Band 
Vierter Theil S - Z.
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er noch fein gesund wäre. Hierauf gab er dem Kerl«inen scharffe» Verweis, und ließ ihn fortgehen.Knrtz vor seinem Ende fiel er die Treppe herunter,und brach das rechte Bein; endlich aber verursachtenihm die hefftigen Stein-Schmertzen 1692 den i6tenApril sein Ende, wie man denn ziemlich grosse Stei-ne in seiner Blase gefunden. Sein erstes Merck, dasihn sehr berühmt gemacht, war Regicidium Anglo-rum iir 12. Er schrieb auch comment, in Lanceüuttiinstitution, juris canonici, cum dissert. de juris ca-nonici origine Sc incrementis; de resticutione fpo-liatorum; de juri^us majestatis; rabulistica oder vonÄungen-Dreschern; ecclestasticum, sttr.

de milite episcopoin v'eteri ecclesia invifo; deDia-conis St Diaconissis veteris Testament! ; de clericorenitente feu muneris et clesiastici fuga; deepifco-pis; de fuperinrendente; de dote ecclest« ejusquejuribus Se privilegiis ; traft, von Madrigalen z ob-lervationes in Hug. Grotii jus belli Sc pacis ; dica-sticen f. de judicum officio Se delictis ; concluiìonescommunes ad auream praxin; eclogarum 17 juridi-carum lancem faturam ; parentalia ad busta suorumíacta; difceptationes felectas varii argumenti, dieSc. Loyer 1712 auflegen lassen ; pr-eleKiones pu-

blicas in decretales; commentât, ad ordinationemprocessus faxonici; inrroduStionem ad processumfori faxonici; comment, de fuccestione conjugum,st de psrrione conjugis fuperstitis slaturaria Sc verastatuti wittebergenlis interpretatione; -dissert. de in-genio; de folis Sc lunae defectibus ; de imperiome-re mixto Sc jurisdictione; de jure fequestrationuni;de baptifmate non iterando; de foro privilegiato;de fuitaie-; <ie Mohatra contractu; de íingulari Ele-ctoris Saxonias eminentia; de jure repressaliarum;de jure clavium; de jure vafalli in feudo; de cafufortuite; deapochis; de jure monetae; de procu-ratoribus; de ratihabitionc ejusque affeítu juris;de prsediis censiticis ruralibus; de jure litemdenun-ciandi; de jure victualium; de testaments; de ju-

visitationis eccleliasticas Sc procurationis; demu-tuo; decommodato; de affectu magistratus; dePnefcriptione feudali; de xenovatione Investitur«feudilis; deremilïìone delinquentium ad locumdeli- 4

; de stipendiis Sc stipendiariis; de juribus Judaao-rum; de tonfura Clericorum ; de rébus pro dere-Ksto habitis; de jure revocandi; de tortura; del'tstone ultra dimidium justi pretii ejusque aíVio-st e 8 cc. 20 Elegien über die Geburt, Leiden und Auf-Erstehung Jesu Christi. Sein Va/er gleiches Nah-mens, warJur.U.D. churfürstlich sächsischerSchöp-Pen-Stuhls-Assessor, E. E. Raths zu Leipzig Consu-

"Nt, schrieb notas ad eonclustones Nie Calvoli, und

Arb 1657 dm 18 Januar, im76sten Jahr. ki.Vog."eu.AE. 8 tep.

^^EGEER (Georg), siehe Cigler.

Vo "ZlEGLER tmi) KHohausen, (Heinrich Ans-.b elm), gebohren den6Januar iü6zznRadmcritzi,r

der Ober-Lausitz, studirte zu Görlitz und Franckfurtan der Oder, und legte sich daselbst mit grossem Fleißauf die Exercitia, die sprachen, die Jura und ga-lanten Wisscnschafften, als die Historie, die Genealo-gie, die Bcrcdtsamkeit, vornehmlich aber auf die deut-sche Poesie. Anno 1684 nöthigte ihn der Tod seinesVaters, von gedachter Universität nach Hause zu rei-sen, und die Administration des in dem Erbthcil ihmzugefallenen Ritter-Guts Probsthain anzutreten, wel-ches er aber vcrkauffte, und dagegen die Güter Po-delwitz undAltkötitz, zuletzt aber, das eineMeilevonLeipzig gelegene Stadtgen Liebert-Wolckwitz an sichbrachte. Eine Hof-Bedienung zu erlangen, bemühe-te er sich keincsweges, nahm aber die Stelle einesStiffts-Raths zu Wurtzen an, welches ihm nicht hin-derlich war, sich nach seinem Verlangen den Studienzu wiedmen, deren Früchte, die von ihm an das Lichtgegebenen -Helden-Lrlcfe, oder Helden - Liebe derheiligen Schrifft alten Testaments, die Io. Christ.Lehms 1715 mitdemandcrn Theile vermehrt auflegenlassen; die asiatische Lanise; und vornehmlich derhistorische tägliche Schauplatz, und das Labyrinthder Zeit in 2 Folianten sind, über welchen letztem erauch, nachdem nurgoBogcn fertig worden, verstor-ben ; worauf es Balthajar Christoph Sinold, ge-nannt Schütz, der nach diesem Hof-Rath und Dire-ctordcsFürstenthums Bcrnstadt in Schlesien gewor-den, compliret. Es ist auch die erste Fortsetzung desSchauplatzes und Labyrinths der seit 1718 zu Leip-zig in folio zum Vorschein gekommen. Durch dasviele Sitzen verschlimmerte er seine ohne dem schwacheLeibes-Coustitution, und vermehrte das Malum hy-pochondrncum, welches ihm von Jugend auf ange-hangen, so, daß endlich eine gefährliche Schwindsuchtdaraus ward, woran er 1697 den 8ten Scpt. zu Liebert-Wolckwitz verstarb. Heu. HE.

ZIEGE ER (Hierein.), war im 14 ©eculo ProfessorPocseos zuJngolstadhund gab unterschiedene Schau-Spiele, z. E. drama de Christi vinea, exMatth.XX;wie auch t>ie annales Avemini, nebst dessen Leben; ei-ne deutsche Uebcrsetznng von Joh. Boccarii Historienvom widerwärtige» Glück; illuslrium Germanise vi-rorum historias See. heraus. HL.

ZIEGLER (Jacob), ein Theologus, Mathcmaticusund Cosmrwaphus, von Landshut aus Bayern ge-bürtig. Einige wollen, daß er ein Schwede, und zuUpsal Professor Mathematum gewest, welche Mei-nung vielleicht daher entstanden, weil er etliche Schriff-ten, dieses Königreich betreffend, an deir Tag gegeben.Er selbst aber berichtet, daß er sein Merck von Scan-dinavien aus gewissen Nachrichten gezogen, so er zuRom bekommen. Dieses ist gewiß, daß er zu Wieneine lange Feit gelehrt, und als ihn das Schreckender ottomannischen Waffen von dannen verjagt, seineZuflucht zu dem Dischoffvon Passau, einem gelehrtenHerrn aus dem Hause der Grafen von Salm, ge-nommen, endlich aber in seinem Vaterlande 1 549 im

August