angebotene Stelle unterden arkadischen Schäfern, da er den Nahmen LaunioSrraziano gesühret, und der Accadcmia degli Assor-diti zu Urbino anzunehmen. Zu derSamnilung dervenetianischenHistorien-Schrelber, die 1718 herausgekommen, hat er die Register, und in dem gten Tomolateinische Anmcrckungen z» den beyden Lebens-Be-schreibungen Andr. MorofinigemaciK. Im loTomoist das Leben llapr.Nani und iVlicb. FoFearini von sei-ner Arbeit. Die Anmerckungen eines Ungenanntenüber Giov. della Lasa Gedichte, die in der Samm-lung seiner 1728 zu Venedig gedruckten Wercke stehen,ingleichen die Anmerckungen über die Briefe Gualte-ruzzi im dritten Tomo derselben sind auch vou ihmverfertiget worden. Die Xll Tomi desGiornalede'kttenri, die nach des Apostels Äeno Abreise nachWien ausgefertiget worden, sind gröstentheils seine

^eigene Arbeit. Die ftantzösische Logic des Arnauld,

wie auch einige Fasten-Predigten des P. Bourdalouehat er insJtaliànische übersetzt. An. 1732 ward ermehr als einmahl vom Schlage gerühret, und verstarbim gedachtenJahrezuVenedig. Gi.

ZENO, oder Zenon Policola, ( Ant. ) , ein Physieusnnd Mathematicus von Venedig, hat in der ander»Helstedes r^Seculi florirt, und 6« natura humana«embryone, so zu Venedig 1491 in4gedruckt wordctt ilibros 7 planecarum nominibus inl'criptos, de reli*quis human® vitse xtatibus geschrieben. Fa.

Z E N O ß IA, (vdenan, des palmyrener Königs in S>Trien Gemahlin, überwand nach ihres Herrn Tode de»

KönigSapor inPersien, erweiterte ihreGrcntzenbw

anLegypten, und regierte die römische Provintz"'Syrien eine Zeitlang mit grosser Klugheit, siel aber zupen Zeiten desKayscrsGallieni von den Römern ab/massete sich selbst Syrien uud Acgypten an, war unterden dreyßig Tyrannen die vornehmste, wurde aberendlich um 274 vom Kayscr Aureliano überwundc»,und zu Rom mit ihren zwey Söhnen im Triumph astugesühret. Sie war sonst behertzt, schon, verständigund gelehrt, redete die griechische, lateinische, per»)sche, ägyptische und andere Sprachen,war auch^fahren in der Historie, wie sie denn Alexandri l)E Mschichte, die Nicomachus herausgegeben, wohlbezschrieben. Sie insormirte auch ihre Söhne stibsiin Studiis, untersuchte dabey hie christliche 3 u»gion sorgfältig, fiel aber in des Pauli SamosakcnsiKctzcrey. 8 . kau. ,,,

ZENOBIUS, ein griechischer Sophist, welchenet iche Fcnodotum nennen, lebte zu dcsKayscrs AoriaZeiten inRom, und schrieb epitomen adagiorum»cilli Tarrai und Diäymi Alexandrini, welche *

. evbsopäus i;g; zuerst aus Licht gestellt; Gilb. «■ 'gnatus aber unter dem Titel iylloge parwinisrum > >

, teinisch übersetzt, und endlich Andr.SchettusM"^ner neuen Version undgeichrten Noten nebst dcMgeniano zu Antwerpen 1612 wieder auflegen ist». JEr soll ferner den SaUufiitwi aus dem Latci>ii>chcn ,Griechische übersetzt haben. Es war auch ein mbius, welchem Zenobius seine Bücher 6e oräirwznüschrieben. 8. Es. Vo.

ZENOßlUS, ein christlicher MedicusvonAegeaCilicien, ward nachgehends Bischoff in seiner -0stadt, und muste unter des Kaysers Dioclctianrlleorung den Märtyrer-Tod ausstehen. C.

Z E N O ß I U S, ein Bischofs zu Florentz, wurde da,r >

aus dervornehmenFamiliederHieronymergevo) ^In dem r8 Jahre seines Alters nahm er îMflv* ,..s Ç 2ftinen Eitern die christliche Religion an, und w ^Jahre hernach von dem Bischoff G. î^âr^taufst. Er that sich folglich durch stme GotteSsu ^und andere Verdienste so hervor, daß khn ^^zr^chi-zu Florentz indem Z2 Jahre seinesAlters î"^àtukDiacvnv seiner Kirche machte. Er war von_ n &sehr beredt : deswegen legte er sich aufs Predig.wurde darinne gantz unvergleichlich. Um 0 >wurde die rechtgläubige Kirche von den ^^^^rückü