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Vierter Theil S - Z.
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3195 zeüxes Ziegelbauer

cam, so zuHanaulöi; ,'»4 gedruckt worden, den Io.Wülfer hernach seiner theriac* judaic* einverleibet;rnglcichen noch einander Buch wider die Christen,dar-auf er sich tu dem ersten c. 5 $ 14 beziehet. Er starbzu Regrnspurg in gröster Slrmut auf dem Miste. W.Z E U X E S, ein Medicus von Tarent, und einer der be-rühmtesten von der Secte Herophili, lehrte zu Carusin Phrygien die Artzneykunst mit grossem Ruhm,undlebte zu den Zeiten des Strabo. Galenus zehletihn beständig unter die Empiricos, meldet auch zu-gleich, daß er über die Schrifften des Hippocratcs com-mentiret habe, es ist aber von allen seinen Werckennichts mehr vorhanden. In Rieb. Mead dissert. denumis fmyrnenf. trifft man einige Müntzen an, dieihm zu Ehren verfertiget worden. Fa.ZIALOWSKI (Lustratius Johannides), Ruthenus,griechischer Religion, lebte gegen 1621 einige Zeit zuAltorff, und schrieb delinearionern ecdelie orienra-lis grase*, welche wolffgang Gunvllng erst 168 l mitseinen Noten heraus gegeben.

ZIAMP US (Angelus), ein Dominicaner vonCremo-na, warum 1540JnqvisttorimMayländischen, undschrieb de veritate purgatorii adversus Lalvinurn Lcalior. Ecli.

ZILIIEMIG8 (Franciscus), stehe Franciscus de Zi-chenis.

ZIORON de Acevedo (Franc.), ein Jesuit,gebohrenzu Valladolid in Spanien 1608, lehrte 8 Jahr die Hu-maniora, wurde nachgehends Professor Theologiä zuSalamanca, gab viele Jahr lang einen Prediger ab,dirigirte in verschiedenen Collegiis, und schrieb coin-rnenrarios in Mateheurn s. porius in 4 Evangelistascum tract, de pulchritudine virginis & marris, so zuLion 1670 in folio gedruckt worden; 8alomonernil-luininatum. AI. Ant.

ZIE6 EELAUER (Magnoald), einBenedictiner,ge-bohren 1696 in dem schwäbischenMarcktfleckenE Wan-gen, trat in dem Kloster Zwiefalt in den Orten,lehrtenach einiger Zeit darinne die Philosophie und Gotces-gelahrheit, gieng darauf in dasKlostcr Reichenau imBißthumConstanz, lehrte daselbst dicThcologie, undward sodann in den Geschafften seines Ordens nachWien geschickt, allwo er sich verschiedene Monat auf-hielt. Nach ausgerichtetem Auftrage ward er vondem Abt zu Gottwich Gottfried Desscl bcrrzfen, seinenjungen Mönchen die sittliche Theologie vorzutragen.Nachdem er dieses gethan, nahn, er seinen Weg wiedernach Wien, und ward 1744 von dem Abt zuBraunauin Böhmen eingeladen, bey Einrichtung einer vonden Präger-Ständen zu errichtenden neuen Académiebehülflich zu seyn. Da aber der Krieg diese Beschäf-tigung unterbrach, kehrte der P. Ziegclbauer wiedernach Wien, und arbeitete an einer böhmischrnBiblio-thec.oder einem Dcrzeichniß der Schrifften von böh-mischen Sachen; worauf er nach Ollmnß zum Se-cretario der allda gestiffteten Académie der Unbekann-ten berufen wurde, allwo er auch 1750 den i4Junii

ZIEGENBALG

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durch eine übel zubereitete Artzney verstorben. SeineSchrisstensind: Mancipatus illibarae virginis Marie;Triumphale sil'entium in deutscher Sprache; histo-rische Nachricht von der St. Georgen-Fahne, sovor gelten der deutsche Adel in Religions - undReichs-Lriegcn geführt hat ; Leben und Geschichtedes Ery - Märtyrers Stephani, ersten und vor-nehmsten Patron der Stadt Wien; opusculumpar-thenicum de sacro immacul. concept. B. V. M. my-sterio ; novus rei Iitteraris ord. S. Benedicti conipe-ctus Tomis IV abfblvendus, quorum primus prodiitRatisbonœ i739 fol.; Emblemata meieriana, liveloca inversa, interpolata, truncata & in R.P.Adamirelatione historica'paeis Westphalie* a Godofredo aMeiern edita ; historia monasterii brzeonoviensisprope Pragam; sacra sponsalia virginis deipare;disquilitio de origine, quidditare, virtute pioqueufu numisinatum feu crucularum ord. S. Benedicti;historia didactica de S. crucis cultu & venerationein ord. S.Benedicti; Centifolium camaldulense livenotitia scriptorum camaldulensium ; kayserliche undküniglicheJagd-Geschichte unter dem Nahmen Ve-nantius Diana. Dasjenige,was er im Manuskripthinterlassen,kommt auf folgendes an: RhabaniMau-ri commentarius in Danielem prophetam e ver. MStoerutus; Olomuzium sacrum; collectio epistolarumasceticarum a PP. Benedictinis maximampartem con«scriptarum; meditationes in regulam S. Benedicti.Bibliocheca bohemica.

ZIEGENBALG (Bartholomeus), ein lutherischerTheologus, gcbohrcnden24Junii i68Z zuPulsnitz,cinerStadt in der Ober-Lausitz, 3 Meilen von Dreß-den, allwo sein Vater ein Handelsmann war. Erstu-dirte zu Görlitz und Berlin, zog 1703 nach Halle, undlegte sich allda hauptsächlich auf das Studium bibli-cum. Als indessen der Königin Dännemarck, Fride-ricus IV, einige Studiofos verlangte,welche als Mis-sionarii nach Ost - Indien gehen, und daselbst den Hei-den Gelegenheit zur Bekehrung geben solten, wurdesonderlich Ziegenbalg mit vorgeschlagen,und im Octo-ber 1705 zu Coppenhage», sammt noch einem andern,Nahmens Heinrich Plütschow, zu solchem Amt ordi-nirt. Hierauf begab er sich den 29 Nov. mit seinemGefährten zu Schisse,verlohr sogleich auf dieser Reisevöllig sein Malum hypochondriacum, womit er sonstfast von Jugend auf geplagt gewest,und langte end-

. lich den yJulii 1706 zu Tranqvebar in Ost - Indienan. Hier legte er sich mit grossem Fleiß auf die portu-giesische und makabarische Spracht, brachte es auchdarinne gar bald zur Vollkommenheit. An. 1714wurde der den 14 Jan. angefangene Bau einer Kirchevollendet, welche er die Jerusalems - Kirche nennt-Indessen wurden von einigen Uebclgestnnten dem Mstsions-Wercke verschiedene Hindernisse hier und fainden Weg gelegt. Diese zu heben, begab er sichwiederin Europam, arbeitete auf dieser Reise garKißiganseiner Uebersetzung der heiligen Schrifft, end langteden i Junii 1715 zu Bergen in Norwegen an, reiste

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