vorwärts, auf das was für ihn noch übrigwar, als was andere vor ihm entdeckthatten. Die Mechanik und Dynamik,die Dioptrik und Astronomie, die Geogra-phie und Schiffahrt waren noch beträcht-lich von der Vollkommenheit entfernt, dieihnen nachher eine verbesserte und erweiterteAnalysts, besonders die so glückliche An-wendung desJntegralkalkuls gegeben hat.Eulers geschäftigem Geiste stand alsohier ein unübersehbares Feld offen, dasnicht leicht ein andrer einzelner Mann, sowie er, zu bearbeiten im Stande gewesenseyn würde. Denn mit seinen grossen na-türlichen Fähigkeiten, feinen frühzeitig er-worbenen vielumfassenden Kenntnissen,verband er einen eisernen Fleis, und warein Feind aller Zerstreuungen. Seine an-genehmste Erholung war die Musik, undHiebes war sein geometrischer Geist nichtunthätig. Sein Versuch einer neuenTheorie der Musik (i 739) war eine Fruchtseiner müffigen Stunden. Sein Fleis undseine Munterkeit des Geistes wußten alleHindernisse zu überwinden, selbst diejeni-gen , die ihm die Natur entgegenzusetzenschien. Im Jahre 173 s raubte ihm einAbsceß das rechte Auge, nach überstande-nem beynahe tödklichen hitzigen Fieber, dasihm anhaltende übermäffige Arbeit zugezo-L * gen
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Buch
Nachrichten von dem Leben und den Erfindungen der berühmtesten Mathematiker : 1. Theil: die bis jetzt verstorbenen / Georg Heinrich Hollenberg
Seite
83
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