Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
Seite
698
JPEG-Download
 

694

Dlapßa«vNttt«r ^ Dichtigkeit

Hayg, wsdxr hie strengen Gese^e-, der Psirwr zu oernünfiels »Esie unsern Neigungen mtzkliM^gemeffen' zu machcsp. Daher D>°le ot i k er, 'e>n Lehrer der Diale.ct.i'k, oder »er die. Kunst des ^zischen Dispü'tirens besitzt; und, dialectisch, was sich auf "'lKunst bezieht (z. B. dialectische Künste); insbesondere ^durch künstliche Schlüsse täuscht. , , .

DiapygMometer, ein--physikalisches Instrument, welchsedazu dient, die Größe, Hers Ausdünstungen in einem hegränztnfTheile der uns umgebenden Luft zu messen. S. Busch H>anM>»der Erfindungen.. ' . ... ,, , /

Diaz. Unter diesem Ngmr'n sind zwei Seefahrer beruhn»"t. Sssich'ael Diaz, ein Aragonser.,. Gefälicse des Christoph Coiu»nbus, entdeckte 1445 hie-Goldmine-g von St. Christoph, in. der ncu<nWelt, und trug viel zur.,Gründung von Neu.-.Jsabclla (na?her St. D-omingo) bei. Er starb isstü, 2. Bartbolömäu»,Pektugiesc. , Er wurde 1486 von seiner Regierung sunter Jolss^Ik) ausgesendkt, um einen neuen Weg nach Ostmdien zu sE"jEr segelte lputhiä nach Süden , entdeckte über 200 .Meilen n«U'Land und /§nd.Mckll'ch die südliche Spitze von -Afrika. Allein ?Meuterciest^sciner Soldaten, und die gefährlichen Stürme-, 7,hier wütheten, nöthigten ihn zur Rückkehr nach Lissabon. 2 "°'Nannte die südliche Spitze von Afrika Vorgebirge der . Angst, aasein König.Johann II. gab ihm den Namen deS, Vorgebirges^guten Hoffnung, weil er nun nicht, mehr zweifelte, daß der »hwüthete Weg nach Indien gefunden sey. . . .st

Dichten heißt durch sinnliche Anschauungen (Bilder) »0^7,len, und wixd. dem. Denken im engeren Sinn«, als dem Eestellen, durch Begriffe, entgegengesetzt. Im vorzüglichenin welchem'es zum Zwecke der-Kunst angewendet wird, Heißt''-.'Ideen in' entsprechenden Bildern fassen/oder in einem Harms",schen Ganzen sinnlicher Anschauungen vcrsinnlichen,. wodurch ".Dichten auch von dem bloßen Erdichten, d. -i,. ausdenkell, ^sinnen'solcher Gegenstände, die nicht in der Wirklichkeit gegebn ^sind, verschieden ist. Da» Vermögen zu dichten im obigenberuht hauptsächlich auf der durch Vernunft, als „dem B^cm ^gen der Ideen, angeregten Phantasie. Im engsten. Sinne h j,dichten, jene ideale Bildungen der Phantasie (Dichtunge").^,der Sprache vollendet darstellen / und die Kunst dieser DE,,lung insbesondere Dichtkunst;, ein Product dieser Art eindicht; besondere Classen derselben Dichtung Sorten. S.gen» Poesie. (k. . -

-Dichtigkeit (Densität) heißt der Grad der Erfüllungnes bestimmten Raumes. Um die Dichtigkeit eines. Körpers stbestimmen, muß man ihn mit einem andern vergleichen, und. ^

sen dabei zur Einheit annehmen. Da die Erfahrung lehrt,Kcgenwasser oder auch destillirtes, von allen fremden BeiimlAI,gen befreites Wasser, bei gleichem Wärmegrad eine stetsNichtigkeit behält, so nimmt man dieses gewöhnlich zur,«n, und geht hei der Dergleichung von folgenden Grundsätze ssxper. Körper, die gleichen Raum einnehmen, verhalten sich s", -nDichtigkeit wie ihre Massen, für welche man das GewEKörper setzt, weil man kein anderes Mittel hat, die Qualltmin einem bestimmten Raume enthaltenen Materie zu finden.,ben die Körper gleiche Massen, so verhalten sich ihre Dlchf^