Band 
Vierter Theil S - Z.
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2i03 -, ZIENIEWICZ ZIEROLD

Act. VII, 43 ; dej hprainibus piacularibus, ex x Co-rinth. IV, 13; de inauguratione & coníêcrationefa-cerdotum ebrsorutn; de subjectis poíìtionibus gras-cis; de Sympathia & Antipathia rerum naturalium;de auro ; de qualitate ; de magia ; de conditionibus&modis; de homicidio dploso; colloquium theo-logicuiîî juxta summarium Lyferi; Theoremata mi-scellanea ex parte générait & ípeciali physic® &c.G, e, r.

ZIENIEWICZ ( Andr. ), ein Jésuite, gebohren 1609zu Rovogrodeck m Litthauen, lehrte die Rhetorik, Phi-losophie, die Moral -und scholastische Theologie vieleJahr, gab hernach einen Prediger und Mißionarinmab. Er hat noch .um 1677 geiebet, und unterschie-dene panegyrieos geschrieben, auch des Jttl, Hayneu-sttc exercitia ipiritualia ins Pohlnifche übersetzt- AI.ZlENOWIZ( Job.), stehe Rosenwald (Andr.)ZIERBERGER (Tilemann), oder Ornatomontanus,oder auch Ornithomomontanus , Vogelsberger ge-nannt , von Hildesheim ein Bürger und Rector zuBraunschweig um 1494, hat in selbigem Jahre descri-

ptionem belli anno 1493 inter duces bruníuicenfes& úrbem Brunsvigam gesii zu Braunschwcig in 4 cdüret, welche der Herr von Leibniy dem II Tom« seinerscriptorum rerum brunsviceniium p. 8g sqq. einver-leibet. Leibflitius I. c. in prasfat.

ZIERITZ, oder Zieritius ( Bernb. ) ein JCtus, ge-. bohren aus der Neustadt Brandenburg, alìwo sichsein Vater, der ein schottländischer Edelmann war,niedergelassen hatte. Er studirte zu Leipzig, wardBürgermeister und Echoppe zu Brandenburg, wieauch des churfürstlichcn Land-Gerichts in der MarckJnspector, lebte noch 1632, und schrieb NotasSc ob-servait. in Caïoli V constitutionem criminalem;Apologiam pro federe fmalcaldico; comment, dePrincipum inter ipsos dignitatis prarogativa; colle-ftanea de fcopelismo. Gott.

^ERIXEUS, oder Zierixenüs, (Amandus), steheAmandus,

ZIErlin (Georg), ein Theologus und kayserlichergekrönter Poete von Lichthab gebohren 1592 den 14May, war erst Diaconus, hernach Pastor primariusund Superintendent zu Rotenburg an der Tauber,Wie auch des Conststorii Präses, schrieb eine Erklä-rung über den Propheten Gbadianr; Orarionernyoäticam de Antiocbo Epiphane; Leichen-Predigkenw. und starb 1661 den 19 Aug. im 70 Jahr seinesAlters, und 44 seines Amts. W, d.

2 *Erold (Johann Wilhelm), ein lutherischer Do-ktor Theologiä, gebohren 1669 den 14 May zu Neu-iradtDber-Wiesenthal in Meisten, frcqvenkirte zu An-uaberg undSchneebera, zog 1688 nach Leipzig, undwurde daselbst 1690 Magister. Nachdem er sich ei-wge Zeit bey D. Spcncrn in Dreßden aufgehalten,gab er ^sich wieder nach Leipzig, und übte sich inkehren und Disputiren. Anno 169; wurde er Asses-Eelchrt. Lexic.T. IV

ZIESENDORFF ZIESLER 2204

sor der philosophischen Facultät auf der Académie zuHalle; von da er eine Reise nach Wien that, auchnach Holland und Engelland gehen wolte, aber dar-über eine Vocation nach Pommern kriegte, allwv er1696 Pastor, johanneus und Professor Theologiä indem gröningischen Eollegio zu Stargard, 1701 Con-stsiorial-Rath, 1714 aber Präpositus und Pastor ma-rianus, mit Beybehaltung der Pros. Theol. und derDirection des von ihm angelegten Wayfen-Hauses,und 1698 zu Halle Doctor Theologiä wurde, worar-fer 1731 den 1 Septembr. verstorben. Seine Schriff-ten sind: ein Tractat von der Mäßigkeit in Esse»und Drinàn; Conlilium de üudio bitlsriLeccIeäa-stic* recte institüendo & lectione patrum ; D. Lu-thers Meinung von der Reformation der Univer-sitäten; de abolit cencionum; de iniquo processuRomanorum adversus Manlium Capitolinum; Me-dulla theologiä; exegeticas ; Sie Ausrottung aller-Heuchöley; der Eingang ;u dem ewigen Reich» un-sers -Herrn Jesu Christi; dreyerley Art Menschenin der Welt; D. Luthers evangelische Aufmunte-rung ;ur Liede des Wortes Gott-cs rvider das ari-stotelisch-scholastische Christenthum; Einleitung;ur gründlichen Rirchem-Historic mit der historiaphilss. verknüpfft, welchem Buche man hernach denTitel vorgesetzt: Philosophia aristotelico-fcholasticahaeresium patrona & obdetrix ; verändere Theil derLUrchen-Historie vom Unterschied der wahren undfalschen Theologie; Sie Vergebung der erkanntenSünden; die Gleichheit der Gläubigen mit Chri-sto; Analogismus nominum & rerum ex Ps. I; ana-logia fideiperexegesin epistolaead Romanos demon-strata cum Diss. apologetica contra Schelguigiutn &Bueherum ; Vorrede über Ahasveri FritschcnsLhräncnBüchlein; Theologiä vere evangeliea in3 Theilen; Synopsis veritatis divins Sam, Schelgui-gii synopll opposita; Veri nominis orthodoxia perexegesin epist. I ad Timoth. demonstrataj Pseudo-orthodoxia theologorum sine fide; deutliche Erklä-rung der heiligen Gchrifft aus der Bedeutung derhebräischen Buchstaben in 24 Vorstellungen; dieErneuerung des Ebenbildes Gottes in dem Men-schen, aus den Gsnn- und Festcags-Evangelien desganyen Jahres; der Prediger Salomo aus derBedeutung der Buchstaben gründlich erklärt; Er-klärung des Propheten Gbadiä; der Prophet Joeiaus der Bedeutung der hebräischen Buchstabengründlich erkläret; Meditatio de decem nominibusDei; Dissertât, defortunatastultitia; derebus gestisGermanorum; de praerogati va barbaroruin popuiorumprs cultioribus ; de nexu communionis nostri cumDeo; Predigten ; Programmata &c. wechselte auchmit D. Schelwigen und Büchero verschiedene Streit-Schrissten. Uil.

von ZIESENDORFF, siehe Schœnborner.

ZIESLER (Daniel Octo), eilt Theologus und Hlsto-ricus von Rochiitz in Meisten, woselbst sein VaterGtto, Notarius publ. cäs. und Secretanus bey dr-Zzz zzz neu