DIE NEBENPLANETEN.
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Oft sah man die Schatten der vorübergehenden Monde desJupiters auf seiner Scheibe, eine analoge Beobachtung in Bezugauf die Saturnsmonde machte Herschel, indem er den 2. Novem-ber 1789 sehr scharf den Schatten des vierten Mondes auf derSaturnssclieibe sah.
Damit hei Erwähnung dieser Monde kein Irrthum entstehe,hat man ihnen Namen beigelegt, welche folgende sind:
I. Der 1789 den 18. Juli entdeckte Mond heisst Mimas.
II.
n
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8. Sept. „
77
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Enceladus.
III.
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1084
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21. März „
77
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Thetis.
IV.
77
77
n
21. März „
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Dione.
V.
n
1072
n
23. Dec. „
77
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Rhea.
VI.
r >
1005
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25. März „
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Titan.
VII.
n
1848
n
10. Sept. „
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Hyperion.
VIII.
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1071
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Ende Octob. „
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Japetus.
Die römischen Ziffern zeigen die Reihe an, wie sie vom Saturnweiter gezählt auf einander folgen.
Mimas wurde auch später von Schröter bemerkt, de Vicoin Rom sah denselben in neuerer Zeit den 27. Juni 1838, worauser in Verbindung mit Ilerschel’s Beobachtung genau dessenUmlaufszeit berechnete. Dieser Mond ist schwer zu beobachten,doch nach de Vico’s Bemerkung wird er besser gesehen, wennman Saturn mit seinem Ringe durch eine am Objectiv ange-brachte Vorrichtung bedeckt. Während das Verschwinden desRinges im Jahre 1802 sah man zu Pulkowa die säinmtlichen achtMonde des Planeten.
Enceladus beobachtete auch seit der Zeit seiner EntdeckungLamont in Bogenhausen während der Sommermonate von 1830und er bestimmte dadurch genauer die Umlaufszeit desselben.
Thetis wurde vom altem Herschel und Lamont seitdem Ende des siebenzehnten Jahrhunderts wiedergesehen und derletztere Astronom berechnete aus diesen Beobachtungen die Bahn-elemente desselben.
Dione sah ebenfalls der ältere Herschel und später wurdederselbe auch von seinem Sohne, John Herschel, während seinesAufenthalts am Cap der guten Hoffnung von 1835 bis 1837 beob-achtet.
Ithea sahen Schröter und später John Herschel, dieBahnelemente dieses Mondes sind unter allen am wenigsten be-kannt.
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