(1727) als Adjunkt in der mathematischen,nachher (1730) als Professor in der phy-sischen, zuletzt(i7zz)als Daniel Ber-noulli's Nachfolger in der mathema-tischen Klasse: Alles dieses trug mehr oderweniger dazu bey, den grossen Mann zuvollenden, den man nach der Zeit an ihmhat kennen lernen. Besonders war derRufnach Petersburg für seinen Ruhmentscheidend; den nun konnte er sich ganz,und aus Beruf, der Wissenschaft über-lassen, die er zuvor nur aus überwiegenderNeigung getrieben hatte. Die Einrich-tung der Akademie forderte regelmässig,zu gesetzten Zeiten, seine Beyträge, undDie Güte und Reichhaltigkeit seiner Unter-suchungen zogen gar bald aller Augen aufihn. Auch der Zeitpunkt, in welchem dieserRufan ihn gelangte, gereichte der Wissen-schaft zum Vortheile. H u y g e n s, N e w-tons, Leibnizens berühmte Namenund Thaten waren noch im frischen An-denken; selbst sein grosser Lehrer, J o h.Bernoulli, mit Ruhm und Ehre beklei-det, schien von seinen zahlreichen Siegenund Eroberungen nur auszuruhen, ummit neuen Kräften weiter auf Entdeckun-gen auszugehen. Voll edlen Selbstgefühlsund Zutrauens in seine Kräfte trat hierEuler die Laufbahn an, und sah mehr
vor-