noch immer unverändert das beste Lehrbuchdieser Wissenschaft. Es giebt wenige TheilederMachemarik, worüber Euklid nichtgeschrieben hatte. Unter allen seinen Wer-ken aber bleibt die Geometrie am schätzbar-sten , wesfalls sie auch vielfach übersetztund kommentirt herausgegeben ist. SeinWerk von der Optik wird der vielen Feh-ler wegen für untergeschoben, und desEuklids unwürdig geachtet.
97) EuKr( Leonhard) gebohren zu Baselden is. April 1707. Eine Menge glück-licher Umstände und Ereignisse vereinigtensich zu seinem Vortheile. Ein durchdrin-gender Verstand, eine lebhafte Einbil-dungskraft, ein unbegranztes Gedächt-niß ; eine ländliche ungekünstelte Erziehung,ein frühzeitiger Unterricht in der Mathe-matik, erst durch seinen Vater, Paul,damaligen Landprediger zu Riehen;nachher durch Johann Bernoullizu Basel, der ihn gar bald vor allenseinen Zuhörern bemerkte, und vorzüglichlieb gewann; die vertraute Freundschaftmit dessen beyden Söhnen/Nikolausund D a n i e l, auf gleiche Gesinnungenund Neigungen gegründet; der Ruf end-lich zu der damals neu errichteten kaiser-lichen Akademie zu Pet/ersbürg, erst
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