Schlusswort.
Da man sich bei einer Führung wie die, zu welcher wiruns erboten haben, gewisse Gränzen abstecken muss, ohnederen strenge und planmässige Einhaltung sie ihre Bedeutungverlieren würde, so setzen wir unserer periegetischen Wan-derung an dieser Stelle ein Ziel. Zwar würde sich ausdem, was hier und da zerstreut und zum Theil verborgenliegt, eine Sammlung bilden lassen, deren Durchmuste-rung uns noch lange beschäftigen könnte, durch die Laby-rinthe aber, welche wir dann zu durchkriechen hätten, wür-den uns von den Lesern, für welche dieses Buch bestimmt ist,nur sehr wenige folgen mögen. Die meisten Orte, an denendie dem Privatbesitz angehörigen Denkmäler aufbewahrt wer-den, sind schwer zugänglich oder zu Zeiten wenigstens ganzunerreichbar. Es würde daher nur peinliche Empfindungenerregen müssen, wenn wir den flüchtigen Besucher der ewigenStadt von Kunstschätzen unterhalten wollten, die, wie dieVesta Giustiniani oder der Discobolus des Palastes Massimi,den grössten Theil des Jahres verschlossen gehalten werdenoder gar nicht sichtbar sind. Auch pflegen derartige verein-zelte Werke Gegenstand besonderer Erörterungen zu sein,auf welche diejenigen leicht zurückkommen können, welchesich überhaupt für derartige Erscheinungen so lebhaft interes-siren.
Wenn wir auf den Gang zurückblicken, den wir bei un-seren Kunstbetrachtungen genommen haben, so werden wir