Band 
Vierter Theil S - Z.
JPEG-Download
 

ZOSIMUS ZOVITIUS

ZOUTER

rrzi

ZSCHACKWITZ -rzr

epigrammara geschrieben, Wovon noch etwas Wenigesin anthologia übrig ist. Fa.

ZOSIMUS, ein von den Alchymisten hochgeschätzterScribent, war ein gebohrncFEgypticr, und hat ingriechischer Sprache von der Verwandelung der Me-tallen unterschiedeneBücher ausgefertiget, die noch zurZeit im Manuskript verborgen liegen. Man weißnicht eigentlich, wenn er gelcbet. Lsnring meinetzwar, daß er unter allen noch vorhandenen chymidsder älteste sey, und vermuthlich nach dem Lonstanti-no M. storiret habe ; es hat aber Borrichiu« gewie-sen, daß er in beyden Puncten sich gar sehr geir-ret. Ke.

ZOSIMUS, von Gaza oderAscakon, lebtezurZeitdêsKaysers Anastasii, und war wegen feiner Wiffchsthafftin Humanioribus in grosser Hochachtung. Er ver-fertigte nach dem Alphabet ein Buch, darinne alle rhe-torische Termini enthalten waren, so man ictztin demLexicobeä Svioas antrifft; commentirte auch überden Demvfibentm und Lyßas. S. Fa. K.

Z O T I C U S, ein griechischer Poet und Criticus, warein Schüler des plotini, und hinterließ historiam at-lancicam in Versen. Fa.

ZjO U C H A E U S (Rieh.), ein englischer JCtus,geboh-ren 1592 zu Wiltshire, studirke z» Oxford,wurde 1619Doctor, 1620 Pros. Juris zu Oxford, uudlehrtedasJus civil, und canon, mit grossem Ruhm, war auch zu-gleich ein guterPhilosophusundHistoricus. Nachge-hendserhieltet noch unterschiedliche aiisehnlicheBedie-nungen, als 162z die Präfecturam Aulä albanä unddes hohen Admiralitäts-Cour Richter-Amt, und wüstesich bey dem damalige» verwirrten Zustande sowohl indie Zeit zu schicken, daß er unangefochten blieb; starbzu Louden 1660 den r Martii, und hinterließ descripr.Juris & judicii feudalisj temporalisj sacri; eccleiia-stici; militaris; maritimi; fecialis; solutionem quae-ftionis de Jegati delinquentis judice compet. ; ele-menra jurisprudentiae; centuriam quiestionum juriscivilis; erudidonis ingenuaespecimina &c. Wo. K.

20 UCHE (Willi.), einTheologusvonStratfordinEngelland,war ein guter Epagete, und wurde DoctorTheologiä,wieauchPrcdigeranderDominicaner-Kir-che in Louden. Man pflegte ihn nur den Vater derGeistlichkeit in Londen zu uennen. Bey ausländi-schen Gelehrten war er in grossem Ansehn, starb 165;den i2 December, und hinterließ comment, über dieEpistel an die Hebräer; Erklärung des Vater Unsers,die gantzeRüstungGottes rc. Wo.

ZOVELLUS (Petrus Jacobus), ein Medicus vonkarmagnola aus dem Piemontestschen, storirte in derMitte des 16 Seculi, und schrieb commentarium destatu pestilenti, in quo, quiequid ad pestem curan-dam atdnet.clarissime condnetur, so zu Venedig iZ;7in 8 gedruckt worden. Li.

ZOVITIUS (Jacobu?), ein niederländischer tragi-comischer Poet von Breda, florirte »m r;z6, warRe-ctor erstzuBreda, hernach zu Hochstraten, und schriebRuth, (int Qmbbit; ovem perditam ; didascalum. Sw.

de z 0 u TE R (Daniel), ein Theologus zu Amsterdam,lebte um i6n, und schrieb unter andern: waereKink -

gangb &c.

ZOUTERIUS (Paschas.), gebohren aus Flandern,lebte zu Anfange des 16 recuit, gab zu Apern einenSchulhalter ab, und hinterließ miscellanea gramrna-rices; adolet'cendam de conternnenda voluptate Scamplexanda virtnte in Versen. Sw.

de ZREDNA (Joh.), ein Ungar in der Mitte des 15Seculi, war Protonotarius der königlichen Cantzley,und hinterließ epistolas historicas de rébus geftis in-ter Fridericum V imp. & regnutn Hungariae ab an.1445 ad 1457, welche Paul. veIvanci« in ein Volu-men gebracht, das in der kayserlichen Bibliothec zuWien im Manuscript liegt, und von Lambccio ausLicht gcstellct zu werden versprochen, aber dieses Ver-sprechen vonihmnichtcrfüllet worden. O.Fa.

ZSCHACKWITZ (Johann Ehrenfried), ein Hi-storicus, gebohren 1669 den izJulii auf dem Floß-Hause Kösen beyNaumburg, studirke zu Zeitz unterLellario, zohe 1688 auf die Académie nach Leipzig,ward 1691 bey der chursächsischen Kriegs -CantzleyFeld-Kriegs-Secretarius, siaud darauf von 169z bis1697 bey dem sachsen - gothaischen wartcnslebischenCüraßier-Regimente alsAuditeur,auch 2Jahr langals Regiments-Qvartier-Meistcr. Nachdem er seineDienste aufgegeben, gieng er nachDreßden, allwo erbey dem Stathalter Fürsten von Fürftcnberg unddcmLand-Cammcr-Rath Marschall von Bibcrstci»bis 1705 verschiedene Bedienungen verrichtete,sich alsSecretair bey verschiedenen Verschickungen brauchenließ, und die Stelle eines sachsen - merseburgischenAgenten zwey Jahr lang verwaltete. 1725 gieng erwieder nach Leipzig, ward 1711 Archiv-Sccretariuszu Eisenach, nahm 171; die Stelle eines Professonsder Geschichte an demGymnasiö zu Coburg, und 1716gleiches Amt an dem Gymnasio zu Hildburghauscnan. Als er aber in seinen Noten zu dem Examinejuris publici etwas allzufrey de regimine CarolorumCssarum geschrieben hatte, und deswegen von demkayserlichen Hofe übel angesehen ward, verließ erHildburghausen, und begab sich unter königlich-preus-sischen Schutz. Erlebte zu Halle, und erhielt die Er-laubniß, die Geschichte, das Staats-Recht und ande-re Wisscnschafften zu lehren: worauf ihn der Königvon Preussen 17z! zum ausserordentlichen ProfessorderRechte und Philosophie, 1758 aber zum ordentli-chen Professor der Rechte und Philosophie erklärte,weiche Würde er verschiedene Jahr bis an seinenTodverwaltet. Seine Schriften sind : Rechte des HausesSachsen wegen Neapoli«; Leben L.önig Larl IIIin Spanien in 4 Theilen; schlcsische Rirchcn-Histo-rie unter dem Nahmen Ehrnkcon in 2 Thei-len; Eroberung Ryfscl samt den flandrischen Feld-Aügen; .Widerlegung de« pabftlichen Banne«und der pâbstlichen Briefe; Nachricht von dem1729 zwischen dem Rayser IosephounddcmPabstElemente XI getroffenen Vergleiche; Recht des

Raffers