SCHLUSS.
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suchung des dunkelen Akoluthen des Sirius ist das Vorhandenseineines solchen ausser Zweifel gestellt. Was war der bekannte Sternvon 1572, denTyclio entdeckte, und weshalb sieht man ihn nichtmehr, was waren ähnliche plötzlich erschienene und verschwundeneFixsterne, die auch gänzlich unsichtbar wurden?
Endlich linden wir selbst am gestirnten Himmel des Südenszwei dunkele Stellen, die unter dem Namen der Kohlsäcke bekanntsind und die uns deshalb nur als entblösst von Helligkeit undLicht sich darstellen, weil die unmittelbar mit ihnen zusammen-gränzenden Tlieile der Milchstrasse ausserordentlich glänzendsind. Könnte also auch im vorliegenden Falle nicht die hell-leuchtende Venus ebenso durch ihre Strahlen ihren Mond ver-dunkeln, der uns deshalb nicht sichtbar ist? Wenn es aber dun-kele Fixsterne giebt, so können auch wohl dunkele NebenplanetenVorkommen, deren einer der Venusmond ist. Dann werden wir un-mittelbar auf die Erklärung der veränderlichen Sterne geführt,deren Licht durch den Vorübergang eines dunkelen Begleiters ge-schwächt wird. Die beiden bevorstehenden Venusvorübergängevor der Sonne werden, wenn übrigens der Trabant in der Näheder Venus sein sollte, die besten Beobachtungen darbieten können,die Existenz desselben zu beweisen. Wenn sechs verschiedene Er-scheinungen, durch die Voraussetzung, dass dieselben von einemuns bis jetzt unbekannten Weltkörper hervorgebracht werden, auchdadurch gehörig gedeutet werden können, dann ist auch wohl mitder grössten Wahrscheinlichkeit das Vorhandensein desselben anzu-nehmen.