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Wurde hierauf in seinem Schlaf-Peltze in einen Sarggelegt, und beygesetzt, einige Wochen aber hernachgeschahe ihm in der St. Marien-Kirche zu Stettinein solennes Leich-Begängniß, dem der Hertzog mitseiner gantzen Hof-Skat beywohnte. Seck.ZIWICKI (Simon), ein JCtus und polnischer vonAdel, gebohren i6g8 den 25 Octobr. ward, nachdemer zu Prag und Wien siudiret, Professor der Poesiezu Warschau, verließ aber 1690 die römisch-katholi-sche Kirche, und legte sich zu Königsberg auf die Rech-te, ward auf Kosten Königs Friedrich I, 1694 beyEinweihung der Häschen Académie Doctor, 1699zu Königsberg Professor Juris extraordinarius, undstarb 1706 den 20 Sepkembr. nachdem er de inju*riis disputiret statte. Arnold.
ZIZURI (Paul ), ein Dominicaner von Razusa, stu-dirte in Italien die Theologie und Philosophie, gabhernach einen geschickten Prediger in seinem Vater-lande ab, florirte um i;8c>, und schrieb in illyrifcherSprache Sermones de Adventu, quadragelimales &de S’anctis; libellum de societate nominis Dei UNdde societate rosarii. Ech.
ZIZZA (Prospcr Antoniu 1 ;), ein Neapolitaner, Übtetm Anfange des 17 Secuki, war in der AcademiaDtiofornm, und gab heraus Soberlium, poema, &epigrammata; ad Genrilitia III principis Boncom-pagni arcliiep. Stemmata, Canmina. To.de ZNOIMA (Stanislaus), ein Professor Theologiâzu Prag im r; Secnli, bezeigte anfangs eine grosseHochachtung vor den wiclef und desselben Lehre, undstand mit Johann Huffen, dessen Lehrmeister er vor-hin gewesen, in besonder m Vernehmen und Vertrau-lichkeit. Allein der römische Hof brachte ihn durchden Bannstrahl, so er wider alle, die es nicht vollkom-men mit ihm hielten, ohne Unterschied ergehen ließ, in<inr solche Furcht, daß er diejenigen mit den hefflig-sten Schmähungen belegte, welche er zuvor selbst er-hoben harte. -Hust schrieb dannenhero ein Buch wi-ber ihn, welches man noch unter seinen Werckcn stu-rer, und woraus man hernach auf dcm costnitzischenbvnciliv einige Propositiones zog, um deren willenleidiger verdammt wurde, von der Hardi bist. Con-c üii constant, r. 4. Lenfant bist. du Concile deConstancè r. 1.
20 AB (Benjamin), stehe Benjamin.
2 0 ANETTUS (Francise.), von Bologna, ein JCtusJJ 1 der letzten Hclffte des 16 Secuki, lebte zu Jngol-stadt als Professor primarius, warKayser Ferdrnau-èi l Rath, und schrieb Ilepertorium legale; traLk.
"v materia deseniionis; de justitia St jure; de etn-*ione.& vendirione; de Imperio romano ejusqueJUrisdictione ; de primatu prioris geniti Regum;®üplicem venarionem cum generalem tum fpecia-
em Lcc. weiche Schrifften läoozu Marpurg in 4zu-
2 ^^wen gedruckt worden.
Ost Lies v Thomas), ein Dominicaner von Bolo-8tl °/ lehrte dchelbst die Philosophie und Theologie,
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wurde 1576 General-Commissarius dcsJnqvisiti'ons-Gerichts zu Rom, hernach General - Vicarius seinesOrdens, und 1583 Magister saeri Palatii, schrieb einMerck unter dem Titel: ingens bellua virtute do-mita, dem er noch 34 concluliones disputabiles mitder Aufschrisst vastitas mentis breviüime terminsraangefüget, inglrichen Volumen circa modum proce-dendi in causis S. inquiiitionis, welches letztere abervielleicht noch im Manuscript liegt, und starb 1589.Ech.
ZOBEL (Enoch), ein Archidiaconus zu Annaberg,gebohren zu Schnerbrrg 1653 den 19 Mark. oderDe-cembr. studirte zu Leipzig, starb den 29 Mart. 1697,und verließ Trifolium festivale, s. Orationes pane-gyricas de rore natalitio, de miraeulo refurrectionisdominicx, de Oleo pentecostali; defensionem or-rhodoxam reiponsionis negative ad qusestionem : anstatus integer Adami tarn perfectus fuerie> ut si inte-ger mansisset, ad sublimiorem beatitudinis gradumnunquam fuillbt evehendus ? Defensionem orthodo-xam contra apostatam Peiifchmid ; Disli de virtutemorali in genere ; de clementia, virtute imperatoria ;de reiurrectione mortuorum a paganis adumbrata ;declararionem apologetieam über vie annabergrscheGespenst-Historie, wioer Laich. Leckern unv ves-sen dezauberte Welt; geistliche Lust- und Danck-' Wecker-Stimmen bey öer Belagerung ver SravtWien; törckisches Rriegs-Dcnckmahl; christlichesReligions-Rleinov ; immerwährende recht evan-gelische Tanf-Rrafft; erniuntecten Eutychum; SieHimmels-Hoch;eit des ewigen Lebens ; weihnacht-liche Vesper-Stunden; von Anfechtungen gottseli-ger Lhristen rc. ki. Ein. dl, Z,
ZOBEL (Fried.), ein Chymicus aus Hollsieitt, warum 1636 hcrtzogliÄer hellstem - gottorpischer Leib-Mebicus und des chymischrn Laboratorii zu GottorffDirecsor, schrieb: rarrarologiarn fpagyricsm, welchevon D. G. w. Wedel zuerst aus einem Manuscript1676 heraus gegeben, und mit einer Vorrede beglei-tet worden; chymische mediclmschc perle; rhesau-rum tartaro - l’pagyricum, so noch im Mannjeripttliegt, aber vielleicht mit der rarrarologia fpagyricaeinerley ist, und starb 1647. Mol. Ke.
ZOBEL (Melchior OÎíír Christoph), ein Rechts-Ge-lehrter des 16 Secnli, gebohren zu Würtzburg 1499,wurde 1538 zu Leipzig Doctor Juris und fürstlicherRath. Er war insonderheit des alten sächsischenRechts wohl kundig, machte sich demnach über dessen3 Theile, das Land-Lehn-und Weichbild-Recht; undweilet vermerckte, daß die alte sächsische Sprache, inwelcher selbige geschrieben waren, die meisten an derenLesung und richtigem Verstände verhinderte, so rich-tete er sie nach der hoch deutschen Mund-Art ein, wie-wohl ihm einige nicht ohne Ursach Schuld geben, daßer dicEigenschafft und den Sinn des Originals nichtaller Orten getroffen; wie denn auch die von ihmbeygefügten Anmrrckungen dir sächsischen Rechte nicht
sowohl